Di, 15:56 Uhr
12.10.2004
nnz-Leser wußten es eher
Nordhausen (nnz). Bereits in der vergangenen Woche berichtete die nnz exklusiv über das Ende der Amtszeit von Bürgermeister Klaus Wahlbuhl (SPD) und die Frage der Nachfolge (siehe nnz-Archiv). Jetzt gibt es dazu ein offizielles Statement der Stadtverwaltung.
Am 16. April 2005 endet die Dienstzeit von Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl. Dann läuft seine Wahlperiode aus, die 1999 begonnen hatte. Der dann 62jährige Klaus Wahlbuhl stellt sich nicht wieder zur Wahl. Die Wahl für den Bürgermeister liegt ein Jahr vor den Oberbürgermeister-Wahlen und der Neuwahl für den zweiten hauptamtlichen Beigeordneten, da die Amtszeit ein Jahr früher begonnen hatte. Wahlbuhl-Vorgänger Eberhard Linß war krankheitsbedingt frühzeitig aus dem Amt geschieden.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) kündigte an, dass dem Stadtrat im Dezember die Bewerbungen für die Nachfolge zur Entscheidung vorgelegt werden sollen. An diesem Wochenende bzw. zu Beginn der kommenden Woche werde die Stellenausschreibung in der lokalen und überregionalen Presse erscheinen. Im nnz-Bereich Arbeit und Bildung ist sie bereits seit heute abrufbar. Ebenfalls im Dezember solle der Stadtrat auch über die neuen ehrenamtlichen Beigeordneten entscheiden, deren Amtszeit mit der Wahl des neuen Stadtrats am 27. Juni endete, auch hierzu infomierte die nnz bereits ausführlich.
Bis zum Ende seiner Dienstzeit werde Klaus Wahlbuhl seine Arbeit unter anderem im Aufsichtsrat der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen GmbH wahrnehmen, so Frau Rinke. Sie hoffe und gehe davon aus, dass Klaus Wahlbuhl auch nach dem Ende seiner offiziellen Dienstpflichten seine langjährigen Erfahrungen in Angelegenheiten des Theaters einbringen werde. Das sei nötig, da in den kommenden Monaten mit Blick auf die von der Thüringer Landesregierung angekündigten Neustrukturierung der Theaterlandschaft für die Nordhäuser Bühne wichtige und zukunftsweisende Entscheidung zu treffen seien.
Mit der Neubesetzung der Bürgermeister-Stelle solle es auch Änderungen im Ressort- bzw. Dezernatszuschnitt geben. Der Bereich der Finanz- und Vermögensverwaltung - bisher der Oberbürgermeisterin unterstellt - solle in die Verantwortung des Wahlbuhl-Nachfolgers fallen. Im Gegenzug werde der Bereich Kultur und Bildung der Oberbürgermeisterin zugeordnet.
Bürgermeister Klaus Wahlbuhl trägt in der Stadt Nordhausen seit 1990 als Dezernent bzw. Bürgermeister Verantwortung.
Autor: nnzAm 16. April 2005 endet die Dienstzeit von Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl. Dann läuft seine Wahlperiode aus, die 1999 begonnen hatte. Der dann 62jährige Klaus Wahlbuhl stellt sich nicht wieder zur Wahl. Die Wahl für den Bürgermeister liegt ein Jahr vor den Oberbürgermeister-Wahlen und der Neuwahl für den zweiten hauptamtlichen Beigeordneten, da die Amtszeit ein Jahr früher begonnen hatte. Wahlbuhl-Vorgänger Eberhard Linß war krankheitsbedingt frühzeitig aus dem Amt geschieden.
Oberbürgermeisterin Barbara Rinke (SPD) kündigte an, dass dem Stadtrat im Dezember die Bewerbungen für die Nachfolge zur Entscheidung vorgelegt werden sollen. An diesem Wochenende bzw. zu Beginn der kommenden Woche werde die Stellenausschreibung in der lokalen und überregionalen Presse erscheinen. Im nnz-Bereich Arbeit und Bildung ist sie bereits seit heute abrufbar. Ebenfalls im Dezember solle der Stadtrat auch über die neuen ehrenamtlichen Beigeordneten entscheiden, deren Amtszeit mit der Wahl des neuen Stadtrats am 27. Juni endete, auch hierzu infomierte die nnz bereits ausführlich.
Bis zum Ende seiner Dienstzeit werde Klaus Wahlbuhl seine Arbeit unter anderem im Aufsichtsrat der Theater Nordhausen / Loh-Orchester Sondershausen GmbH wahrnehmen, so Frau Rinke. Sie hoffe und gehe davon aus, dass Klaus Wahlbuhl auch nach dem Ende seiner offiziellen Dienstpflichten seine langjährigen Erfahrungen in Angelegenheiten des Theaters einbringen werde. Das sei nötig, da in den kommenden Monaten mit Blick auf die von der Thüringer Landesregierung angekündigten Neustrukturierung der Theaterlandschaft für die Nordhäuser Bühne wichtige und zukunftsweisende Entscheidung zu treffen seien.
Mit der Neubesetzung der Bürgermeister-Stelle solle es auch Änderungen im Ressort- bzw. Dezernatszuschnitt geben. Der Bereich der Finanz- und Vermögensverwaltung - bisher der Oberbürgermeisterin unterstellt - solle in die Verantwortung des Wahlbuhl-Nachfolgers fallen. Im Gegenzug werde der Bereich Kultur und Bildung der Oberbürgermeisterin zugeordnet.
Bürgermeister Klaus Wahlbuhl trägt in der Stadt Nordhausen seit 1990 als Dezernent bzw. Bürgermeister Verantwortung.

