Fr, 19:15 Uhr
10.08.2001
nnz-Forum: Stopfen mit Zuschüssen?
Nordhausen (nnz). In den Nordhäuser Schulen, die sich in städtischer Trägerschaft befinden, soll der Beitrag der Eltern zum Essengeld erhöht worden sein. Dagegen setzt sich nnz-Leser Volker Theuerkauf zur Wehr. Hier seine Argumentation....
Bezugnehmend auf einen allen Eltern von Schulen in städtischer Trägerschaft zugestellten Brief, vom 06.08.01, in welchem eine Gebührenerhöhung der Stadt Nordhausen bei Essengeldzuzahlungen bekann tgegeben wurde, erwarte ich die öffentliche Stellungnahme des verantwortlichen Bürgermeisters Klaus Wahlbuhl. Es ist für mich unerklärlich, welches Finanzgebahren die Stadt Nordhausen als Schulträger hier an den Tag legt. Für die Schulverwaltung stehen im Jahr 2001 aus dem städtischen Haushalt insgesamt 564.000 DM an Einnahmen für Verpflegungsausgaben zur Verfügung. Geplant wurden jedoch nur 520.000 DM an Ausgaben.
Die Stadt hat demnach Überschüsse bei der Essenversorgung in Höhe von 44.000 DM und bittet jetzt zusätzlich ohne Not die Eltern zur Kasse! Im Jahr 2002 entsteht bei gleicher Berechnung sogar ein Überschuß in Höhe von 70.000 DM. Da liegt die Vermutung nah, daß man Haushaltslöcher in anderen Kassen über Einnahmen beim Essengeld stopfen will oder für Fehlplanungen, ohne Vorwarnung ganz einfach die Eltern bluten läßt. Darüber hinaus schiebt man noch der Lieferfirma die Schuld in die Schuhe, weil diese angeblich die Preise erhöht hat, einfach unverschämt meine ich.
Ich werde diese Erhöhung bis auf weiteres nicht zahlen, weil derzeit für mich keine Rechtsgrundlage vorhanden ist. Eine entsprechende Ausschreibung konnte ich der Tagespresse auch nicht entnehmen, was vermuten läßt, daß laufende Verträge mit der betreffenden Firma unverändert bestehen. Im übrigen bin ich der Meinung, daß es zu den Aufgaben eines Stadtrates gehört, über eine bürgerfreundliche Haushaltspolitik zu wachen!
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Als Vater eines Kindes an einer Schule in städtischer Trägerschaft und als Mitglied der Elternvertretung
Autor: nnzBezugnehmend auf einen allen Eltern von Schulen in städtischer Trägerschaft zugestellten Brief, vom 06.08.01, in welchem eine Gebührenerhöhung der Stadt Nordhausen bei Essengeldzuzahlungen bekann tgegeben wurde, erwarte ich die öffentliche Stellungnahme des verantwortlichen Bürgermeisters Klaus Wahlbuhl. Es ist für mich unerklärlich, welches Finanzgebahren die Stadt Nordhausen als Schulträger hier an den Tag legt. Für die Schulverwaltung stehen im Jahr 2001 aus dem städtischen Haushalt insgesamt 564.000 DM an Einnahmen für Verpflegungsausgaben zur Verfügung. Geplant wurden jedoch nur 520.000 DM an Ausgaben.
Die Stadt hat demnach Überschüsse bei der Essenversorgung in Höhe von 44.000 DM und bittet jetzt zusätzlich ohne Not die Eltern zur Kasse! Im Jahr 2002 entsteht bei gleicher Berechnung sogar ein Überschuß in Höhe von 70.000 DM. Da liegt die Vermutung nah, daß man Haushaltslöcher in anderen Kassen über Einnahmen beim Essengeld stopfen will oder für Fehlplanungen, ohne Vorwarnung ganz einfach die Eltern bluten läßt. Darüber hinaus schiebt man noch der Lieferfirma die Schuld in die Schuhe, weil diese angeblich die Preise erhöht hat, einfach unverschämt meine ich.
Ich werde diese Erhöhung bis auf weiteres nicht zahlen, weil derzeit für mich keine Rechtsgrundlage vorhanden ist. Eine entsprechende Ausschreibung konnte ich der Tagespresse auch nicht entnehmen, was vermuten läßt, daß laufende Verträge mit der betreffenden Firma unverändert bestehen. Im übrigen bin ich der Meinung, daß es zu den Aufgaben eines Stadtrates gehört, über eine bürgerfreundliche Haushaltspolitik zu wachen!
Volker Theuerkauf, Steigerthal
Als Vater eines Kindes an einer Schule in städtischer Trägerschaft und als Mitglied der Elternvertretung
Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht zwingend mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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