Mo, 14:49 Uhr
22.05.2017
PARITÄTISCHER Anschubpreis
Äpfel für Aleppo wird fortgesetzt
Eine Aktion, die durch ihre Einfachheit ebenso besticht wie durch die große Hilfsbereitschaft, die dadurch ausgelöst wurde - so beschrieb Dr. Hei8de Wildauer die Aktion Nordhausen zeigt Herz – Äpfel für Aleppo, die in diesem Jahr mit dem PARITÄTISCHEN Ehrenamtspreis in der Rubrik Ideenreiche Köpfe ausgezeichnet wurde...
Ausgezeichnet (Foto: Marcus Scheidel)
Heide Wildauer, Mitglied im Stiftungsrat der PARITÄTISCHEN BuntStiftung, lenkte die Erinnerung der Zuhörenden noch einmal zurück in den Herbst des vergangenen Jahres.
Täglich haben wir damals in den Nachrichten die schrecklichen Bilder von den Kämpfen rund um die syrische Stadt Aleppo gesehen, sagte sie. Es seien Bilder gewesen, die alle berührt hätten. An eine der wenigen Hilfsorganisationen, die seinerzeit noch in Aleppo tätig waren, ging der Reinerlös der Aktion aus Nordhausen – an Ärzte ohne Grenzen.
Die Nordhäuser, genauer das Familienzentrum, eine Einrichtung des Jugendsozialwerks, hatten folgende ebenso einfache wie geniale Idee: An mehreren Aktionstagen im September und Oktober 2016 trafen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedener Nationalitäten in und um Nordhausen auf den stadteigenen Streuobstwiesen und ernteten in ihrer Freizeit Äpfel. Die Stadtwerke Nordhausen stellten Sammelbehälter zur Verfügung und organisierten den Transport in die örtliche Mosterei. Dort wurden die Äpfel kostenlos zu Saft verarbeitet.
Der Erlös aus dem Verkauf ging an Ärzte ohne Grenzen. So kamen 1600 Euro zusammen, mit denen die vor Ort tätigen Mediziner wichtige Hilfe für die notleidenden Menschen leisten konnten.
Das Projekt soll auch in diesem Jahr weitergeführt werden. Denn viele soziale Einrichtungen und Hilfsorganisationen brauchen Unterstützung. Der Anschubpreis soll bei der Weiterführung helfen und vielleicht auch andere anregen, den Nordhäusern nachzueifern.
Autor: red
Ausgezeichnet (Foto: Marcus Scheidel)
Heide Wildauer, Mitglied im Stiftungsrat der PARITÄTISCHEN BuntStiftung, lenkte die Erinnerung der Zuhörenden noch einmal zurück in den Herbst des vergangenen Jahres.
Täglich haben wir damals in den Nachrichten die schrecklichen Bilder von den Kämpfen rund um die syrische Stadt Aleppo gesehen, sagte sie. Es seien Bilder gewesen, die alle berührt hätten. An eine der wenigen Hilfsorganisationen, die seinerzeit noch in Aleppo tätig waren, ging der Reinerlös der Aktion aus Nordhausen – an Ärzte ohne Grenzen.
Die Nordhäuser, genauer das Familienzentrum, eine Einrichtung des Jugendsozialwerks, hatten folgende ebenso einfache wie geniale Idee: An mehreren Aktionstagen im September und Oktober 2016 trafen sich Kinder, Jugendliche und Erwachsene verschiedener Nationalitäten in und um Nordhausen auf den stadteigenen Streuobstwiesen und ernteten in ihrer Freizeit Äpfel. Die Stadtwerke Nordhausen stellten Sammelbehälter zur Verfügung und organisierten den Transport in die örtliche Mosterei. Dort wurden die Äpfel kostenlos zu Saft verarbeitet.
Der Erlös aus dem Verkauf ging an Ärzte ohne Grenzen. So kamen 1600 Euro zusammen, mit denen die vor Ort tätigen Mediziner wichtige Hilfe für die notleidenden Menschen leisten konnten.
Das Projekt soll auch in diesem Jahr weitergeführt werden. Denn viele soziale Einrichtungen und Hilfsorganisationen brauchen Unterstützung. Der Anschubpreis soll bei der Weiterführung helfen und vielleicht auch andere anregen, den Nordhäusern nachzueifern.

