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Mi, 13:49 Uhr
22.09.2004

Realitäten erkennen

Nordhausen (nnz). „Man muss wissen wann Schluss ist!“ So äußerte sich heute der Jungliberalen Vorsitzende Marcel Hardrath zur Reaktion der Nordhäuser Rathausspitze, welche trotz LEP-Beschluss der Thüringer Landesregierung am Ziel Oberzentrum festhält.


Für die Liberalen sei diese Entscheidung bereits seit dem vergangenen Jahr klar gewesen, bereits damals äußerten sie sich zu diesem Sachverhalt und den damit verbundenen Konsequenzen und eben diese Forderungen griff der JuLis-Vorsitzende Hardrath heute wieder auf. So verwies er darauf, dass die Landesregierung wiederholt klargemacht hätte, dass unter einer Bevölkerung von 100.000 Menschen kein Oberzentrum möglich sei.

„Das wissen die Nordhäuser Spitzen bereits seit Jahren, trotzdem rühmen sie sich mit einem Südharzkrankenhaus, einer sich noch immer im Aufbau befindlichen Fachhochschule und einem Theater mit ungewisser Zukunftsaussicht“, so Hardrath weiter. „Obwohl wir als Stadt nicht mal 50.000 Einwohner haben, leisten wir uns beispielsweise einen Oberbürgermeister, das Leben über die Verhältnisse hat in dieser Stadt schließlich System.“

Abschließend erkläre Hardrath: „Jetzt, da der LEP für mindestens die nächsten 10 Jahre Gesetz ist, müssen wir die Strukturen auf den Prüfstand stellen und klar sagen, wo wir hinwollen. Eine Beibehaltung des Ziels Oberzentrum ist nach diesem Beschluss der Landesregierung absoluter Wahnsinn, man sollte Realitäten akzeptieren und nicht die Augen vor ihnen verschließen.“
Autor: nnz

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