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Di, 13:06 Uhr
07.08.2001

Thüringer Export auch weiterhin top

Nordhausen (nnz/tls). In den ersten vier Monaten 2001 waren Kraftfahrzeuge die wichtigsten Aus- und Einfuhrerzeugnisse Thüringens. Die Länder mit dem wertmäßig höchsten Aus- bzw. Einfuhrvolumen waren Italien und Spanien.


Nach ersten vorläufigen Ergebnissen des Thüringer Landesamtes für Statistik führte Thüringen von Januar bis April diesen Jahres für rund 3,3 Milliarden Mark Waren aus. Das Exportergebnis lag damit um 877 Millionen Mark bzw. 36,1 Prozent über dem Ausfuhrvolumen des vergleichbaren Vorjahreszeitraums. Die gewerbliche Wirtschaft exportierte insgesamt Waren im Wert von 3,1 Milliarden Mark. Das entsprach 94,7 Prozent der Gesamtausfuhr sowie einem Zuwachs um 840,5 Millionen Mark bzw. 36,7 Prozent gegenüber den ersten vier Monaten 2000. Zurückzuführen war dieses Exportplus zu fast 90 Prozent auf die Ausfuhr von Enderzeugnissen.

Maßgeblich trafen die Erhöhungen auf die thüringer Hauptausfuhrgüter Kraftfahrzeuge (+ 44,8 Prozent; 23,1 Prozent der Gesamtausfuhren), elektrotechnische Erzeugnisse (+ 36,2 Prozent; 16,6 Prozent), feinmechanische und optische Erzeugnisse (+ 66,3 Prozent; 8,4 Prozent) sowie Werkzeugmaschinen und Walzwerksanlagen (+ 247,3 Prozent; 4,9 Prozent) zu. Die Ausfuhren im Bereich der Ernährungswirtschaft stiegen um 36,9 Millionen Mark bzw. 26,5 Prozent. Überdurchschnittliche Zuwächse gab es u. a. bei Milch (+ 96,5 Prozent), Weizen (+ 84,2 Prozent), sonstigen pflanzlichen Nahrungsmitteln (49,9 Prozent) und Kakaoerzeugnissen (+ 37,2 Prozent).

Gegenüber dem Vorjahreszeitraum konnte in alle Erdteile mehr Waren exportiert werden, wobei der überwiegende Teil (76,4 Prozent) in Europa abgesetzt wurde. In die Mitgliedsländer der Eurozone wurde annähernd die Hälfte (47,6 Prozent) der Ausfuhren geliefert. In die mittel- und osteuropäischen Staaten gingen 14,3 Prozent der Exporte. Wichtigste Exportländer waren Italien mit 495 Millionen Mark (+ 91,2 Prozent), Frankreich mit 310 Millionen Mark (+ 25,0 Prozent) und die Vereinigten Staaten mit 281 Millionen Mark
(+ 30,0 Prozent).
Autor: nnz

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