Di, 06:24 Uhr
28.09.2004
nnz-Rückspiegel: 28. September 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Überfällig und Gerüche
Antrag ist längst überfällig
Seit Jahren setzen sich Bündnis90/Die Grünen gegen die Zerstörung der Südharzlandschaft ein. In diesem Monat war die Partei erneut Anlaufpunkt für Bürger aus Nordhausen und Neustadt. Die Kreisverbandssitzung gab für dieses Treffen den passenden Rahmen. Dabei wurde klar herausgestellt, dass hinsichtlich der Tourismusförderung in der Neustädter Region der Planung des Golfplatzes unbedingt der Vorrang gegeben werden müsse. Dieses Vorhaben und eine breite Front gegen den erneuten Gipsabbau, das werden Themen der Bündnisgrünen im kommenden Landtags- und Kommunalwahlkampf sein. Dazu gehört auch das erneute Auseinandersetzen mit der Angleichung von Bergrecht Ost und West, für das sich die Partei schon seit Jahren einsetzt, so Kreisvorstandssprecherin Gisela Hartmann gegenüber nnz …ausführlich im nnz-Archiv
Es stinkt in Nordhausen
Keine Angst – mit dieser Überschrift ist nicht die Politik in der Rolandstadt gemeint. Üble Gerüche gibt es schon seit längerem, sie haben tierischen Ursprung. In dieser Woche allerdings roch es besonders penetrant. Es ist Sonntag. Der Tag versprach schon am Morgen viel Sonne. Auf den Bahnhofsplatz rollte der Bus eines Coburger Reiseunternehmens an. Als die bayrischen Gäste ausstiegen, da wurden sie auf der herzlichste empfangen. Nicht von einem Gästeführer, sondern von der würzigen Nordhäuser Luft. Sie kam von der Darre herüber. Es war der erste Eindruck für die Touristen. Schon seit Jahren müssen sich die Nordhäuser und ihre Gäste mit diesem Gestank abfinden. Sofern die Menschen aus der Ferne keine Experten in Sachen Schweinezucht sind, haben sie für das Lüftchen kaum Verständnis. Die Tierzucht van Asten vergrault in zunehmendem Maße diejenigen, die Nordhausen haben will: Gäste, Besucher, Touristen. Das kann doch nicht wahr sein, meinte ein Bayer gegenüber nnz. Am liebsten wäre er wieder in den Bus eingestiegen und abgefahren...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Überfällig und Gerüche
Antrag ist längst überfällig
Seit Jahren setzen sich Bündnis90/Die Grünen gegen die Zerstörung der Südharzlandschaft ein. In diesem Monat war die Partei erneut Anlaufpunkt für Bürger aus Nordhausen und Neustadt. Die Kreisverbandssitzung gab für dieses Treffen den passenden Rahmen. Dabei wurde klar herausgestellt, dass hinsichtlich der Tourismusförderung in der Neustädter Region der Planung des Golfplatzes unbedingt der Vorrang gegeben werden müsse. Dieses Vorhaben und eine breite Front gegen den erneuten Gipsabbau, das werden Themen der Bündnisgrünen im kommenden Landtags- und Kommunalwahlkampf sein. Dazu gehört auch das erneute Auseinandersetzen mit der Angleichung von Bergrecht Ost und West, für das sich die Partei schon seit Jahren einsetzt, so Kreisvorstandssprecherin Gisela Hartmann gegenüber nnz …ausführlich im nnz-Archiv
Es stinkt in Nordhausen
Keine Angst – mit dieser Überschrift ist nicht die Politik in der Rolandstadt gemeint. Üble Gerüche gibt es schon seit längerem, sie haben tierischen Ursprung. In dieser Woche allerdings roch es besonders penetrant. Es ist Sonntag. Der Tag versprach schon am Morgen viel Sonne. Auf den Bahnhofsplatz rollte der Bus eines Coburger Reiseunternehmens an. Als die bayrischen Gäste ausstiegen, da wurden sie auf der herzlichste empfangen. Nicht von einem Gästeführer, sondern von der würzigen Nordhäuser Luft. Sie kam von der Darre herüber. Es war der erste Eindruck für die Touristen. Schon seit Jahren müssen sich die Nordhäuser und ihre Gäste mit diesem Gestank abfinden. Sofern die Menschen aus der Ferne keine Experten in Sachen Schweinezucht sind, haben sie für das Lüftchen kaum Verständnis. Die Tierzucht van Asten vergrault in zunehmendem Maße diejenigen, die Nordhausen haben will: Gäste, Besucher, Touristen. Das kann doch nicht wahr sein, meinte ein Bayer gegenüber nnz. Am liebsten wäre er wieder in den Bus eingestiegen und abgefahren...ausführlich im nnz-Archiv



