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So, 15:52 Uhr
01.10.2017
BEEINDRUCKENDES ERNTEDANKFEST IN BIELEN

Ein junges musikalisches Talent

Mit dem Erntedankfest soll in Dankbarkeit an den Ertrag in Landwirtschaft und Gärten erinnert werden – und auch daran, dass es nicht allein in der Hand des Menschen liegt, über ausreichend Nahrung zu verfügen...

Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank) Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Bielen. Wohl einmalig im Landkreis dürfte sein, wie es in Bielen begangen wird. Schon beim Lutherfest (nnz berichtete) machte die Kirchengemeinde von sich reden. Jetzt wieder: Die Kirche ist festlich geschmückt. Schon der Eingang fällt ins Auge. Die Leute bringen Gaben – Früchte des Feldes, des Gartens und Lebensmittel: Getreidesträuße, Obst, Gemüse, Kaffee, Marmelade, Zucker und anderes mehr.

Viele Gaben und eine Erntekrone

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Alles ist liebevoll aufbereitet und im Gotteshaus zu sehen. Auch eine Erntekrone. Gefertigt vom Gemeindekirchenrat mit Freunden, sagt Lektor Christopher Bischoff. Alle Gaben, informiert Helga Komischke von der Kirchengemeinde, erhält nach dem Fest die Nordhäuser Tafel. Der Kirchenrat habe das beschlossen. Mit dem Gottesdienst heute Nachmittag erfährt das Erntedankfest seinen Höhepunkt.

Wandtafel gibt Auskunft

Gabi Markrinus trug alles selbst zusammen, was auf einem Büchertisch zu sehen ist. Besondere Aufmerksamkeit erfährt eine Wandtafel „20 Jahre Kirchenbauverein“. Sie gibt Auskunft über die viel hundertjährige Geschichte der Kirche: über ihre Entstehung, ihren Verfall und über die Widerauferstehung. Geschichte schreibt hier der Kirchenbauverein. Genannt werden uns das Ehepaar Bernd und Anni Siegmund, Pfarrer Gerstenberger, Jochen Bühling.

Gerettet vor dem Verfall

Als totale Ruine, dem weiteren Verfall preisgegeben, stünde das historische Bauwerk heute da, hätte sich der Kirchenbauverein nach der Wende dem Gotteshaus nicht angenommen. Christopher Bischoff zählt unter anderem auf: Turm und Dach neu eingedeckt, Emporepfeiler erneuert, ebenso Treppen und Fußboden, Wände gestrichen. Dank Spenden und Kirchenmittel war das möglich geworden.

Projekt Alte Kanzel

Neu aufbauen und restaurieren will man die Alte Kanzel. 30 Jahre lang lagerte sie in einem Schuppen. Jetzt, sagt der Lektor, warte der Gemeindekirchenrat – übrigens schon seit März - auf die Genehmigung des Kirchenkreises, damit der Tischler mit dem Werk beginnen kann.

Kirchenchor gegründet

Erst im Januar des Jahres gründete sich der Kirchenchor. Um die 20 Mitglieder zähle er, war zu hören. Tritt er in Aktion, sitzt Dorothea Mitzlaff (Bild) an der Orgel. Jeden Sonntag sei jetzt Kirche, versichert Lektor Bischoff. Nur einmal im Monat und mit nur fünf Personen war es vor sieben Jahren. Ihm freue es, wenn heute bis zu 20 Leute regelmäßig den Gottesdienst besuchen. Der 21-Jährige sieht darin einen Erfolg ehrenamtlicher Tätigkeit.

Mit 16 Jahren an der Orgel

Der Pfarrer allein hätte das nicht geschafft, ist sich Bischoff sicher. Einmal im Monat halte Friedemann Büttner mit Frau Gesine Gottesdienst. Für die Sonntage zwischendurch ist der junge Lektor zuständig. An der Orgel sitz dann Oskar Prophet. Er habe das Orgelspiel bei Musiklehrerin Gertrude Henze erlernt, klärt der erst 16-Jährige auf. Im Bild links mit Lektor Bischoff.
Kurt Frank
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Erntedank in Bielen (Foto: Kurt Frank)
Autor: red

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