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So, 19:59 Uhr
26.02.2017
Heringen hat gewählt

Komplizierte Auszählung

Die wahlberechtigten Bürgerinnen und Bürger der Landgemeinde Heringen haben heute ihren Bürgermeister gewählt. Noch gibt es kein vorläufiges amtliches Endergebnis, doch einen wahrscheinlichen Sieger...


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In den fünf Ortsteilen der Landgemeinde wurden insgesamt 1.389 Stimmen abgegeben. Davon entfielen 930 auf den amtierenden Bürgermeister Maik Schröter. Damit gilt seine Wahl als sicher.

Probleme gibt es in Heringen mit der Eingabe der Zahlen in das Wahlprogramm des Statistischen Landesamtes. Auch deshalb, weil es neben Maik Schröter noch mehr als 50 Einzelbewerber gab. Wir werden morgen weiter berichten.

OrtsteilAbgegebene Stimmendavon für Schröter
Auleben262169
Hamma8477
Heringen I257216
Heringen II262208
Uthleben231160
Windehausen14692
Briefwahl147108

Schröter erhielt damit 87,2% Prozent der abgegebenen Stimmen. Die Wahlbeteiligung lag bei 32,3 %.
Autor: red

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Kommentare
dr.pipper
26.02.2017, 21:02 Uhr
Heringen hat nicht gewählt...
Eine Wahlbeteiligung von 30 Prozent ist in meinen Augen nicht sehr repräsentativ!

Viele fanden den Weg zum Wahllokal, wahrscheinlich auch aufgrund der fehlenden Aufklärung über das kommunale Wahlrecht, nicht mal als Lohnenwert, wussten vielleicht einfach nicht, dass sie auch anders wählen dürfen... Man hat immer eine Wahl!
Und die unglaubliche Zahl von 50(!) Gegenvorschlägen bei den wenigen Gegenstimmen zeigt mir, dass die Einwohner der Landgemeinde gerne eine Alternative zum einzigen Kandidaten gehabt hätten! Schade, dass darüber nicht vorher kommuniziert wurde!
Weiterhin gab es wohl viele ungültige bzw. ungültig gemachte Stimmen...

Alles in allem genau das Ergebnis, was bei den alltäglichen stimmen über den Kandidat erwartet werden konnte, aber wohl keines, mit dem er sich rühmen darf...
MHI
27.02.2017, 01:21 Uhr
lächerliche Wahlbeteiligung
Nicht mal ein Drittel der Wahlberechtigten geht zur Wahl. Also wenn man so gar niemanden mehr erreicht sollte man sich wirklich mal hinterfragen, ob das ein Mandat ist, mit dem man arbeiten will.
So wie ich den Bürgermeister kenne zählt nur - 87,2% aller Stimmen entfallen auf mich, haben mich gewählt. Und da hat er auch noch Recht - leider!
Ich sag mal so - alle Chancen für die nächsten 6 Jahre vertan.
In diesem Sinne - Prost! Und natürlich Glückwunsch für das überragende Wahlergebnis.
Leser X
27.02.2017, 07:09 Uhr
Das ergibt einen Vertrauensbeweis von ca. 29 %
unter Berücksichtigung der Wahlbeteiligung. Herzlichen Glückwunsch!
I.H.
27.02.2017, 07:10 Uhr
Ein Gegenkandidat, und der Thron hätte gewackelt.
Das muss man in einer so kleinen Stadt, wie Heringen sie ist, als einzigster Bewerber erst einmal schaffen, dass sich fast 500 Wähler an einem Sonntag auf die Strümpfe ins Wahllokal machen, um den einzigsten Wahlvorschlag nicht zu wählen!

Es gab keine 50 Einzelbewerber. Hätte es einen zweiten Vorschlag gegeben, gäbe es dort sehr wahrscheinlich einen neuen BM. Da sollten SPD, Linke, AfD,...und vor allem die Bürgerschaft mal in Ruhe darüber nachdenken, was sie vielleicht falsch gemacht haben.
Fuba
27.02.2017, 09:57 Uhr
Rechenfehler?
Sie schreiben:
"Schröter erhielt damit 87,2% Prozent der abgegebenen Stimmen."
Nun meine Frage:
Wieso sind 930 von 1389 Stimmen = 87,2%?

Hätte es nicht eher heißen müssen: Er erhielt 87,2% der gültigen Stimmen?
Wie viele Stimmen waren denn gültig?
Wo liegt denn nun der Fehler?
Eckenblitz
27.02.2017, 12:52 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Verstoß gegen AGB
H.Freidenker
27.02.2017, 13:09 Uhr
50 Gegenkandidaten ?
Diese Wahlbeteiligung ist die blanke Resignation der Wähler.
Schon im Vorfeld wurde Herr Schröter als einziger Kanditat gehandelt.
Wo kommen auf einmal 50 Mitbewerber her, warum gibt es nicht wenigstens ein paar Namensnennungen mit Stimmverteilung ?
Sind die anderen Parteien, incl.der sich so wichtig nehmenden AfD nicht in der Lage,einen eigenen Kandidaten zu stellen.
Der ganze Vorgang zeigt die Demokratieverdrossenheit der Bürger und egal wie das Ergebnis gewertet wird, gewählt ist gewählt,
und deshalb Glückwunsch an Herrn Schröter!
MHI
27.02.2017, 15:33 Uhr
.....H.Freidenker
sie haben es schon richtig erkannt. Die Parteien sind das Problem. Kein Mensch braucht auf einer kommunalen Spielwiese eine Parteienlandschaft. Da braucht es Leute die was erreichen, was verändern wollen. Da braucht es Leute die Herzblut an den Tag legen und nicht von irgendwelchen Parteien bevormundet werden. Leute mit Ideen und Tatendrang, Leute die noch wissen was die Wähler so bewegt. Und wenn von denen einer in einer Partei ist - dann ist es halt so und auch okay.
Aber nicht anders herum - wie es leider zu oft üblich ist. Die meisten retten sich ja über ihre Parteienzugehörigkeit in irgendwelche Posten.
Und noch eins zu Heringen: Die Nähe zum Wähler sollte sich nicht nur auf das Bierglas beschränken!
dr.pipper
27.02.2017, 15:58 Uhr
@ H.Freidenker
Die 50 "Mitbewerber" kommen vielleicht daher, dass die noch nicht resignierenden Bürger sagen wollten "Egal wer, hauptsache nicht er..."

Dass es keine anderen Kandidaten gab, ist wirklich schade, da ich denke, dass die Wahl sonst anders ausgesehen hätte! Parteizugehörigkeit hin oder her... Allerdings finde ich es sehr weit hergeholt, die AfD in einem Atemzug mit der Wahl des Bürgermeisters der Landgemeinde zu nennen! Soweit mir bekannt ist, ist diese Partei hier nicht vertreten...

Sicher stimme ich Ihnen dahingehend zu, dass die Wahl durch ist, aber Glückwünsche kann man da wohl nicht aussprechen...
Gudrun1974
28.02.2017, 06:54 Uhr
Glückwunsch, Herr Bürgermeister zur Wiederwahl
Glückwunsch, Maik Schröter zur Wiederwahl. Eine gute Entscheidung und ein klares Votum für einen der aktivsten Kommunalpolitiker in unserem Landkreis. Gemeinsam mit dem Landrat ist ihm die Erweiterung des Radwegs in unserer schönen Goldenen Aue zu verdanken.
Hero
28.02.2017, 10:23 Uhr
Das war ein Denkzettel
Wenn man bedenkt ,dass von allen Wahlberechtigten nur 29 % denn BM gewählt haben, ist das beschämend. Wenn man nur ein bisschen Ehre hat nimmt man diese Wahl nicht an.
Dies war aber eindeutig die Quittung für die schlechte Arbeit der letzten 6 Jahre. So wurde die „ Hochzeitzprämie“ ,die die Ortsteile erhalten sollten und was das Lockmittel für die Ortsteile war nie ausgezahlt. Die Sportvereine wurden aus der Haushaltsführung rausgeschmissen und werden mit einem Taschengeld abserviert.

Das sind nur einige Beispiele. Man kann nur Urbach und Görsbach vor so einem Unsinn warnen. Geht lieber nach Nordhausen da könnt ihr im nächsten Jahr denn OB mit wählen ,in der Landgemeinde sind die Würfel für die nächsten 6 Jahre gefallen. Also Herr Vopel und Frau Simmens das Wahlergebnis genau ansehen und die richtigen Schlüsse daraus ziehen.
dr.pipper
28.02.2017, 12:10 Uhr
Doch kein Rechenfehler?!
1030 Stimmen von 4127 Wahlberechtigten sind exakt 24,96% (siehe Wahlportal von Thüringen), quasi nicht mal ein Viertel...

Leider wird sich der neue alte Landgemeindebürgermeister aber wohl auf den 87,21% der abgegebenen gültigen Stimmen ausruhen!

Ein kräftiges Helau für die Statistik!!!
Pe_rle
28.02.2017, 14:35 Uhr
Bürgermeister / Landrat
da sieht man mal wieder mit wieviel % man Bürgermeister oder Landrat werden kann
Stimmt,s Riese87
also Kante zeigen und weiter
MHI
28.02.2017, 17:39 Uhr
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von hier
28.02.2017, 18:39 Uhr
alles richtig gemacht
Zu erst mal mein Glückwunsch und ein glückliches Händchen für die neue Runde.
Jeder hat die Möglichkeit als Bürgermeister zu kandidieren und keiner außer Herr Schröter hats gemacht. Die Wahlbeteiligung war nicht besonders hoch? Stimmt, aber was soll da schief gehen, da hätte eine einzige gültige Stimme gereicht und er wäre gewählt worden. Zu so einer Wahl muss man nicht gehen, da reicht die gewesene Wahlbeteiligung. Die Schlacht war für Mike geschlagen ehe sie begann.
Nur Jendricke ist mit noch geringerer Wahlbeteiligung gewählt worden! Nur mal so am rande erwähnt...
GN24
28.02.2017, 19:12 Uhr
Glückwunsch
...Herr Bürgermeister zur Wiederwahl. Ich dachte nicht das ich mit ihnen mal einer Meinung bin @Riese87. Aber das sehe ich auch so. Einer der aktivsten Kommunalpolitiker.
Es ist für den einen oder anderen sicher nicht alles so, wie er es gern in Heringen hätte. Aber wir leben in einer Demokratie und jeder hätte in der Landgemeinde Heringen die Chance sich zu stellen. Jetzt wird hier von einigen mehrfach behauptet, die Wahl wäre anders ausgegeangen. Eine völlig leere These. Man kann Herrn Schröter vielleicht vieles vorwerfen, aber doch eins gewiß nicht. Das sich keiner traute ihn heraus zu fordern. Egal ob Mitglied einer Partei, oder Sportvereins oder Feuerwehr oder, oder ,oder. Eins noch an Dr. Pieper, Heringen hat gewählt und jeder der nicht gegangen ist hat das wichtigste Grundrecht der Demokratie verwirkt....das Wahlrecht
I.H.
28.02.2017, 20:09 Uhr
Wahl ist Wahl
Natürlich kann sich jeder, ob Freund oder Feind des Heringer BM, dieses Ergebnis schön oder schlecht reden bzw. schreiben. Fakt ist: Wahl ist Wahl und jeder hat das bekommen, was er haben wollte. Wer keinen Kandidaten aufstellt, braucht sich nicht zu wundern und zu ärgern, dass der Andere gewinnt.

Trotzdem mal am Rande sei bemerkt, Leute wie Rostek oder Ehrhold holen bei Wahlen mit 5 Gegenkandidaten mehr Stimmen, als der Einzelkandidat Schröter. Der hat nämlich keine 87 Prozent. Nicht einmal jeder vierte hat ihn gewählt. Hunderte Wähler sind hingegangen und haben Pontius oder Pilatus gewählt bzw ihre Stimme ungültig gemacht und sind damit aus der Statistik gefallen. Ein Bürgermeister der Herzen ist der einzige Kandidat jedenfalls nicht, das sieht anders aus.
MHI
28.02.2017, 20:15 Uhr
Demokratieproblem
Es ist halt wie es ist. Da es in der Demokratie keine Mindestanzahl von Wählern bedarf, braucht sich auch niemand zu beschweren - das die "Wahl" die den Namen an sich ja schon nicht verdient, so ausgegangen ist, wie sie ist.

Trotzdem, mit solchen lächerlichen Wahlbeteiligungen sollte man sich als Bürgermeister schon die Frage stellen ob man überhaupt wahrgenommen wird. Erreicht man überhaupt noch jemanden, wenn man so gar niemanden bewegen kann zur Wahl zu gehen.....? Vielleicht sollte die Eigenwahrnehmung - das es ein "doch recht gutes Wahlergebnis" ist, mal hinterfragt werden. Oder gab es da nur eine Verwechslung von Hochprozentigem mit hohen Prozentzahlen? Wer weiß - ist egal, weil zu spät.

Aber - Bürgermeister hin oder her. Versaut hat es der Wähler selbst, jeder hatte die Chance, die meisten haben sie vertan.
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