eic kyf msh nnz uhz tv nt
Mo, 16:22 Uhr
06.08.2001

nnz-Forum: Arbeitsplätze vernichten?

Nordhausen (nnz). Sollen die Johanniter in Nordhausen vernichtet werden? Diese Frage werfen Thomas Evers und Rolf Peter Wiegand in einem Brief an die nnz auf. Mehr dazu im nnz-Forum.


„Wie uns mitgeteilt wurde, hat die CDU-Stadtratsabgeordnete und ehemalige Pflegedienstleiterin der JUH, Karin Busch, ihre Fraktionskollegen, welche Fördermitglieder der Johanniter sind, zum Austritt aufgefordert. Hier wird deutlich, wie Frau Busch ihr politisches Amt missbraucht, um ihrem ehemaligen Arbeitgeber zu schädigen. Frau Busch und ihr Schwiegersohn Stefan Nüßle haben sich bei den letzten Wahlen mit der Unterschrift Johanniter in ihre politischen Ämter wählen lassen.

Die jetzige Vorgehensweise ist Betrug am Wähler. Stefan Nüßle wurde als Kreisvorstand der JUH im Dezember 1999 fristlos entlassen, weil er u.a. mit sechs weiteren Mitarbeitern, darunter seine Schwiegermutter Frau Busch einen Konkurrenz-Verein zur Johanniter-Unfall-Hilfe gründete. Die Führung der JUH hat zum damaligen Zeitpunkt unternehmerische Größe gezeigt, in dem sie Frau Busch nicht ebenfalls entlassen hat, sondern ihr auch unter einem neuen Kreisvorstand eine Chance zur Bewährung gegeben hat. Als Dank dafür ging sie 18 Monate später zu einem anderen Unternehmen, warb wohl einige Mitarbeiter ab und nahm das bei der JUH erworbene Wissen mit.

Die CDU in Nordhausen sollte sich fragen, in wie weit so ein Treiben duldet, bei dem offensichtlich einige Wenige die Vernichtung von etwa 100 sicheren Arbeitsplätzen in Nordhausen planen, was ihnen nicht gelingen wird."

Thomas Evers, Rettungsassitent JUH; Rolf Peter Wiegand, Vorsitzender MAV

Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht zwingend mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)