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Mi, 18:16 Uhr
01.08.2001

Gutachten für Blasii-Türme liegt vor

Nordhausen (nnz). Die Nordhäuser Blasii-Kirche ist doch stärker beschädigt als bisher angenommen. Neben dem Kirchenschiff weisen auch die Türme von St. Blasii keine genügende Standsicherheit mehr auf.


Das ist das Ergebnis eines statischen Gutachtens, das die Kirche in Auftrag gegeben hatte und das seit heute vorliegt. Ab sofort ist ein Gebiet von 40 Metern um das Gotteshaus herum gesperrt. Dazu der städtische Baudezernent Dietrich Beyse (CDU): „Wir sind sehr froh, dass wegen des größeren Sperrkreises keine weiteren Menschen ihre Häuser verlassen müssen. Wir bitten um Verständnis für die Einschränkungen. Aber die Sicherheit geht vor.“

Drei bis vier Garagen, ein Balkon und mehrere Freiflächen dürfen nicht mehr genutzt werden. Eine Familie ist von der Sperrung betroffen (siehe auch nnz-Kurznews weiter unten). Zusätzlich ergeben sich Einschränkungen für das am Wochenende stattfindende Altstadtfest. Allerdings soll nach Aussagen der Stadtverwaltung nur ein kleiner Teil der Veranstaltungsfläche betroffen sein.

In den kommenden Tagen soll das Sanierungskonzept für die Kirche auf dem Tisch liegen, das die Stadt und die Kirchgemeinde gemeinsam in Auftrag gegeben hatten. „Die Ergebnisse dieses Konzeptes, die Festlegungen der letzten Tage und unsere Erfahrungen werden in einen Maßnahmeplan münden, in dem die weiteren Arbeitsschritte stehen“, erklärte Beyse. Der Baudezernent geht davon aus, dass der Plan noch in diesem Jahr fertig ist. Sowohl die Stadt als auch die Kirche wollen sich bemühen, damit das Gotteshaus so schnell wie möglich wieder offen ist. Nach nnz-Informationen soll die gesamte Sanierung des Sakralbaus mehrere Millionen Mark kosten.
Autor: nnz

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