Di, 16:17 Uhr
07.08.2001
I-News: Preiskampf der Notebooks
Nordhausen (nnz). Auf dem Notebook-Markt liefern sich derzeit zwei Kontrahenten einen harten Preiskampf zu Gunsten der Kunden. Was da abgeht, was den Kunden erwartet, das sagt Ihnen die nnz.
Nach Informationen des IT-Fachhandelsmagazins "ComputerPartner" wird der Notebook-Hersteller Toshiba in der 35. Kalenderwoche, Ende August, über seinen Vertriebspartner Media-Markt ein Notebook zu dem ungewohnt niedrigen Preis von 2.999 Mark auf den Markt bringen. Das Produkt soll über einen Prozessor mit 1 Gigahertz verfügen, einen 256 MB-Hauptspeicher, eine 20 GB-Festplatte, ein DVD-Laufwerk sowie ein 14-Zoll-TFT-Display aufweisen. Der Einbau einer Desktop-CPU ermöglicht gegenüber den sonst üblichen Notebook-CPUs den deutlichen Preisvorteil, hat aber aufgrund des erforderlichen höheren Kühlbedarfs einen hohen Energieverbrauch zur Folge.
Mit diesem Angebot, das Toshiba nach Angaben von Marktkennern subventioniert, will der deutsche Notebook-Marktführer vor allem den Aufsteiger Gericom treffen. Gericom hatte im ersten Quartal dieses Jahres die Notebook-Konkurrenz geschockt, als der österreichische Billig-Anbieter mit einem Absatz von mehr als 50.000 Stück auf Platz Zwei der Top-Ten sprang und mit einem Marktanteil von 13,7 Prozent nur knapp hinter dem Marktführer Toshiba (14,9 Prozent) blieb.
Nach Angaben des Fachmagazins wird Gericom allerdings das Feld nicht kampflos räumen: Ebenfalls in der 35. Kalenderwoche wollen die Österreicher über den Supermarkt Lidl ein Notebook vertreiben, das noch einmal 500 Mark unter dem Toshiba-Angebot liegt. Ein mit 128 MB halb so großer Hauptspeicher und eine billigere Grafikkarte sollen hier für den günstigen Preis sorgen. Sowohl Gericom, die im zweiten Quartal deutlich hinter den im erfolgreichen ersten Quartal geweckten Erwartungen zurück blieben, als auch der verfolgte Marktführer Toshiba stehen gegenwärtig unter hohem Druck.
Autor: nnzNach Informationen des IT-Fachhandelsmagazins "ComputerPartner" wird der Notebook-Hersteller Toshiba in der 35. Kalenderwoche, Ende August, über seinen Vertriebspartner Media-Markt ein Notebook zu dem ungewohnt niedrigen Preis von 2.999 Mark auf den Markt bringen. Das Produkt soll über einen Prozessor mit 1 Gigahertz verfügen, einen 256 MB-Hauptspeicher, eine 20 GB-Festplatte, ein DVD-Laufwerk sowie ein 14-Zoll-TFT-Display aufweisen. Der Einbau einer Desktop-CPU ermöglicht gegenüber den sonst üblichen Notebook-CPUs den deutlichen Preisvorteil, hat aber aufgrund des erforderlichen höheren Kühlbedarfs einen hohen Energieverbrauch zur Folge.
Mit diesem Angebot, das Toshiba nach Angaben von Marktkennern subventioniert, will der deutsche Notebook-Marktführer vor allem den Aufsteiger Gericom treffen. Gericom hatte im ersten Quartal dieses Jahres die Notebook-Konkurrenz geschockt, als der österreichische Billig-Anbieter mit einem Absatz von mehr als 50.000 Stück auf Platz Zwei der Top-Ten sprang und mit einem Marktanteil von 13,7 Prozent nur knapp hinter dem Marktführer Toshiba (14,9 Prozent) blieb.
Nach Angaben des Fachmagazins wird Gericom allerdings das Feld nicht kampflos räumen: Ebenfalls in der 35. Kalenderwoche wollen die Österreicher über den Supermarkt Lidl ein Notebook vertreiben, das noch einmal 500 Mark unter dem Toshiba-Angebot liegt. Ein mit 128 MB halb so großer Hauptspeicher und eine billigere Grafikkarte sollen hier für den günstigen Preis sorgen. Sowohl Gericom, die im zweiten Quartal deutlich hinter den im erfolgreichen ersten Quartal geweckten Erwartungen zurück blieben, als auch der verfolgte Marktführer Toshiba stehen gegenwärtig unter hohem Druck.

