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Do, 20:31 Uhr
06.07.2017
Oberbürgermeisterwahl in Nordhausen

Grüne nominieren Christdemokraten

Auch der Kreisverband Bündnis 90/Die Grünen schickt einen Kandidaten um den Posten des OB der Rolandstadt ins Rennen: in der heutigen Mitgliederversammlung wurde ein Christdemokrat mit großer Mehrheit gewählt...


„Wir alle sind der Meinung, dass es gerade in kommunalpolitischen Angelegenheiten immer um Sachfragen gehen muss. Mit Dirk Erfurt können wir einen Kandidaten zur Wahl stellen, der bisher vor allem durch seine Haltung, seine Verbundenheit zur Natur und Umwelt sowie durch seine hervorragende Arbeit als ehrenamtlicher Bürgermeister von Neustadt einen Namen gemacht hat. Seine Arbeitsweise ist bekanntlich sehr sachlich, zielorientiert und entscheidungsfreudig. Das kann Nordhausen nur gut tun“, erklärt Holger Richter, Vorsitzender der Nordhäuser Stadtratsfraktion der Bündnisgrünen.

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Das Parteibuch spiele bei einer Kommunalwahl immer weniger eine Rolle. Viel wichtiger ist es, dass die Kandidaten glaubhaft sind und sich für ihre Stadt einsetzen. Dirk Erfurt lässt seine aktive Parteimitgliedschaft in der CDU ab sofort ruhen.

„Ich werde die Probleme der Stadt motiviert angehen. Sie sind nicht über Nacht zu lösen, aber nach und nach gemeinsam bewältigen. Schulen - Straßen - Bildung das sind die Dinge, die für mich in der Stadt Priorität haben. Aber auch eine klare Haltung zur nachhaltigen Förderung der regionalen und Wirtschaft und des Ehrenamtes stehen für mich auf der Agenda.
Einem Wahlkampf sehe ich optimistisch entgegen. Diesen Weg möchte ich gemeinsam mit ihnen gehen“, erklärt Dirk Erfurt den Mitgliedern der Grünen in Nordhausen.

„Wir zeigen, dass wir eine große Verantwortung bei der Kandidatenkür übernehmen. Ich halte Dirk Erfurt für den geeigneten Kandidaten. Seine Haltung ist der unseren sehr nah, das ist in unserem gemeinsamen Kampf gegen die Neuverritzung deutlich“, freut sich Gisela Hartmann, Stadträtin in Nordhausen.
Autor: red

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Kommentare
Nervling
06.07.2017, 21:28 Uhr
Vertane Müh
Kann mir mal jemand dieses Manöver erklären? Hat sich die Grüne Seele schon so weit verflüchtigt das man nen Schwarzen Nominiert?
Der noch dazu nicht die kleinste Erfolgsaussicht hat?

Gabs dazu ne Abstimmung im Ortsverband? Wenn ja haben da noch weniger Leute als bei der SPD Abgestimmt?

Aber die Aussage das das Parteibuch immer unwichtiger wird ist auch ziemlich entlarvend, Politiker aller Parteien sind nur noch eine graue Masse. Egal wenn man wählt es spielt keine Rolle weil sie alle gleich agieren.

Insofern: Schade um die Arbeit und das Geld das der Wahlkampf kosten wird. Aber wer sonst keine Hobbies hat.
Altstadtfan
06.07.2017, 21:31 Uhr
Es reicht!
Von dem Herrn möchte ich meine Heimatstadt nicht regiert haben
Der hat ja Neustadt nicht im Griff.
Rainer H.
06.07.2017, 23:55 Uhr
Gibt es die Grünen noch?
Mit der Nominierung gelang den Grünen eine Überraschung oder vielmehr eine Lachnummer.
Der Neustädter Bürgermeister hatte schon immer den Drang nach oben, so jedenfalls sprechen seine Neustädter über ihn. Die Grünen haben bislang noch einen Personalmangel und kaufen ein. Ob das den Abwärtstrend der Grünen aufhält ist fraglich. Schon die Chefin Frau Hartmann verließ den grünen Weg und will nun mitten in den Park ein Hotel bauen. Ein Holger Richter als Kandidat wäre ehrlicher gewesen.
Leser X
07.07.2017, 07:40 Uhr
Irgendwie komisch
Rational ist das nicht zu erklären. Scheinbar kennt man sich, von da an ist es nicht mehr weit bis zur Kungelei. Was sagt die grüne Basis dazu - falls es sowas hier noch gibt?

Als Wähler fühlt man sich zu Recht getäuscht. Aber Etikettenschwindel gibt es ja überall, wo mit Trickserei Karrieristen über eine andere Partei als "Zwischenwirt" ihr privates Ziel erreichen wollen.

Wieder ein Eindrucksvolles Beispiel, wie sich große, kleine und regionale Politiker beim Wahlvolk unbeliebt machen.
mussmalsagen
07.07.2017, 08:57 Uhr
nölen kann man immer
Egal, was hier wer macht, es wird immer genölt.
Diese Erkenntnis, dass die Parteien sich inhaltlich (zumindest in den Aussagen) immer mehr angleichen, kann man verurteilen...oder eben auch mal diesen Weg gehen, dass dem jahrzehntelangen Geklüngel eine Stimme entgegengesetzt wird. Es ist neu und vielleicht Staub aufwirbelnd.

Alle anderen, die das belächeln, können ja weiter den "Clan" wählen, der in der Stadt sich die Posten in Servicegesellschaft usw. zuschiebt.
geloescht.20250302
07.07.2017, 09:15 Uhr
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Waldemar Ceckorr
07.07.2017, 13:31 Uhr
was im sport praktiziert wird,
hält sicher auch bald in der parteienlandschaft einzug.
im sport sind es auch nur eingekaufte spieler / athleten die mit dem verein nichts zu tun haben, ausser das sie für geld spielen.
wann wird der transfermarkt für politiker eröffnet ?

fragt sich der waldi
Demokrit
07.07.2017, 16:43 Uhr
Passendes Fundstück
"Am wichtigsten fur eine ZK-Mitgliedschaft waren nicht Fachwissen und Parteilichkeit, sondern reines Karrierestreben, das primär nicht nach den politischen Inhalten einer Karriere fragt, sondern nur danach, wie schnell der Weg nach oben führt."
Aus "Die Politische Funktionselite Der DDR: Eine Empirische Studie Zur SED-Nomenklatura"
Ähnlichkeiten mit Bürgermeisterkandidaten sind wirklich nur rein zufällig.
Mir fallen da noch Substantive wie Beliebigkeit, Austauschbarkeit, Prinzipienlosigkeit und Realitästverlust ein.
Bei der letzten NNZ-Umfrage lagen die Grünen bei 2,3 Prozent. Nun gut, die Umfrage galt der Bundestagswahl.
Liane Enzinger
08.07.2017, 08:06 Uhr
Unbekannter Dirk Erfurt
Die Person Dirk Erfurt sagt mir wenig. Wer ist sein Arbeitgeber? Welche berufliche und politische Geschichte hat Herr Erfurt?

Wenn er in NDH nicht gewählt werden sollte, will er dann trotzdem Bürgermeister in Neustadt sein?

Liane Enzinger, M.A.
marco2014
08.07.2017, 11:04 Uhr
Dirk Erfurt
Sorry wenn ich lachen muss.
In Neustadt geht soviel den Bach runter.
Ok,das ist sicher nicht seine Schuld.
Aber man sollte sich fragen,warum er in der Gebietsreform von Beginn an nicht zu Harztor wollte,sondern nach Nordhausen?
Zum Glück haben in der Wahl die Mehrheit der Neustädter für Harztor gestimmt.
Er ärgert sich,das ist kein Geheimnis.
Von Beginn an hatte er dies vor,weil sein einziges Ziel Kandidatur für NDH war.
Er sollte sich lieber für sein Neustadt einsetzen.
Allein wie dreckig der Kurort mittlerweile ist,ist eine Schande!
Neustadt kann seine Pforten bald komplett dicht machen für Tourismus,da fast alle Anziehungspunkte dicht machen.
Neustadt geht den Bach runter und ihn kümmert nur Nordhausen.
Weiter so!
Jasager
08.07.2017, 14:42 Uhr
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