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Mi, 22:07 Uhr
19.07.2017
Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen Mitte

Zoff mit dem Rathaus

Zwischen der Nordhäuser Stadtverwaltung und dem Förderverein der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen-Mitte gibt es "Unstimmigkeiten". Im Fokus haben die Verwalter Teile der Vereins-Homepage...

Folgendes ist auf der Facebook-Seite des Fördervereins zu lesen:

Mit dem Schreiben des Amtsleiters der Berufsfeuerwehr vom 30.06.2017 wurde ich aufgefordert, bis zum 17. Juni 2017 von der Homepage des Förderverein der Feuerwehr Nordhausen Mitte folgende Links
  • Dienstplan
  • Einsätze
  • Ausstattung
  • Jugendfeuerwehr
der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen-Mitte zu entfernen.

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Als Begründung wurde angegeben, dass der Bürger den Eindruck gewinnt, dass der Förderverein als juristische Person des privaten Rechtes Hoheitsbefugnisse nach dem ThürBKG wahrnimmt bzw. ein Teil der städtischen Einrichtung Freiwillige Feuerwehr Nordhausen-Mitte ist.

Auf Beschluss des Vorstandes haben wir den Rechtsanwalt Steffen Boikat (Fachanwalt für Verwaltungsrecht) als rechtlichen Beistand mit der Wahrung der Interessen des Fördervereins beauftragt.

Der Förderverein unterstützt satzungsgemäß die Freiwillige Feuerwehr Nordhausen-Mitte materiell und ideell. So liegt uns die Förderung des Brandschutzes, die Jugendarbeit, Nachwuchsgewinnung, Brandschutzerziehung an den Schulen der Stadt Nordhausen sowie die Feuerwehrhistorie am Herzen.
Der Verein unterstützt somit die Arbeit der Stadt Nordhausen.

Mit der Bereitstellung der Homepage ermöglicht der Verein der Freiwilligen Feuerwehr Nordhausen-Mitte eine Öffentlichkeitsarbeit. Auf der Homepage der Stadt Nordhausen fehlen diese wichtigen Informationen der Freiwilligen Feuerwehren bzw. die Homepage der Feuerwehren der Stadt Nordhausen wurde komplett eingestellt.

Mit freundlichen Grüßen
Jens Wenke, Vorsitzender
Autor: red

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Kommentare
Liane Enzinger
20.07.2017, 07:29 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Gehört nicht zum Thema
memento mori
20.07.2017, 10:27 Uhr
Leiter der Berufsfeuerwehr nicht mehr tragbar
Ich finde es schockieren, immer wieder zu lesen oder mitzubekommen, wie die freiwilligen Feuerwehren der Stadt durch den Leiter der Berufsfeuerwehr drangsaliert werden. Anstatt sich über so viel Engagement zu freuen, werden den Kameraden Steine in den Weg gelegt, es wird mit Disziplinarmaßnahmen gedroht und hinterm Rücken werden sie auch noch ausgelacht.
Und das schlimmste - die Freiwilligen, welche diese Arbeit komplett ehrenamtlich machen, werden verheizt.

Beispiele?

1. Die Feuerwehr Rodishain besaß einen schönen Jeep, welcher leichte Ausstattung auch in unwegsames Gelände bringen könnte, vor Jahren ein Geschenk einer Niederländischen Feuerwehr. Das Fahrzeug musste abgegeben werden, da dieser FW nach Konzept es nicht zusteht. 25 Jahre privates Engagement zum Erhalt des Kfz für die Katz, gegen großen Widerstand aus dem Ortsteil wurde das Fahrzeug stillgelegt. Gleichzeitig werden zig tausende Euros an anderen Stellen sinnlos verbrannt (Stichwort Boot oder Gerätewagen Logistik), anstatt hier zu schauen, ob das Partnerorganisationen auch leisten können.

2. Über die Arbeit des Fördervereins kann man in der nnz genug lesen, anstatt dies zu fördern, wird versucht, die Arbeit zu behindern und den Verein damit tot zu kriegen. (keine Genehmigung Nutzung von Dienst-Kfz, Verbot der Infos auf Homepage, ständige Verbote von Aktionen oder ähnlichem)

3. Im Einsatzfall, wen sieht man in der ganzen Stadt Ölspuren beseitigen. FW Mitte, Bielen, Petersdorf und und und... Eine Berufsfeuerwehr sitzt im Gerätehaus und wartet auf den richtigen Einsatz.

4. Am Ende ist noch zu sagen, dass die Berufsfeuerwehr bei der Beschaffung der Fahrzeuge, der Persönlichen Schutzausstattung und bei der Beschickung zu Lehrgängen und ähnlichem bevorzugt behandelt wird.

Als letzten Punkt noch eine provokante Frage: ist bei einer klammen Kommune wie Nordhausen der Betrieb einer BF wirklich noch notwenig, mit eigener Leitstelle, mit 24h-Besetzung und so weiter? Nordhausen ist nicht verpflichtet, eine BF zu betreiben Eine FW mit hauptamtlichen Kräften (welche nicht rund um die Uhr da sein müssen), reicht eigentlich vollkommen aus. Viele viele andere Städte in Deutschland vergleichbarer Größe machen es vor!
Motte83
20.07.2017, 16:03 Uhr
Frau Krauth hat's nicht im Griff
Herr Jung ist als Leiter der BF auch für die freiwilligen Feuerwehren zuständig. Hier scheint er Konkurrenz für seine BF zu sehen.

Also wird konsequent daran gearbeitet, dass die freiwilligen Kameraden keine Freude mehr an ihrem Ehrenamt haben. Wenn genügend Freiwillige aufgeben, kann Herr Jung wieder mehr Beamte bei der BF einstellen. Die tanzen wenigstens nach seiner Nase.

Frau Krauth sieht zu und lässt ihn machen. Entweder, weil sie seine Strategie befürwortet oder nicht stark genug ist, ihn in den Griff zu kriegen. Wäre ihr das Ehrenamt wichtig, wäre sie in der letzten Stadtratssitzung eingeschritten, als Ihre SPD einen Antrag abgebügelt hat.

Stattdessen lässt sie Herrn Jung im weißen Hemd des höheren Dienstes rumlaufen. Das dürfen nur wenige Feuerwehrbeamte in Thüringen tragen. Herr Jung nicht.

Zum Glück haben wir einen Landrat, der sich auskennt. Die Rechtsaufsicht wird sich jetzt um die Freiwilligen kümmern.
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