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Mi, 17:54 Uhr
06.10.2004

Der Blick voraus

Nordhausen (nnz). An diesem Wochenende steht die erste Opernpremiere der neuen Spielzeit im Mittelpunkt des theatralischen Geschehens in Nordhausen. Die nnz blickt aber schon weiter und hat die Highlights der kommenden Woche zusammengefasst.


Eine Reihe hat sich bewährt. Der Förderverein Theater Nordhausen e.V. lud in der Vergangenheit montags ein, um Theaterberufe vorzustellen, und das Publikum kam gern. Die zwanglose Atmosphäre, zu der auch Getränke beitrugen, überzeugte. Nun wird die Reihe „Montags im Foyer“ erweitert und bietet auch über Berufsbilder hinaus Interessantes über die Menschen am Theater. Zum ersten Montagstreff in dieser Spielzeit hat sich der Förderverein den Intendanten des Theaters, Lars Tietje, als Gast eingeladen. Die Veranstaltung findet am 11. Oktober 2004 um 19.30 Uhr im Foyer des Theaters Nordhausen statt und kostet keinen Eintritt.


Entführung in die 80er
Die Tänzerinnen und Tänzer der neuen Ballettkompanie studieren und probieren seit Wochen für die erste Ballettpremiere “Generation 80ies“ in dieser Spielzeit. Jutta Wörne, wählte für ihr Ballett die Eighties. Es ist jene Zeit, in der die Ballettdirektorin ihre Liebe zur Musik entdeckte. Es ist die Zeit der aufsteigenden großen Popikonen wie Madonna, Michael Jackson, Survivor oder Kool and the Gang. Discos, Aerobicstudios und Tanzfilme wie „Flashdance“, „Fame“ und „Footloose“ waren die ‚Beweger‘ des Jahrzehnts. Zu 16 Tophits der 80er Jahre erleben Sie die Kompanie mit Aerobic, modernem Tanz und auf Spitze! Um einen Einblick in die schwere Arbeit der Tänzerinnen und Tänzer zu werfen, bieten wir dem Publikum die Möglichkeit, am Dienstag, den 12. Oktober um 19.30 Uhr, eine öffentliche Probe im Theater Nordhausen zu besuchen. Der Eintritt ist frei.


2. Sinfoniekonzert des Loh-Orchesters
Der Blick voraus (Foto: nnz) Der Blick voraus (Foto: nnz) „Ich bin der Welt abhanden gekommen“ – dieses selbst komponierte Lied zitiert Gustav Mahler in seiner 5. Sinfonie. Die Worte könnten ein Motto sein für das gesamte monumentale Werk. „Monumental“ meint in diesem Falle nicht nur die Größe des Orchesters und die Spieldauer, sondern auch die Vielfalt der musikalischen und philosophischen Gedanken, der allumfassenden Phantasie, die Mahler vor dem Zuhörer ausbreitet.

In eine ganz andere Stimmung versetzt uns das 2. Klavierkonzert, das Ludwig van Beethoven noch in Bonn begonnen hatte. Beethoven war zur Zeit der Niederschrift ein junger Virtuose voller Ungestüm, der für den eigenen Konzertbedarf komponiert. Naida Cole (Foto), die weltweit renommierte kanadische Pianistin, wird Beethovens jugendliche Frische wieder aufleben lassen.

Generalmusikdirektor Hiroaki Masuda übernimmt die musikalische Leitung. Die Konzerte sind am 16. Oktober im Haus der Kunst in Sondershausen und am 17. Oktober im Theater Nordhausen, jeweils um 19.30 Uhr, zu erleben. Eine halbe Stunde vorher findet im Foyer die Einführung durch Dr. Steffen Seiferling statt.


Premiere von Mozarts „Zauberflöte“
Mit viel Spannung wird die erste Inszenierung in der neuen Intendanz am Theater Nordhausen, die Inszenierung von Mozarts Oper „Die Zauberflöte“ durch die neue Oberspielleiterin Kerstin Weiß, erwartet. Das schlägt sich auch im Kartenvorverkauf nieder. Für die Premiere der Oper am Freitag (8.10.), die unter der musikalischen Leitung von Generalmusikdirektor Hiroaki Masuda steht, den das Publikum seit einigen Jahren schätzt, hält die Kasse nur noch reservierte Karten bereit. An der Abendkasse werden am Freitag einige wenige Karten angeboten, die nicht abgeholt wurden. Doch schon zwei Tage nach der A-Premiere gibt es die B-Premiere. Für die Aufführung am Sonntag, dem 10. Oktober, um 19.30 Uhr hält die Theaterkasse noch Eintrittskarten verschiedener Preisgruppen parat. Ein besonderes Angebot kann für Mittwoch (13.10.) unterbreitet werden. Dann gibt es eine Nachmittagsvorstellung, die bereits um 15.00 Uhr beginnt. Zu dieser Vorstellung sind spezielle Omnibusse unterwegs, die ausschließlich Besucher ins Theater und wieder nach Hause fahren. Der erste Bus fährt von Neustadt über Osterode, Ilfeld, Niedersachswerfen und Krimderode ins Theater, der zweite nimmt die Route Clausthal-Zellerfeld, Bad Grund, Badenhausen, Osterode, Herzberg, um seine Fahrgäste ins Theater zu bringen, und der dritte Bus nimmt Besucher aus Rockstedt, Ebeleben, Franzberg, Borntal und Sondershausen auf. Für alle drei Busse gibt es noch die Möglichkeit, eine günstige Mitfahrt zu buchen. Genauere Auskünfte erteilt auch hierzu die Theaterkasse, Tel. (0 36 31) 98 34 52.

Nach diesen drei Vorstellungen übrigens ist Mozarts geniale Oper mit Ohrwürmern wie den Koloraturen der „Königin der Nacht“, dem innigen Gesang „Dies Bildnis ist bezaubernd schön“, der Bassarie „In diesen heil’gen Hallen“ oder Papagenos lustiger Vorstellung „Der Vogelfänger bin ich ja“ erst wieder im November auf dem Spielplan. Auch für diese Vorstellungen nimmt die Theaterklasse bereits jetzt Vorbestellungen entgegen.
Autor: nnz

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