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Sa, 18:52 Uhr
25.09.2004

Veränderungen bei Protesten

Nordhausen (nnz). Nach den zurückgehenden Teilnehmerzahlen bei den Montagsdemos in Nordhausen, haben die Organisatoren jetzt reagiert. Die nnz fasst die Neuerungen zusammen.


Das Organisationskomitee hat am vergangenen Donnerstag im Rahmen seiner Beratung eingehend die zurückliegenden Montagsdemos mit folgendem Ergebnis analysiert. So wird es ab Oktober keine Demos im herkömmlichen Sinne mehr geben, statt dessen stehen die Mitglieder des Organisationskomitees interessierten Bürgern mit Infoständen auf dem Nordhäuser Rathausplatz in der Zeit von 18:00 Uhr bis 19:00 Uhr zu Diskussionen über Hartz IV und dessen sozialen Auswirkungen zur Verfügung. Dabei werde das OrgKomitee sicherstellen, dass bei einer entsprechenden Anzahl von Interessierten (mehr als 100) und bei Bedarf ein „offenes Mikrofon“ zur Verfügung steht.

Vor der Stele am Nordhäuser Rathaus soll weiterhin eine Mahnwache gegen Hartz IV stattfinden. Am Mittwoch (29.9.) findet um 19:00 Uhr im Thomas-Mann-Klub Nordhausen eine Sondierungsberatung zur Bildung eines „Nordthüringer Aktionsbündnisses für soziale Gerechtigkeit“ – so der Arbeitstitel - statt. Zusagen für die Teilnahme gibt es von folgenden Organisationen und Verbänden:

- Aktionskreis Nordhausen-Soziale Gerechtigkeit, als Mitorganisator
- Bürgerinitiative „Nordhausen macht mobil gegen unsoziale Reformen“, als Mitorganisator
- Arbeitsloseninitiative Thüringen e.V., Beirat Nordhausen
- Vertreter kirchlicher Einrichtungen
- Linker Unternehmerstammtisch
- Volkssolidarität Nordhausen
- DGB Nordhausen
- Aktionskreis soziale Gerechtigkeit Sondershausen.
Autor: nnz

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