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Di, 14:02 Uhr
21.02.2017
Bürgermeisterin Jutta Krauth zur Wacker-Debatte:

"Wir tun sehr viel für den FSV"

Für diese Woche hat Bürgermeisterin Jutta Krauth das Wacker-Präsidium zu einem klärenden Gespräch ins Rathaus gebeten. Vorab nimmt die Kommune Stellung zum Interview mit Wacker-Präsident Nico Kleofas...

Blick auf die gesamte Anlage (Foto: Google Earth) Blick auf die gesamte Anlage (Foto: Google Earth)

Die Stadt Nordhausen habe zuletzt erneut im Dezember 2016 für das Haushaltsjahr 2017 beim zuständigen Sportministerium in Erfurt rund 280.000 Euro Fördermittel für den geplanten Neubau eines Naturrasenplatzes (Umwandlung eines vorhandenen Hartplatzes in diesen Rasenplatz) im Albert-Kuntz-Sportpark (AKS) eingereicht.

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Die Umwandlung des Hartplatzes in einen Naturrasenplatz sei aus Sicht der Stadt Voraussetzung für die anstehende Gesamtsanierung des AKS. Auch für diese Gesamtsanierung habe die Stadtverwaltung einen Zuschussantrag beim zuständigen Thüringer Ministerium beantragt. Nach mündlicher Auskunft aus Erfurt plane die Landesregierung, dass die nötigen Gelder für die AKS-Sanierung im Doppelhaushalt 2018/2019 verankert werden.

Die Kosten für den Rasenplatz belaufen sich auf voraussichtlich 695.000 Euro. Die städtischen Eigenmittel sind im beschlossenen Haushalt auf 417.000 Euro festgelegt. Allerdings: Bis zum heutigen Zeitpunkt liegt für den Gesamthaushalt – und damit auch für den erneuten Antrag des Dezember 2016 – noch keine haushaltsrechtliche Genehmigung seitens der Kommunalaufsicht beim Landratsamt vor, obwohl das Vorhaben im Sportstätten-Förderprogramm der Landesregierung für das Jahr 2017 aufgenommen ist. Ohne diese Genehmigung könne das Vorhaben nicht begonnen werden.

Gegenüber der nnz dokumentiert die Stadtverwaltung in Zahlen und Fakten ihr kommunale Bekenntnis zum Fußballsportverein:
  • Die Stadt Nordhausen erhebt keine Miete für die Nutzung des AKS durch den FSV Wacker 90 Nordhausen.
  • Die Stadt Nordhausen verzichtet auf anteilige Einnahmen, die der Verein aus der Bandenwerbung erzielt.
  • Die kommunalen Unternehmen, an denen die Stadt Nordhausen beteiligt ist, erbrachten allein im Jahr 2016 Sponsorings- und Zahlungsleistungen in Höhe von 100.000 Euro
  • Die Stadt Nordhausen selbst leistete allein im Jahr 2016 folgende Zahlungen in Form von allgemeinen Aufwendungen (Platzwart, Energie, Wasser, Abwasser, Unterhaltung und Bewirtschaftung der Gebäude, Unterhalt Maschinen und Fahrzeuge…) 189.000 Euro. (hier eingeschlossen: Finanzierung einer Flutlichtanlage 70.000 Euro)
  • Hinzu kommen Sonderleistungen im Zusammenhang mit dem AKS für 2014 und 2016: Planungsleistungen für die Neugestaltung des AKS in Höhe von 84.000 Euro.
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
21.02.2017, 15:02 Uhr
Das sind alles bekannte Fakten
Sponsorengelder der kommunalen Betriebe würde ich nicht dazu zählen.
Die 70000 € für die Flutlichtanlage sind wie viel Monate später zurückgezahlt worden?
Das mit den 84000€ Planungsgeldern ist sicher etwas falsch gelaufen, weil sich nicht gemeinsam abgesprochen wurde.
Der Rest sind normale Unterhaltskosten für den AKS im Besitz der Stadt.
Allein das Ergebnis im Bezug auf eine bauliche Verbesserung ist gleich NULL.
Was ist mit den Anschuldigungen aus Richtung Landesregierung zu falsch gestellten Förderanträgen?
Was ist aus dem Plan geworden den AKS an Wacker (wie auch immer) abzugeben?
RaWu
21.02.2017, 15:14 Uhr
Sehr gut.
Von Jendricke/Kleofas kommen ständig verbale Vorwürfe.
Mit diesen Zahlen und Fakten von Seiten der Stadt (endlich!) entpuppen sich die Vorwürfe als gelog... äh geirrt.
echter Nordhaeuser
21.02.2017, 15:33 Uhr
Ein Fass ohne Boden!
Solange die sportliche Leistung nicht stimmt und auch kein Aufstieg in Sicht ist, sollte hier kein Geld investiert werden.
Da die bauliche Substanz im Stadion sehr marode ist, werden bald sicherheitsrelevante Sanktionen kommen, die den Besucherstrom weiter vermindern werden.
Chancen sehe ich nur in einem Investor a la Red Bull.
Flitzpiepe
21.02.2017, 16:16 Uhr
Was ist das denn für ein Quatsch
'Weil die Leistung nicht stimmt, kein Geld'
Mit anderen Worten 'Man freut sich bei der Stadt, dass Wacker Ende 2016 mal nicht gut spielte, denn dann brauch man am AKS nichts machen'.
Selten sowas Dämliches gehört.
Wenn Wacker also Erster wäre, müsste sofort gebaut werden?
Sie kennen schon die Vorlaufzeiten bei solchen Projekten?
So kurzfristig kann man doch gar nicht denken.

Der 2. Teil ist genauso verquer. Solange der AKS der Stadt gehört, steigt da kein Investor ein.
Leser1
21.02.2017, 16:26 Uhr
Faß ohne Boden
Eh hier viel Geld für Umbau neuen Rasen ausgegeben wird sollten erstmal die Bürgersteige in der Stadt repariert werden. Omas spielen keinen Fußball mehr aber können hinfallen und sich die Knochen brechen. Fußball ist nicht alles es gibt viele Steuerzahler in der Stadt die sich für andere Dinge interressieren. Wo werden die unterstützt? Ich schließe mich der Meinung an erstmal Leistung im Sport bringen und nicht was wäre wenn.
jule julitschka
21.02.2017, 16:57 Uhr
Warum
stellt Herr Kleofas den Förderantrag nicht selbst und lässt diesen dann von der Stadt, Dr. Zeh oder Frau Kraut, nur noch unterzeichnen? DANN kann die Stadtverwaltung ja keine Fehler mehr in der Antragstellung machen und ihr dann auch keine Schuld bei Ablehnung zugewiesen werden.
Bestimmt bekommt er da auch noch die Unterstützung vom Landrat und seinem Freund den Riesen 87, damit keine Formfehler drin sind.
Ich finde den Sportplatz genauso wichtig wie das Theater und somit finde ich es auch sehr wichtig, dass auf dem Sportplatz gute Bedingungen herrschen. Hier werden auch sehr viele Kinder trainiert und nicht nur die 1. Mannschaft. Es geht also für die Zukunft auch um sportliche Betätigung.
Zwerg78
22.02.2017, 07:57 Uhr
FSV Wacker - Stadt NDH
so, ich will mal - und bitte um Verbesserung, falls etwas nicht stimmt - die Situation kurz zusammenfassen:

- der AKS gehört der Stadt
- hauptsächlicher Nutzer ist Wacker Nordhausen als Verein
- dieser Verein zahlt für die Nutzung null Miete und erhält Gelder und Sachleistungen durch die Stadt oder stadteigene Betriebe
- weitere Vereine und Jugendmannschaften werden auf dem AKS trainiert

So, nun erkläre mir mal bitte jemand, wo dies ungerecht gegenüber Wacker sein soll?! Hallo, die können dort MIETFREI (seit wann eigentlich, wahrscheinlich schon immer, oder?) spielen und dabei sogar Geld einnehmen! Und dann wird sich noch beschwert?
Es wird immer gefragt, warum der Verein nicht den AKS für einen symbolischen Betrag kauft? Kann der Verein der regelmäßigen Verpflichtung der Grundsteuer, Abwassergebühren und und und überhaupt nachkommen? klemmt es vielleicht hieran, dass der Wacker-Präsident die Anlage gar nicht kaufen will?

Wenn hier gejammert wird, sollte man sich erstmal überlegen, was eine kleine, finanzschwache Kommune hier bereits leistet.
Und bitte lasst mir den Vergleich mit den Handballern in der Wiedigsburghalle und den Boxern in der Ballspielhalle. Diese spielen in weit höheren Ligen.

Wer versucht, das Theater gegen Wacker auszuspielen, ist leider sehr sehr kurzsichtig. In einem anderen Kommentar wurde gesagt, das Theater wäre für die oberen 10.000. Damit hätte es schonmal mehr Besucher als der AKS ;)

Aber wie gesagt, so kann und sollte man nicht denken. Wenn man das Theater verfallen lässt, wird es NIE, NIE NIE wieder eins geben in NDH, das ist leider Fakt. Man hat kaum die nötigen Gelder, die vorhandene Infrastruktur im kuturellen Bereich zu erhalten, aber etwas neu aufzubauen, das leistet sich keiner. Ohne Theater hätte Nordhausen einen großen weichen Faktor weniger, so dass sich einige der "oberen 10.000" vielleicht doch überlegen, lieber von Halle/Leipzig/Erfurt/Göttingen... zu pendeln oder sich dort Jobs zu suchen oder mir ihrem Unternehmen komplett abzuwandern. Ohne Theater hätte Nordhausen den andren "rumkräpelnden" Städten in Nordthüringen (HST, LFD, Bad L., ...) nichts voraus und würde stark an Bedeutung verlieren, was für die Stadt schlimm wäre.
Grundsätzlich bin ich der Meinung, es müssen beide Projekte realisiert werden, das Theater ist auf Grund der präkeren Situation und der Irreversibilität einer Schließung höher priorisiert.
h3631
22.02.2017, 08:22 Uhr
Zwerg78
Bitte noch mal den vorletzten Absatz überarbeiten. Macht vieles keinen Sinn.
Warum sollten Unternehmen wegen dem Theater den Standort Nordhausen verlassen?
Ohne Theater hätte Nordhausen einen großen weichen Faktor weniger........?
Was hat denn Nordhausen den anderen rumkräpelden Nord Thüringer Städten aufgrund des Theaters voraus. Mehr Ausgaben für einige,nicht nur aus Nordhausen. Da ist Wacker immer noch hinten dran.
Man sollte beides in Betracht ziehen.
NDHler
22.02.2017, 08:33 Uhr
Zwerg78
Dann soll man aufhören Wacker ständig Versprechungen zu machen. Um nichts anderes geht es hier. Hier wird nicht rumgeheult, sondern hier wird das einhalten von Zusagen eingefordert. Wenn es nicht geht oder man es nicht will, ok! Aber dann soll man das SAGEN!
Momentmal
22.02.2017, 12:01 Uhr
Stadion bräuchte anderen Standort
Für angepeilten Drittligafussball mit Besuchererwartungen in der Spitze bis schon mal 6000 oder mehr, ist der aktuelle Standort nahe der etwas besser betuchten Vorstadtgegend Krimderode unmittelbar an der Bundesstrasse,welche DIE Schleuse für Harzausflügler darstellt, und in der Nähe eines kleinen Naherholungsparks, völlig unpassend gelegen !
Vom Bahnhof aus müßten zudem öffentliche Verkehrsmittel bis direkt Stadion fahren können.
Flitzpiepe
22.02.2017, 18:38 Uhr
Eine gute Idee, Momentmal
die ich hier schon so ähnlich geschrieben habe.
Den AKS als Trainingsstätte so belassen wie er ist und als Spielstätte von einem Investor mit Fördergeldern vom Land einen passenden finanzierbaren Neubau südlich des Bahnhofs errichten lassen.
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