Mo, 11:09 Uhr
01.11.2004
An der Ostsee nichts zu holen
Nordhausen/Braunlage (nnz). Nichts zu holen gab es für die Eishockey-Cracks des Braunlager SC beim Pokalauswärtsspiel gegen den Rostocker EC. Die Wölfe unterlagen bei den Piranhas mit 0:7. Ein Bericht von Robert Koch in Ihrer nnz.
Allerdings musste Trainer Jan Furo seine Reihen umstellen, da einige Junioren auf Grund eines eigenen Spiels gar nicht erst die Reise an die Ostsee angetreten hatten. In der dritten Sturmreihe standen somit neben Thomas Pape auch die beiden Verteidiger Dennis Overbeck und Maximilian Korkus.
Zumindest im ersten Drittel sah es allerdings gar nicht so schlecht für den kleinen Kader der Harzer aus. Zwar hatte Dimitri Kramarenko die Rostocker früh in Führung gebracht, danach hatten die Braunlager aber durch Andrew Haussler und Björn Naujokat gute Ausgleichschancen. Beide scheiterten allerdings am bestens aufgelegten Branislav Hippik im REC-Tor. Pech kam dann auch noch auf Seiten des BSC dazu: Bei einem Unterzahlbreak über Dennis Lütjen und Maximilian Müller stand der Pfosten dem Ausgleich im Weg (13.). Stattdessen zogen die Rostocker kurze Zeit später in Überzahl auf 2:0 davon, Torschütze war Christian Faltin.
Im zweiten Drittel reduzierte sich der Kader der Wölfe weiter, Haussler musste wegen einer gebrochenen Kufe passen. Und während die BSC-Spieler weiterhin nicht an Hippik vorbeikamen, nutzten die Piranhas Fehler in der Harzer Defensive eiskalt. Erneut Kramarenko (24.) und Thomas Haupt (27.) brachten die Gastgeber 4:0 in Front, kurz vor Drittelende erhöhte Faltin gar auf 5:0.
Im Schlussabschnitt bot sich das gleiche Bild, die Braunlager wollten wenigstens den Ehrentreffer erzielen, fanden jedoch immer wieder in Hippik ihren Meister, der seinen Kasten mit starken Reflexen sauber hielt. Stattdessen legten die Hansestädter noch zwei weitere Treffer durch Yann Jeschke (46.) und Robert Günzl (56.) nach, so dass der Erfolg der Rostocker am Ende mit 7:0 zwar sehr deutlich, aber doch um ein paar Tore zu hoch ausfiel.
Am kommenden Wochenende gilt es für den BSC nun in die Erfolgsspur zurück zu finden. Nachdem man in der Meisterschaft zuletzt vier Mal in Folge erfolgreich war, soll diese Serie nun am Freitag bei den Hamburg Crocodiles und am folgenden Sonntag zu Hause gegen die Harsefeld Tigers weiter ausgebaut werden.
Tore: 1:0 Kramarenko (Hippik) 1:35, 2:0 Faltin (Haupt, Hainke) 5-4 15:55, 3:0 Kramarenko (Hördler, Vitek) 5-4 23:48, 4:0 Haupt (Hainke, Hippik) 26:04, 5:0 Faltin (Hainke, Jeschke) 39:46, 6:0 Yeschke (Faltin, Hördler) 45:25, 7:0 Günzl (Rydin, Herrmann) 55:29
Strafen: Rostock 8 + 10 für Scibran – Braunlage 10
Zuschauer: 400
Autor: nnzAllerdings musste Trainer Jan Furo seine Reihen umstellen, da einige Junioren auf Grund eines eigenen Spiels gar nicht erst die Reise an die Ostsee angetreten hatten. In der dritten Sturmreihe standen somit neben Thomas Pape auch die beiden Verteidiger Dennis Overbeck und Maximilian Korkus.
Zumindest im ersten Drittel sah es allerdings gar nicht so schlecht für den kleinen Kader der Harzer aus. Zwar hatte Dimitri Kramarenko die Rostocker früh in Führung gebracht, danach hatten die Braunlager aber durch Andrew Haussler und Björn Naujokat gute Ausgleichschancen. Beide scheiterten allerdings am bestens aufgelegten Branislav Hippik im REC-Tor. Pech kam dann auch noch auf Seiten des BSC dazu: Bei einem Unterzahlbreak über Dennis Lütjen und Maximilian Müller stand der Pfosten dem Ausgleich im Weg (13.). Stattdessen zogen die Rostocker kurze Zeit später in Überzahl auf 2:0 davon, Torschütze war Christian Faltin.
Im zweiten Drittel reduzierte sich der Kader der Wölfe weiter, Haussler musste wegen einer gebrochenen Kufe passen. Und während die BSC-Spieler weiterhin nicht an Hippik vorbeikamen, nutzten die Piranhas Fehler in der Harzer Defensive eiskalt. Erneut Kramarenko (24.) und Thomas Haupt (27.) brachten die Gastgeber 4:0 in Front, kurz vor Drittelende erhöhte Faltin gar auf 5:0.
Im Schlussabschnitt bot sich das gleiche Bild, die Braunlager wollten wenigstens den Ehrentreffer erzielen, fanden jedoch immer wieder in Hippik ihren Meister, der seinen Kasten mit starken Reflexen sauber hielt. Stattdessen legten die Hansestädter noch zwei weitere Treffer durch Yann Jeschke (46.) und Robert Günzl (56.) nach, so dass der Erfolg der Rostocker am Ende mit 7:0 zwar sehr deutlich, aber doch um ein paar Tore zu hoch ausfiel.
Am kommenden Wochenende gilt es für den BSC nun in die Erfolgsspur zurück zu finden. Nachdem man in der Meisterschaft zuletzt vier Mal in Folge erfolgreich war, soll diese Serie nun am Freitag bei den Hamburg Crocodiles und am folgenden Sonntag zu Hause gegen die Harsefeld Tigers weiter ausgebaut werden.
Tore: 1:0 Kramarenko (Hippik) 1:35, 2:0 Faltin (Haupt, Hainke) 5-4 15:55, 3:0 Kramarenko (Hördler, Vitek) 5-4 23:48, 4:0 Haupt (Hainke, Hippik) 26:04, 5:0 Faltin (Hainke, Jeschke) 39:46, 6:0 Yeschke (Faltin, Hördler) 45:25, 7:0 Günzl (Rydin, Herrmann) 55:29
Strafen: Rostock 8 + 10 für Scibran – Braunlage 10
Zuschauer: 400


