So, 08:11 Uhr
03.10.2004
40 NordhäuserInnen waren dabei...
Nordhausen/Berlin (nnz). Gestern wurde in Erfurt mit den Feierlichkeiten zu 14 Jahren deutscher Einheit begonnen. In Berlin wurde demonstriert – gegen Sozialabbau und Hartz IV. Dazu eine Einschätzung von Jürgen Nagel, der in Berlin mit dabei war.
Nach offizieller Zählart haben mehr als 45.000 Menschen heute in Berlin gegen Hartz IV und der Agenda 2010 demonstriert. Andere Schätzungen gehen von über 75.000 Teilnehmern aus. Die heutige Demonstration hat gezeigt: Die Menschen fallen nicht auf die Desinformationskampagne der Regierung herein, sagte Werner Halbauer vom Berliner Aktionsbündnis weg mit Hartz IV als Organisator. Hartz IV schaffe keine Jobs, sondern stürze Menschen in Armut und vernichte Arbeitsplätze, wie die Massenentlassungen bei Karstadt und im Einzelhandel zeigen.
Aus mehr als 90 Städten waren Demonstranten mit Bussen, oder wie die Nordhäuser mit der Bahn, nach Berlin gekommen, um deutlich zu machen, dass der Widerstand gegen den vermeintlichen Sozial-Kahlschlag von Bundesregierung und Opposition weitergeht. Wir werden den Protest mit Kraft und Schärfe in den Herbst und das Frühjahr tragen, sagte Pedram Shahyar von Attac bei der Abschlusskundgebung auf dem Alexanderplatz. Und wir Nordhäuser, die auch im Oktober an den Montags-Demonstrationen teilnehmen werden, lassen uns nicht beirren. Wir, sie, waren, sind und bleiben entschiedene Gegner von Hartz IV und der Agenda 2010, so Nagel.
Auffällig war auch, dass trotz der offiziellen Zurückhaltung der Gewerkschaftsspitzen viele lokale Gewerkschaftsgliederungen an der Demonstration teilnahmen. Auch in den Gewerkschaften gibt es die Bereitschaft, auf die Straße gehen, sagte Bernd Riexinger, Verdi-Geschäftsführer aus Stuttgart. Wir müssen uns in die Proteste einbringen und dürfen keine Rücksichten auf Schröder nehmen.
Autor: nnzNach offizieller Zählart haben mehr als 45.000 Menschen heute in Berlin gegen Hartz IV und der Agenda 2010 demonstriert. Andere Schätzungen gehen von über 75.000 Teilnehmern aus. Die heutige Demonstration hat gezeigt: Die Menschen fallen nicht auf die Desinformationskampagne der Regierung herein, sagte Werner Halbauer vom Berliner Aktionsbündnis weg mit Hartz IV als Organisator. Hartz IV schaffe keine Jobs, sondern stürze Menschen in Armut und vernichte Arbeitsplätze, wie die Massenentlassungen bei Karstadt und im Einzelhandel zeigen.
Aus mehr als 90 Städten waren Demonstranten mit Bussen, oder wie die Nordhäuser mit der Bahn, nach Berlin gekommen, um deutlich zu machen, dass der Widerstand gegen den vermeintlichen Sozial-Kahlschlag von Bundesregierung und Opposition weitergeht. Wir werden den Protest mit Kraft und Schärfe in den Herbst und das Frühjahr tragen, sagte Pedram Shahyar von Attac bei der Abschlusskundgebung auf dem Alexanderplatz. Und wir Nordhäuser, die auch im Oktober an den Montags-Demonstrationen teilnehmen werden, lassen uns nicht beirren. Wir, sie, waren, sind und bleiben entschiedene Gegner von Hartz IV und der Agenda 2010, so Nagel.
Auffällig war auch, dass trotz der offiziellen Zurückhaltung der Gewerkschaftsspitzen viele lokale Gewerkschaftsgliederungen an der Demonstration teilnahmen. Auch in den Gewerkschaften gibt es die Bereitschaft, auf die Straße gehen, sagte Bernd Riexinger, Verdi-Geschäftsführer aus Stuttgart. Wir müssen uns in die Proteste einbringen und dürfen keine Rücksichten auf Schröder nehmen.

