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Do, 20:50 Uhr
23.03.2017
Sanierung Humboldt-Gymnasium

Warum von der Tagesordnung verschwunden?

Die Mitglieder des Kreistages und des Nordhäuser Stadtrates erhielten einen ausführlichen Brief des staatlichen Gymnasiums „Wilhelm von Humboldt“. Den nimmt SPD-Fraktionsvorsitzender Andreas Wieniger zum Anlass für ein Statement...


"Es wird ausgeführt, wie notwendig die Sanierung und der weitere Ausbau des Schulstandortes Domstraße/Blasiistraße ist. Die SPD Fraktion im Nordhäuser Stadtrat bedankt sich für die Informationen und unterstützt das Vorhaben vollumfänglich.

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Danach ist es dringend an der Zeit längst überfällige Verbesserungen in Angriff zu nehmen. Dazu zählt sicher, dass unbedingt eine Lösung geschaffen werden muss, damit das Mittagessen in alten Kellerräumen der Vergangenheit angehört. Das sind Umstände, die nicht länger akzeptiert werden sollten.

Deshalb unterstützen wir den Neubau eines entsprechenden Gebäudes in der Münzgasse, das Speiseräume für beide Schulteile Domstraße und Blasiistraße umfasst. Für die Altstadt wäre es natürlich auch eine Aufwertung, da das derzeit verwahrloste Grundstück endlich bebaut würde und für die Schule können langfristig Kosten reduziert werden, da die derzeitigen dezentralen Mittagessensangebote einen hohen Aufwand bedeuten.

Der Stadtrat hat dazu bereits eine positive Willensbekundung beschlossen. Jetzt allerdings scheint das Vorhaben entgegen des Beschlusses ins Stocken geraten zu sein, denn die weitergehenden entsprechenden Entscheidungen sind von der Tagesordnung des Stadtrates verschwunden. Es wäre sehr bedauerlich, wenn die Chancen, die das Förderprogramm des Landes jetzt bietet verspielt würden. Wir fordern eine zügige Umsetzung der Willensbekundung des Stadtrates im Interesse der Schüler und des Lehrkörpers.
Andreas Wieninger, SPD Fraktionsvorsitzender
Autor: red

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Kommentare
Nordhäuser Freiheit
23.03.2017, 21:46 Uhr
Donnerstag jetzt Murmeltiertag? Bildung statt Beton!
Es geht wieder munter weiter im “Nordhäuser System“. Der Herr Wieninger gibt den Startschuss Jetzt in der Parteiarena: Welcher Politikerperson gehört die Humboldtsanierung? Wer darf sie für sich vermarkten? “Ich habs gemacht!“ “Nein ich wars“ . So eine Schule mit Kindern und Eltern das sind soooo viele prima Wählerstimmen auf einmal. Lecker.

Für wie doof haltet Ihr uns steuerzahlendes Stimmvieh eigentlich?

Ich sage zum Gymnasium nur eins: Bildung statt Beton! Entlastet die Lehrer, weniger Unterrichtsausfall, mehr Personal.
altmeister
24.03.2017, 06:04 Uhr
Nachhaltigkeit
Wir haben in Nordhausen schon genügend "Denkmäler", welche ohne die Nachhaltigkeit zu bedenken, dafür aber wegen der angepriesenen zu erwartenden Fördermittel ohne ausreichende Informationslage schnell im Stadtrat beschlossen (oder besser durchgepeitscht) wurden, mit den uns bekannten Folgen.

Es ist richtig, dass sich etwas tun muss, jedoch sollte endlich sinnvoll herangegangen werden, sämtliche Optionen und Möglichkeiten abgewogen werden und gemeinsam nach der vernünftigsten Lösung gesucht werden.

Diese muss nicht unbedingt auch der entsprechen, welche anscheinend Herr Wieninger auf Grund bestimmter bekannter Konstellationen und Abhängigkeiten durchdrücken möchte.

Ich hoffe, dass die Abgeordneten von Stadt und Kreis sich wirklich nicht einer Parteidisziplin unterwerfen und ihre Entscheidungen auf Grundlage logischer und sinnvoller Argumente treffen unter Berücksichtigung der Finanzen, der entstehenden baulichen Ansicht im Bezug zur Altstadt, der demografischen Entwicklung, ohne unter Zeitdruck gesetzt zu werden aber auch ohne unnötige Verzögerungen.
Dafür müssen alle Fakten zur Verfügung gestellt werden, mit allem Pro und Contra!

Vielleicht ist die Faktenlage für einen Beschluss noch etwas löchrig?
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