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Mi, 11:37 Uhr
08.08.2001

Sebastian Schardt erneut in guter Form

Nordhausen (nnz). Einen respektablen Start in seine 2. Wettkampfphase vollzog der Ilfelder Radamateur Sebastian Schardt. Auf dem Programm stand ein Rundstreckenrennen über 60 Runden zu je 1,2 km in Steinhude. Mehr dazu in der nnz.


Schardt musste sich in diesem Rennen u.a. mit dem ehemaligen deutschen Bergmeister Jürgen Rodenbeck sowie den Profis vom Team Wiesenhof Leipzig um ihren Kapitän Enrico Poitschke auseinandersetzen. Poitschke konnte dieses Jahr einen Etappensieg bei der Friedensfahrt landen, trug dort mehrere Tage das Gelbe Trikot und erreichte weitere Erfolge auf internationalem Terrain. Bedingt durch die starke Besetzung entwickelte sich das Rennen zu einem regelrechten Ausscheidungsfahren.

Nach dreiwöchiger Wettkampfpause fiel dem Ilfelder der Wiedereinstieg ins Renngeschehen besonders zu Beginn des Wettbewerbs schwer. Im Rennverlauf gelang es einer 6köpfigen Spitzengruppe, der alle Favoriten angehörten, auf dem stark verwinkelten Kurs einen Rundengewinn zu vollziehen. Schardt (Tuspo Weende Göttingen) sparte sich bewusst seine Kräfte für die Endphase des Rennens auf, da in diesem Klassefeld nur durch effizientes Fahren eine vordere Platzierung zu erreichen war. Nachdem sich 3 weitere Radsportler vorzeitig aus dem Feld absetzen konnten, belauerten sich die verbliebenen Fahrer.

Schardt nutzte eine kleine Unachtsamkeit des Feldes und attackierte in der Schlussrunde. Durch risikoreiche Kurvenfahrt und hohes Tempo auf den Geraden schaffte er das Unmögliche und rettete seinen Vorsprung ins Ziel. Diese Taktik brachte ihm somit den 10. Platz ein. Schardt zeigte sich nach seinen Problemen in der Anfangsphase des Wettbewerbs bzgl. seines Resultat positiv überrascht. Nach diesem Rennen fehlen ihm noch 3 Top-Ten-Platzierungen für den Aufstieg in die höchste nationale Amateurklasse (Elite A).
Autor: nnz

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