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Fr, 11:06 Uhr
17.09.2004

Nummer 11 ist fertig

Nordhausen (nnz). Das Jahrbuch "Einst und jetzt" hat schon Kultstatus in Nordhausen und Umgebung. Nun ist die elfte Ausgabe zu haben. nnz hat darin geblättert.

Nummer 11 ist fertig (Foto: nnz) Nummer 11 ist fertig (Foto: nnz) Im letzten Jahr feierte das Jahrbuch, herausgegeben vom Landratsamt, sein zehntes Jubiläum. Für großes Interesse sorgte diese Ausgabe. Viele Bürger wollten gern ältere Exemplare nachbestellen. Das ist beim Verlag Neukirchner möglich, und natürlich in Buchläden.

Was bietet das elfte, möglicherweise vorletzte Jahrbuch dem Leser? Zahlreiche, zum Teil sehr amüsante Begebenheiten aus dem Alltag und der Geschichte des Kreis Nordhausen recherchierten die Autoren.Paul Lauerwald beschäftigte sich mit den Falschmünzern in Klettenberg. Schon in vergangenen Jahr brachte er eine eher unrühmliche Geschichte ins Jahrbuch, berichtete er bei der gestrigen Autorenlesung im Landratsamt.

Gleich zwei Texte reichte Bernhard Sourell ein. Er beschreibt die Tätigkeit der Ziegeleien im Landkreis und schildert seine Bemühungen bei der Reprivatisierung und das Überleben in der derzeitigen Baukrise.

Eis gehört eigentlich nicht zu einer öffentlichen Vorlesung. Hans-Dieter Werther bewies jedoch anhand der mitgebrachten "Hexenkerzen", daß es sich lohnt das Kapitel über die Geschichte der Eisherstellung in Nordhausen zu lesen.

Dem Korn, als wichtigstem Getränk der Nordhäuser wurde von H.Jochen Einenckel zur Ehre verholfen. Er beschreibt das Schicksal der Brennerfamilie Seidel, der heutigen Traditionsbrennerei.

Historische Persönlichkeiten wie Martin Günther Förstemann finden in dem neuen Buch genauso Platz wie Sagen aus dem Landkreis oder ein Bericht über die Umweltakademie. Schon zum Standard gehören Josef Tauchmanns Wetterbericht und die Chronik des vergangenen Jahres von Rainer Hellberg zusammengestellt.

Eins ist sicher, ein zwölftes Jahrbuch wird es noch geben. Die Verantwortung für die Ausgabe 2004 übernimmt noch einmal Heidelore Kneffel, obwohl sie im nächsten Frühjahr in den Ruhestand gehen wird. Wie es dann weitergeht mit der thüringenweit einmaligen Idee, steht noch nicht fest. Wer dazu Vorschläge hat, der sollte sich an das Landratsamt wenden.
Autor: wf

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