Di, 14:12 Uhr
12.10.2004
Zuwachs für die Kreisstadt
Nordhausen (nnz). Die nnz hatte vor zwei Wochen über einen so genannten Geheimplan Südharz berichtet. Einige Teile des Planes könnten eventuell noch in diesem Jahr umgesetzt werden.
Es gibt viele Menschen in diesem Landkreis, die sich über künftige Strukturen so ihre Gedanken machen. Einige meinen, es müsse eigentlich nur noch einen großen Stadtkreis geben, die anderen favorisieren mit Nordhausen, Heringen und Bleicherode drei Einheitsgemeinden. Doch es werden die kleinen Schritte sein, die zu Veränderungen führen.
Ein Schritt davon wäre zum Beispiel der kommunale Weg der kleinen Gemeinde Petersdorf vor den Toren Nordhausens hinein in die Kreisstadt. Dazu gab es im Nordhäuser Rathaus bereits mehrere Gespräche. Vielleicht schon im Dezember könnte der Weg von Petersdorf beginnen. Wenn die Ausgangssituationen geklärt sind, dann würde sich diese Eingemeindung allerdings mehrere Monate lang hinziehen. Etwa ein Dreivierteljahr rechnen Experten, ehe alle Hürden in Nordhausen, Petersdorf, Ilfeld und Erfurt überwunden sind.
Und wenn Petersdorf dann zur Kreisstadt gehören würde, dann wäre letztlich auch der Weg für andere Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz frei, geografisch gesehen. Stempeda, Harzungen aber auch Neustadt kämen in Frage. Für Nordhausen und Co. würden sich gänzlich andere Möglichkeiten, zum Beispiel in der touristischen Zusammenarbeit ergeben.
Fakt ist aber auch, die Nordhäuser Rathausspitze kann sich eigentlich ganz gemütlich zurücklehnen und die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen packen, um es märchenhaft auszudrücken. Die Schritte auf das Ratshaus zu gingen bislang die Kleinen, sie werden es auch weiterhin tun. Denn vor allem den kleinen Kommunen drücken die Abgaben. Nicht nur die an den Landkreis, sondern auch die Umlagen an die Verwaltungsgemeinschaft. Und so könnte dann doch im kommenden Jahr die kommunale Landschaft im Landkreis Nordhausen in Veränderung geraten.
Autor: nnzEs gibt viele Menschen in diesem Landkreis, die sich über künftige Strukturen so ihre Gedanken machen. Einige meinen, es müsse eigentlich nur noch einen großen Stadtkreis geben, die anderen favorisieren mit Nordhausen, Heringen und Bleicherode drei Einheitsgemeinden. Doch es werden die kleinen Schritte sein, die zu Veränderungen führen.
Ein Schritt davon wäre zum Beispiel der kommunale Weg der kleinen Gemeinde Petersdorf vor den Toren Nordhausens hinein in die Kreisstadt. Dazu gab es im Nordhäuser Rathaus bereits mehrere Gespräche. Vielleicht schon im Dezember könnte der Weg von Petersdorf beginnen. Wenn die Ausgangssituationen geklärt sind, dann würde sich diese Eingemeindung allerdings mehrere Monate lang hinziehen. Etwa ein Dreivierteljahr rechnen Experten, ehe alle Hürden in Nordhausen, Petersdorf, Ilfeld und Erfurt überwunden sind.
Und wenn Petersdorf dann zur Kreisstadt gehören würde, dann wäre letztlich auch der Weg für andere Gemeinde der Verwaltungsgemeinschaft Hohnstein/Südharz frei, geografisch gesehen. Stempeda, Harzungen aber auch Neustadt kämen in Frage. Für Nordhausen und Co. würden sich gänzlich andere Möglichkeiten, zum Beispiel in der touristischen Zusammenarbeit ergeben.
Fakt ist aber auch, die Nordhäuser Rathausspitze kann sich eigentlich ganz gemütlich zurücklehnen und die Guten ins Töpfchen, die Schlechten ins Kröpfchen packen, um es märchenhaft auszudrücken. Die Schritte auf das Ratshaus zu gingen bislang die Kleinen, sie werden es auch weiterhin tun. Denn vor allem den kleinen Kommunen drücken die Abgaben. Nicht nur die an den Landkreis, sondern auch die Umlagen an die Verwaltungsgemeinschaft. Und so könnte dann doch im kommenden Jahr die kommunale Landschaft im Landkreis Nordhausen in Veränderung geraten.

