So, 16:19 Uhr
05.02.2017
Leser-Forum
Die seltsame DFB-Entscheidung
Da nach dem namentlich bekannten jungen Neuzugang aus München, der eigentlich im Schweizer Luzern anheuern wollte und den ständigen Spielabsagen der Wacker Fußballer derzeitig die größeren Aktivitäten im heimischen AKS oder auswärts ausbleiben, beschäftigte ein anderes Thema die zahlreichen Sportfans...
In meiner Nachbetrachtung, ohne eine bestimmte Vereinsbrille tragen zu wollen, zur erfolgten Sitzung des DFB – Kontrollausschusses in der vergangenen Woche wegen des dringenden Verdachtes, dass der Kölner Modeste bei einem ramboähnlich geführten Angriff in das Gesicht des Darmstädter Sulu (auch vermeintliche Tätigkeit genannt) absichtlich gehandelt habe, gilt zunächst festzustellen:
Nach Meinung des DFB durfte diese Sitzung nur deshalb (unberechtigt) anberaumt werden, weil das geschilderte schwere Foul, das neben den meisten Spielern und Betreuern beider Mannschaften, Gästen auf den Rängen auch alle Fernsehzuschauer gesehen haben dürften, von einer wichtigen Person angeblich nicht wahrgenommen wurde. Es war nämlich der bekannte und erfahrene Schiri, Dr. Kampka! Das heißt aber mit einfachen Worten anders ausgedrückt, dass er durch seine danach allen möglichen Medien geäußerten Behauptungen, nichts bemerkt zu haben, damit auch eine Tatsachenentscheidung, nur in einer anderen Art, getroffen hat, die den Regeln nach, eigentlich schon deshalb sowieso nicht angreifbar war! Ausgerechnet in dieser Situation schienen die wirklich freien Blicke zum vor der Nase befindlichen Kampfort sowie auch zu den sonst bestens mit drahtlosen technischen Verbindungen vernetzten zahlreichen Assistenten, einschließlich des Fahnenträgers an der Längstseite des Spielfeldes, einfach ausgefallen zu sein! Die Kölner hatten nach Bekanntwerden der Einberufung eines DFB-Kontrollausschusses ohnehin keine guten Gefühle, dass ihr erfolgreicher Torjäger nach einer Androhung eines Ermittlungsverfahrens, das nun bereits erfolgte und eingestellt wurde, ohne eine längere Sperre davon kommt!
Als bestes Beispiel für die weit auseinandergehenden Meinungen zu dem Thema Tatsachenentscheidungen dürfte sich übrigens noch jeder Fußballfreund erinnern, als der Leverkusener Kießling vor Monaten den Ball durch ein vorhandenes Loch seitlich durch das Netz in das Tor des Gegners (Hoffenheim) köpfte und diese als äußerst kunstvoll und selten zu betrachtende Aktion als einen nicht angreifbaren Treffer bewertete! Die zahlreichen Wogen der Empörungen wurden abgeschmettert, weil diese Szene als Tatsachenentscheidung des Schiris galt, der unser Land sogar bei der WM 2014 vertrat.....
In Fachkreisen wird die Einstellung des obigen Verfahrens, das bundesweit überall für viel Wind sorgte, wegen dieser faden Begründung als völlig überraschend bewertet. Das Besondere an der Entscheidung ist aber kaum nachvollziehbar, da der Schiri, Dr. Kampka, in seiner Anhörung vor diesem Gremium plötzlich – im Gegensatz vor ein paar Tagen - ganz offiziell mitteilte, dass er die besagte Szene doch im Blickfeld hatte (wie schon erwähnt, bewegte er sich bekanntlich nur ein paar Meter davon entfernt...) und tatsächlich mit der Nichtunterbrechung damit für eine nicht angreifbare Tatsachenentscheidung sorgte, die Anlass war, dass sich das DFB-Sportgericht dem gleichnamigen Kontrollausschuss anschloss, das Verfahren gegen den glimpflich dafür ohne einer gelben oder roten Karte davongekommenen Modeste einzustellen! Dieser erhielt, trotz seines widrigen Verhaltens, ohne die vermutete Pause, weiterhin die Möglichkeit, auf seine erfolgreiche Torejagd zu gehen!
In mir ruht nun allerdings der Verdacht, dass andere Nachahmer bereits in den Startlöchern stehen könnten........
Hans-Ullrich Klemm
Autor: redIn meiner Nachbetrachtung, ohne eine bestimmte Vereinsbrille tragen zu wollen, zur erfolgten Sitzung des DFB – Kontrollausschusses in der vergangenen Woche wegen des dringenden Verdachtes, dass der Kölner Modeste bei einem ramboähnlich geführten Angriff in das Gesicht des Darmstädter Sulu (auch vermeintliche Tätigkeit genannt) absichtlich gehandelt habe, gilt zunächst festzustellen:
Nach Meinung des DFB durfte diese Sitzung nur deshalb (unberechtigt) anberaumt werden, weil das geschilderte schwere Foul, das neben den meisten Spielern und Betreuern beider Mannschaften, Gästen auf den Rängen auch alle Fernsehzuschauer gesehen haben dürften, von einer wichtigen Person angeblich nicht wahrgenommen wurde. Es war nämlich der bekannte und erfahrene Schiri, Dr. Kampka! Das heißt aber mit einfachen Worten anders ausgedrückt, dass er durch seine danach allen möglichen Medien geäußerten Behauptungen, nichts bemerkt zu haben, damit auch eine Tatsachenentscheidung, nur in einer anderen Art, getroffen hat, die den Regeln nach, eigentlich schon deshalb sowieso nicht angreifbar war! Ausgerechnet in dieser Situation schienen die wirklich freien Blicke zum vor der Nase befindlichen Kampfort sowie auch zu den sonst bestens mit drahtlosen technischen Verbindungen vernetzten zahlreichen Assistenten, einschließlich des Fahnenträgers an der Längstseite des Spielfeldes, einfach ausgefallen zu sein! Die Kölner hatten nach Bekanntwerden der Einberufung eines DFB-Kontrollausschusses ohnehin keine guten Gefühle, dass ihr erfolgreicher Torjäger nach einer Androhung eines Ermittlungsverfahrens, das nun bereits erfolgte und eingestellt wurde, ohne eine längere Sperre davon kommt!
Als bestes Beispiel für die weit auseinandergehenden Meinungen zu dem Thema Tatsachenentscheidungen dürfte sich übrigens noch jeder Fußballfreund erinnern, als der Leverkusener Kießling vor Monaten den Ball durch ein vorhandenes Loch seitlich durch das Netz in das Tor des Gegners (Hoffenheim) köpfte und diese als äußerst kunstvoll und selten zu betrachtende Aktion als einen nicht angreifbaren Treffer bewertete! Die zahlreichen Wogen der Empörungen wurden abgeschmettert, weil diese Szene als Tatsachenentscheidung des Schiris galt, der unser Land sogar bei der WM 2014 vertrat.....
In Fachkreisen wird die Einstellung des obigen Verfahrens, das bundesweit überall für viel Wind sorgte, wegen dieser faden Begründung als völlig überraschend bewertet. Das Besondere an der Entscheidung ist aber kaum nachvollziehbar, da der Schiri, Dr. Kampka, in seiner Anhörung vor diesem Gremium plötzlich – im Gegensatz vor ein paar Tagen - ganz offiziell mitteilte, dass er die besagte Szene doch im Blickfeld hatte (wie schon erwähnt, bewegte er sich bekanntlich nur ein paar Meter davon entfernt...) und tatsächlich mit der Nichtunterbrechung damit für eine nicht angreifbare Tatsachenentscheidung sorgte, die Anlass war, dass sich das DFB-Sportgericht dem gleichnamigen Kontrollausschuss anschloss, das Verfahren gegen den glimpflich dafür ohne einer gelben oder roten Karte davongekommenen Modeste einzustellen! Dieser erhielt, trotz seines widrigen Verhaltens, ohne die vermutete Pause, weiterhin die Möglichkeit, auf seine erfolgreiche Torejagd zu gehen!
In mir ruht nun allerdings der Verdacht, dass andere Nachahmer bereits in den Startlöchern stehen könnten........
Hans-Ullrich Klemm
Anmerkung der Redaktion:
Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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