Sa, 19:20 Uhr
09.10.2004
Die Marke Peter
Nordhausen (nnz). Helmut Peter verkauft am liebsten Autos. Das ist sein Geschäft. Seit 14 Jahren. Und Helmut Peter baut gern Autohäuser. Das Zweite ist Voraussetzung für das Erste. Und so ist es nicht verwunderlich, dass der Nordhäuser gestern sein 16. Autohaus eröffnete. Die nnz war dabei.
Die Marke Peter (Foto: nnz)
Die Schar der Gäste war schon gut gemischt. Sie kamen aus Erfurt oder Köln, aus Essen oder dem Eichsfeld, aus Göttingen oder aus Sondershausen. Man trifft sich einfach, wenn Helmut Peter einlädt. Und der eröffnete sichtlich gut gelaunt – trotzdem aber aufgeregt – den Abend mit den einfachen Worten: Ich habe es geschafft! Was damit gemeint war, das erklärten die Redner nach ihm. Jürgen Reinholz, seit 15 Monaten Thüringer Wirtschaftsminister, hat in seiner Amtszeit vier Autohaus-Eröffnungen des Helmut Peter mitgemacht. Er hat erfahren können, dass in diesen vier Jahren zwölf Millionen Euro investiert und Arbeitsplätze geschaffen wurden.
Und da es sich bei seinem – vorerst letzten – Autohaus um ein so genanntes Drei-Marken-Haus handelt, gab es natürlich Grußworte auch von Vertretern der Marken Mitsubishi und DaimlerChrysler. So appellierte zum Beispiel der Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland, Bernd Hoch, an die Banken, ihrer Verantwortung für das Unternehmertum in Deutschland besser als aktuell gerecht zu werden. Nur so könne der notwendige Freiraum für die Betriebe geschaffen werden. Den Namen Peter definierte der Mitsubishi-Vertreter wie folgt: P = Professionalität, E = Ehrlichkeit, T = Tatkraft, E = Entschlossenheit, R = Redlichkeit.
Die Grußworte der Stadt Nordhausen übernahm Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU). Helmut Peter schafft Arbeitsplätze, zahlt Steuern, vergibt Aufträge an die regionale Bauwirtschaft – all das sei völlig in Ordnung. Vielleicht, so die Hoffnung des Mannes aus dem Rathaus, könne sich Peter auch politisch ein bisschen einmischen. Schließlich habe sein Unternehmen ja Standorte in Mühlhausen oder im Eichsfeld. Und die Regionen seien in den zurückliegenden Monaten eben nicht freundlich mit der Stadt Nordhausen umgegangen.
Und dann kam der Auftritt des Dr. Bernhard Senft. Seine Reden waren in den zurückliegenden Jahren immer gefürchtet – ob ihrer Länge. Der Hauptgeschäftsführer der Nordthüringer Kreishandwerkerschaft machte es diesmal kurz und knackig. Die Peter-Gruppe sei das erfolgreichste Flagschiff des Nordthüringer Handwerks. Mit 400 Mitarbeitern beschäftigt der Unternehmer aus Nordhausen genauso viel wie die Motorenbauer in Kölleda, nur für dieses Werk habe man extra eine Autobahn gebaut. Zum Schluß wünschte Dr. Senft Dir und Deinen Kindern einen hohe Fruchtbarkeit, denn von der Sorte eines Helmut Peter brauche man mehr in diesem Land.
Als letzter Redner ließ Hermann Plocher, der Architekt an Peters Seite, die Erfolgsstory des Unternehmens noch einmal Revue passieren. Am Ende seiner Worte überreichte er ihm jenen Spaten, mit dem vor 12 Jahren das erste Mal in die Erde an der Halleschen Straße gestochen wurde und wo das Autohaus mit der Nummer 1 entstand. An diesem Spaten befinden sich alle 16 Schlüssel, die zu den Peter-Autohäusern passen.
Apropos: Die einen meinen, Helmut Peter sammelt Autohäuser. Er selbst sagte in einem Interview mit der nnz: Ich habe mich verwirklichen können und habe Arbeit für 400 Menschen geschaffen.
Autor: nnz
Die Marke Peter (Foto: nnz)
Die Schar der Gäste war schon gut gemischt. Sie kamen aus Erfurt oder Köln, aus Essen oder dem Eichsfeld, aus Göttingen oder aus Sondershausen. Man trifft sich einfach, wenn Helmut Peter einlädt. Und der eröffnete sichtlich gut gelaunt – trotzdem aber aufgeregt – den Abend mit den einfachen Worten: Ich habe es geschafft! Was damit gemeint war, das erklärten die Redner nach ihm. Jürgen Reinholz, seit 15 Monaten Thüringer Wirtschaftsminister, hat in seiner Amtszeit vier Autohaus-Eröffnungen des Helmut Peter mitgemacht. Er hat erfahren können, dass in diesen vier Jahren zwölf Millionen Euro investiert und Arbeitsplätze geschaffen wurden. Und da es sich bei seinem – vorerst letzten – Autohaus um ein so genanntes Drei-Marken-Haus handelt, gab es natürlich Grußworte auch von Vertretern der Marken Mitsubishi und DaimlerChrysler. So appellierte zum Beispiel der Geschäftsführer von Mitsubishi Motors Deutschland, Bernd Hoch, an die Banken, ihrer Verantwortung für das Unternehmertum in Deutschland besser als aktuell gerecht zu werden. Nur so könne der notwendige Freiraum für die Betriebe geschaffen werden. Den Namen Peter definierte der Mitsubishi-Vertreter wie folgt: P = Professionalität, E = Ehrlichkeit, T = Tatkraft, E = Entschlossenheit, R = Redlichkeit.
Die Grußworte der Stadt Nordhausen übernahm Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse (CDU). Helmut Peter schafft Arbeitsplätze, zahlt Steuern, vergibt Aufträge an die regionale Bauwirtschaft – all das sei völlig in Ordnung. Vielleicht, so die Hoffnung des Mannes aus dem Rathaus, könne sich Peter auch politisch ein bisschen einmischen. Schließlich habe sein Unternehmen ja Standorte in Mühlhausen oder im Eichsfeld. Und die Regionen seien in den zurückliegenden Monaten eben nicht freundlich mit der Stadt Nordhausen umgegangen.
Und dann kam der Auftritt des Dr. Bernhard Senft. Seine Reden waren in den zurückliegenden Jahren immer gefürchtet – ob ihrer Länge. Der Hauptgeschäftsführer der Nordthüringer Kreishandwerkerschaft machte es diesmal kurz und knackig. Die Peter-Gruppe sei das erfolgreichste Flagschiff des Nordthüringer Handwerks. Mit 400 Mitarbeitern beschäftigt der Unternehmer aus Nordhausen genauso viel wie die Motorenbauer in Kölleda, nur für dieses Werk habe man extra eine Autobahn gebaut. Zum Schluß wünschte Dr. Senft Dir und Deinen Kindern einen hohe Fruchtbarkeit, denn von der Sorte eines Helmut Peter brauche man mehr in diesem Land.
Als letzter Redner ließ Hermann Plocher, der Architekt an Peters Seite, die Erfolgsstory des Unternehmens noch einmal Revue passieren. Am Ende seiner Worte überreichte er ihm jenen Spaten, mit dem vor 12 Jahren das erste Mal in die Erde an der Halleschen Straße gestochen wurde und wo das Autohaus mit der Nummer 1 entstand. An diesem Spaten befinden sich alle 16 Schlüssel, die zu den Peter-Autohäusern passen.
Apropos: Die einen meinen, Helmut Peter sammelt Autohäuser. Er selbst sagte in einem Interview mit der nnz: Ich habe mich verwirklichen können und habe Arbeit für 400 Menschen geschaffen.

