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Do, 14:28 Uhr
16.03.2017
Holzeinschlag in Bleicherode

Die Axt im Wald

Im ersten Quartal 2017 wurde die Holzernte mit anschließender Rückung in dem Bleicheröder Stadtwald, Waldteil „Elende“ durchgeführt. Ein Schwierigkeiten machte dabei das Waldgebiet um Elende, denn hier führen keine Wirtschaftswege ins Gehölz...

Dieser Waldteil ist geprägt durch einen Buchen-Laubbaum-Bestand. Hierbei ist die Rotbuche die dominierende Baumart, gefolgt von Traubeneiche, Bergahorn und Gemeiner Esche. Durch die Ernte von überwiegend Buche wurde den lichtbedürftigen Baumarten Eiche, Ahorn und Esche wieder ausreichend Platz in der Krone gegeben, um diese weiter zu entwickeln. Besondere Vorsicht bei den Fällarbeiten war geboten, um keinen der vorhandenen Habitatbäume zu beschädigen sowie um die Funktionstüchtigkeit des stehenden Totholzes zu erhalten. Beides erfüllt in dem Ökosystem Wald eine wichtige Rolle, hier speziell für den Specht.

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Der Waldteil „Elende“ ist umgeben von landwirtschaftlicher Fläche und ohne jeglichen Bewirtschaftungsweg für die Rückung und Holzabfuhr. Nach Rücksprache mit der ALTIS-Bäuerliche AG durfte die angrenzende Wiese zur Überfahrt des Rohholzes sowie das angrenzende Feld als temporärer Holzlagerplatz genutzt werden. Ohne diese Zustimmung und gute partnerschaftliche Zusammenarbeit wäre die Holzerntemaßnahme in diesem Waldgebiet so nicht umzusetzen gewesen. Die verkaufsfähigen Holzsortimente werden ausschließlich an regionale Holzkunden veräußert. Das anfallende Kronenmaterial im verbleibenden Bestand darf von den Bürgern, für einen Obolus von 14,00 € pro Raummeter in Selbstwerbung und örtlicher Einweisung, aufgearbeitet werden.

Die Stadt Bleicherode sowie der Stadtförster bedanken sich ausdrücklich bei der ALTIS-Bäuerliche AG und bei den Anwohnern in Elende für Ihr Verständnis und wünschen allen Waldbesuchern angenehme Stunden in der “gegenwärtig wieder erwachenden“ Natur.
Matthias Althans
Revierförster
Autor: red

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Kommentare
Peppone
16.03.2017, 15:06 Uhr
Ja wo laufen sie denn?
Na das ist doch mal ein lustiger Artikel. Und schön, dass sich alle so lieb haben.

Trotzdem stell sich mir die Frage, wie die Waldbesucher in das Waldgebiet zur erwachenden Natur kommen sollen, wenn es dort keine Wirtschaftswege mehr gibt. Sie müßten dazu ja über den Acker und das gibt dicke Füße, eventuell einen Unfall mit der Giftspritze und bestimmt keinen Applaus von den Weg-Überpflügern. Denn Wege zu diesem kommunalen Grundstück hat es mit Sicherheit einmal gegeben. Wo sind sie denn nur hin?
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