Di, 13:57 Uhr
31.07.2001
Ein Jahr für die Umwelt
Nordhausen (nnz) Die Teilnehmer am Freiwilligen Ökologischen Jahr 2000/2001 haben in den vergangenen Tagen auch im Landkreis Nordhausen ihren Dienst beendet. Viele neue, interessante Eindrücke haben sie mit nach Hause genommen. nnz-Mitarbeiterin Manuela Jauer hat sich feste Schuhe angezogen und hinter die Kulissen geschaut.
Was mag junge Menschen wohl dazu bewegen, sich bis zu zwölf Monate lang für die Umwelt zu engagieren? In Bächen herum zu fischen, Bodenproben zu nehmen, verletzte Tiere aufzupäppeln, Wasser zu analysieren, ein Feuchtbiotop zu pflegen, Wanderwege zu beschildern, Tiere auf einem Bauernhof zu betreuen? Die Gründe sind so vielfältig wie die Einsatzbereiche, die den jungen Teilnehmern im Alter von 16 bis 27 Jahren beim Freiwilligen Ökologischen Jahr zur Auswahl stehen.
Seit 1992 bietet das FÖJ jungen Leuten die Möglichkeit, sich freiwillig für die Umwelt zu engagieren und intensiv bei deren Gestaltung und Schutz mitzuwirken. Der Dienst beginnt stets am 1. September und erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten. Neben den oben bereits angesprochenen Tätigkeiten bieten sich noch zahlreiche andere Einsatz-Möglichkeiten. Sowohl in staatlichen als auch in kommunale Behörden, in Umweltzentren, Verbänden und Vereinen als auch in Museen, Landwirtschaftsbetrieben und Umweltlabors können die Jugendlichen sich einbringen und ihr Können unter Beweis stellen.
Schirmherr dieses Dienstes ist die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie. In ihrer Hand liegt sowohl die organisatorische als auch die finanzielle Leitung. Die Teilnehmer werden also bestens versorgt. Sie erhalten Zuschüsse für Unterkunft und Verpflegung sowie ein Taschengeld in Höhe von 300 DM. Auch der verdiente Jahresurlaub kommt nicht zu kurz. Jedem stehen 26 freie Tage zu.
Neben der praktischen Arbeit in den Einsatzstellen werden insgesamt 25 Seminartage durchgeführt. Dort erwirbt man nicht nur neue Kenntnisse. Die Seminare bieten reichlich Möglichkeiten, sich untereinander besser kennen zu lernen, Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen, jede Menge Spaß zu haben und neue Freundschaften zu knüpfen.
Doch nicht nur darin legt der Reiz. Das oftmals in der Schule recht stupide erworbene Wissen kann man beim FÖJ in die Praxis umsetzen. Natürlich bedeuten so viele Monate von zu Hause weg einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Wer nach der Schule erst einmal eine Auszeit braucht, kann hier ganz neue Eindrücke sammeln. Auch beruflich noch Unentschlossenen sei ein FÖJ empfohlen. Vielleicht findet man seine Tätigkeiten während des Dienstes so toll, dass man in diesem Bereich bleiben möchte?
Während der letzten Jahre dominierten die positiven Reaktionen auf das Erlebte. Toll, viel erlebt, das Leben mal aus einer anderen Perspektive gesehen. Solche und ähnliche Aussagen der Teilnehmer sprechen wohl für sich.
Wer weitere Informationen zum Freiwilligen Ökologischen Jahr haben möchte oder sich noch kurzfristig für das Programmjahr 2001/2002 bewerben möchte, meldet sich im Landkreis Nordhausen bei folgendem Ansprechpartner: VHS-Bildungswerk Nordhausen, Susanne Nolte, 03631/43 59 17
Manuela Jauer (nnz)
Autor: nnzWas mag junge Menschen wohl dazu bewegen, sich bis zu zwölf Monate lang für die Umwelt zu engagieren? In Bächen herum zu fischen, Bodenproben zu nehmen, verletzte Tiere aufzupäppeln, Wasser zu analysieren, ein Feuchtbiotop zu pflegen, Wanderwege zu beschildern, Tiere auf einem Bauernhof zu betreuen? Die Gründe sind so vielfältig wie die Einsatzbereiche, die den jungen Teilnehmern im Alter von 16 bis 27 Jahren beim Freiwilligen Ökologischen Jahr zur Auswahl stehen.
Seit 1992 bietet das FÖJ jungen Leuten die Möglichkeit, sich freiwillig für die Umwelt zu engagieren und intensiv bei deren Gestaltung und Schutz mitzuwirken. Der Dienst beginnt stets am 1. September und erstreckt sich über einen Zeitraum von sechs bis zwölf Monaten. Neben den oben bereits angesprochenen Tätigkeiten bieten sich noch zahlreiche andere Einsatz-Möglichkeiten. Sowohl in staatlichen als auch in kommunale Behörden, in Umweltzentren, Verbänden und Vereinen als auch in Museen, Landwirtschaftsbetrieben und Umweltlabors können die Jugendlichen sich einbringen und ihr Können unter Beweis stellen.
Schirmherr dieses Dienstes ist die Thüringer Landesanstalt für Umwelt und Geologie. In ihrer Hand liegt sowohl die organisatorische als auch die finanzielle Leitung. Die Teilnehmer werden also bestens versorgt. Sie erhalten Zuschüsse für Unterkunft und Verpflegung sowie ein Taschengeld in Höhe von 300 DM. Auch der verdiente Jahresurlaub kommt nicht zu kurz. Jedem stehen 26 freie Tage zu.
Neben der praktischen Arbeit in den Einsatzstellen werden insgesamt 25 Seminartage durchgeführt. Dort erwirbt man nicht nur neue Kenntnisse. Die Seminare bieten reichlich Möglichkeiten, sich untereinander besser kennen zu lernen, Erfahrungen und Erlebnisse auszutauschen, jede Menge Spaß zu haben und neue Freundschaften zu knüpfen.
Doch nicht nur darin legt der Reiz. Das oftmals in der Schule recht stupide erworbene Wissen kann man beim FÖJ in die Praxis umsetzen. Natürlich bedeuten so viele Monate von zu Hause weg einen großen Schritt in Richtung Selbstständigkeit und Unabhängigkeit. Wer nach der Schule erst einmal eine Auszeit braucht, kann hier ganz neue Eindrücke sammeln. Auch beruflich noch Unentschlossenen sei ein FÖJ empfohlen. Vielleicht findet man seine Tätigkeiten während des Dienstes so toll, dass man in diesem Bereich bleiben möchte?
Während der letzten Jahre dominierten die positiven Reaktionen auf das Erlebte. Toll, viel erlebt, das Leben mal aus einer anderen Perspektive gesehen. Solche und ähnliche Aussagen der Teilnehmer sprechen wohl für sich.
Wer weitere Informationen zum Freiwilligen Ökologischen Jahr haben möchte oder sich noch kurzfristig für das Programmjahr 2001/2002 bewerben möchte, meldet sich im Landkreis Nordhausen bei folgendem Ansprechpartner: VHS-Bildungswerk Nordhausen, Susanne Nolte, 03631/43 59 17
Manuela Jauer (nnz)


