Mo, 07:00 Uhr
28.08.2017
Hotel "Zur Hoffnung"
Nachrichten aus Waldheim
Die nnz wird nicht nur in der Nordhäuser Region intensiv gelesen, sondern auch in Sachsen. Jüngstes Beispiel ist der Bericht über den einstigen Investor des Hotels "Zur Hoffnung" in Werther. Die Redaktion erhielt dazu ein Statement aus Waldheim...
Bald wieder Daumen hoch in Werther? Marcus Wenzel im Februar dieses Jahres. (Foto: nnz-Archiv)
In Waldheim, genauer geschrieben, in der Dresdener Straße, befindet sich die Justizvollzugsanstalt, in der Marcus Wenzel eine dreijährige Haftstrafe absitzt.
Der 31jährige hat dort die Berichterstattung in der nnz verfolgt und teilt der Redaktion mit, dass er immer noch der "vollständige Besitzer meines Hotels Zur Hoffnung" sei. Und weiter teilt Wenzel mit: "Der gesamte Besitz ist auf mich bereits zum Zeitpunkt der Zeichnung des kaufvertraglichen Werkes (Kaufvertrag) beim Notar in Bad Lauterberg auf mich alleine persönlich übergegangen. Seitdem bin ich offiziell der Besitzer. Da kann auch niemand etwas gegen machen.
Erst mit weiterem Vollzug (Grundbuchamt etc.) gemäß dem geschlossen kaufvertraglichen Werkes werde ich dann auch rechtsrichtig zum Eigentümer. Da mir jedoch unter anderem noch nicht einmal mehr eine Fälligkeitsmitteilung zur Kaufpreiszahlung vorliegt, darf ich auch noch nicht einmal mehr den Kaufpreis bezahlen. Ich befinde mich daher auch nicht im Zahlungsverzug. Ich verstoße gegen kein Recht."
Darüber hinaus zweifelt Marcus Wenzel mehrere Entscheidungen der Justiz an, auch habe der Gerichtssprecher die Reaktion der nnz "belogen" und er sei unschuldig verurteilt worden. "Er habe nach zwei siegreichen Revisionen beim Oberlandesgericht Köln (OLG) nicht noch einmal eine 3. umfangreiche Revision eingelegt nach so vielen Prozessjahren, sondern nur eine verkürzte aus zeitlichen Gründen, damit wir im 7. Prozessjahr endlich mal ein rechtskräftiges Endurteil erhalten und vor das Bundesverfasungsgericht Karlsruhe damit ziehen können: Dort sind wir jetzt tagesaktuell im bald 8. Prozessjahr und der Freispruch rückt näher."
Zurück nach Waldheim, hier befindet sich Wenzel im Wohngruppenvollzug, doch auch dies werde seinen Angaben zufolge bald Geschichte sein, denn: "In wenigen Tagen werde ich in den offenen Vollzug verlegt und dann geht es straff persönlich mit mir direkt vor Ort an MEINEM Hotel weiter oder denken Sie, dass mich ein Niemand und eine dämliche Aachener Justizposse mit jahrelangen Lügen & Justizirrtümern mittel- und langfristig blockieren kann?"
Er, Wenzel, werde auf jeden Fall das Hotel in Werther weiter entwickeln, denn niemand könne das besser als er selbst, schreibt Marcus Wenzel der nnz. Damit aber nicht genug: "Dass ein waschechter 100% Selfmade Macher wie ich auch größte Wagnisse eingeht und schon Millionen Euro nachweislich bewegt hat, kann eben bei härtesten Gerichtskämpfen auch einmal kurze Hafterfahrung mit sich führen: Das ist normal, da dies ein Mittel der Deutschen Justiz eben ist!"
Also werden wir, wenn es so kommt, wie Wenzel mitteilt, ihn bald wieder in Werther sehen. Bis dahin empfiehlt der Mann sein 808 Seiten schweres Buch "Mein Deutscher Rechtskampf" als Lektüre.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red
Bald wieder Daumen hoch in Werther? Marcus Wenzel im Februar dieses Jahres. (Foto: nnz-Archiv)
In Waldheim, genauer geschrieben, in der Dresdener Straße, befindet sich die Justizvollzugsanstalt, in der Marcus Wenzel eine dreijährige Haftstrafe absitzt.
Der 31jährige hat dort die Berichterstattung in der nnz verfolgt und teilt der Redaktion mit, dass er immer noch der "vollständige Besitzer meines Hotels Zur Hoffnung" sei. Und weiter teilt Wenzel mit: "Der gesamte Besitz ist auf mich bereits zum Zeitpunkt der Zeichnung des kaufvertraglichen Werkes (Kaufvertrag) beim Notar in Bad Lauterberg auf mich alleine persönlich übergegangen. Seitdem bin ich offiziell der Besitzer. Da kann auch niemand etwas gegen machen.
Erst mit weiterem Vollzug (Grundbuchamt etc.) gemäß dem geschlossen kaufvertraglichen Werkes werde ich dann auch rechtsrichtig zum Eigentümer. Da mir jedoch unter anderem noch nicht einmal mehr eine Fälligkeitsmitteilung zur Kaufpreiszahlung vorliegt, darf ich auch noch nicht einmal mehr den Kaufpreis bezahlen. Ich befinde mich daher auch nicht im Zahlungsverzug. Ich verstoße gegen kein Recht."
Darüber hinaus zweifelt Marcus Wenzel mehrere Entscheidungen der Justiz an, auch habe der Gerichtssprecher die Reaktion der nnz "belogen" und er sei unschuldig verurteilt worden. "Er habe nach zwei siegreichen Revisionen beim Oberlandesgericht Köln (OLG) nicht noch einmal eine 3. umfangreiche Revision eingelegt nach so vielen Prozessjahren, sondern nur eine verkürzte aus zeitlichen Gründen, damit wir im 7. Prozessjahr endlich mal ein rechtskräftiges Endurteil erhalten und vor das Bundesverfasungsgericht Karlsruhe damit ziehen können: Dort sind wir jetzt tagesaktuell im bald 8. Prozessjahr und der Freispruch rückt näher."
Zurück nach Waldheim, hier befindet sich Wenzel im Wohngruppenvollzug, doch auch dies werde seinen Angaben zufolge bald Geschichte sein, denn: "In wenigen Tagen werde ich in den offenen Vollzug verlegt und dann geht es straff persönlich mit mir direkt vor Ort an MEINEM Hotel weiter oder denken Sie, dass mich ein Niemand und eine dämliche Aachener Justizposse mit jahrelangen Lügen & Justizirrtümern mittel- und langfristig blockieren kann?"
Er, Wenzel, werde auf jeden Fall das Hotel in Werther weiter entwickeln, denn niemand könne das besser als er selbst, schreibt Marcus Wenzel der nnz. Damit aber nicht genug: "Dass ein waschechter 100% Selfmade Macher wie ich auch größte Wagnisse eingeht und schon Millionen Euro nachweislich bewegt hat, kann eben bei härtesten Gerichtskämpfen auch einmal kurze Hafterfahrung mit sich führen: Das ist normal, da dies ein Mittel der Deutschen Justiz eben ist!"
Also werden wir, wenn es so kommt, wie Wenzel mitteilt, ihn bald wieder in Werther sehen. Bis dahin empfiehlt der Mann sein 808 Seiten schweres Buch "Mein Deutscher Rechtskampf" als Lektüre.
Peter-Stefan Greiner

