Do, 11:03 Uhr
02.08.2001
Nachtragshaushalt im Internet
Nordhausen/Jena (nnz). In der Stadtverwaltung Nordhausen wird derzeit fieberhaft an einem Entwurf des Nachtragshaushaltes gearbeitet (nnz berichtete). Zahlen wurden nicht bekannt, da sich der Finanzausschuß des Stadtrates in nichtöffentlicher Sitzung damit befasste und auch am kommenden Montag befassen wird. Daß kommunale Politik auch transparenter dargestellt wird, zeigt die Stadt Jena.
Jena als kreisfreie Stadt hat als eine der ersten Kommunen in Thüringen die Möglichkeiten des Internets erkannt. Auf der Homepage der Stadt werden nicht nur die Stadt, deren Verwaltung, sondern auch die Haushaltspläne der Öffentlichkeit präsentiert. Da gibt es eine übersichtliche Kurzform, natürlich kann man sich das komplette Zahlenwerk auch downloaden. Dieses wohl bislang einmalige Projekt geht auf die Initiative des dortigen Finanzdezernenten Frank Jauch (SPD) zurück. Jeder Bürger hat ein Recht darauf zu sehen, wofür seine Steuergelder ausgegeben werden, so der Sozialdemokrat. Die Stadt Jena macht aus ihren Finanzproblemen keine Geheimnis. Da wird zum Beispiel dargestellt, dass die Steuereinnahmen im Jahr 2000 um 3,5 Prozent unter dem Ansatz lagen. Das mache doch wohl die Sparzwänge der Kommune deutlich, so Jauch.
Doch nicht nur der haushalterische Kaffeesatz von gestern wird im Internet angeboten. Zu sehen ist bereits der aktuelle Nachtragshaushalt vom 26. Juni 2001. Wer es nicht glaubt, der kann gern HIER klicken. Vielleicht ist eine solche Transparenz auch in Nordhausen möglich. Die Internetpräsentation der Stadt Nordhausen soll ja bekanntlich Ende dieses Monats vorgestellt werden.
Autor: nnzJena als kreisfreie Stadt hat als eine der ersten Kommunen in Thüringen die Möglichkeiten des Internets erkannt. Auf der Homepage der Stadt werden nicht nur die Stadt, deren Verwaltung, sondern auch die Haushaltspläne der Öffentlichkeit präsentiert. Da gibt es eine übersichtliche Kurzform, natürlich kann man sich das komplette Zahlenwerk auch downloaden. Dieses wohl bislang einmalige Projekt geht auf die Initiative des dortigen Finanzdezernenten Frank Jauch (SPD) zurück. Jeder Bürger hat ein Recht darauf zu sehen, wofür seine Steuergelder ausgegeben werden, so der Sozialdemokrat. Die Stadt Jena macht aus ihren Finanzproblemen keine Geheimnis. Da wird zum Beispiel dargestellt, dass die Steuereinnahmen im Jahr 2000 um 3,5 Prozent unter dem Ansatz lagen. Das mache doch wohl die Sparzwänge der Kommune deutlich, so Jauch.
Doch nicht nur der haushalterische Kaffeesatz von gestern wird im Internet angeboten. Zu sehen ist bereits der aktuelle Nachtragshaushalt vom 26. Juni 2001. Wer es nicht glaubt, der kann gern HIER klicken. Vielleicht ist eine solche Transparenz auch in Nordhausen möglich. Die Internetpräsentation der Stadt Nordhausen soll ja bekanntlich Ende dieses Monats vorgestellt werden.

