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Do, 19:02 Uhr
19.01.2017
Neujahrsempfang von Stadt und Hochschule

Zeit zum Nachdenken und Zeit für Optimismus

Im Ratssaal des Nordhäuser Bürgerhauses hatten die Stadt und die Hochschule Nordhausen zum gemeinsamen Neujahrsempfang geladen. Gekommen waren mehr als 200 Gäste...

Blick in den Ratssaal (Foto: nnz) Blick in den Ratssaal (Foto: nnz)
In einer Zeit der vielen Ungewissheiten und Ungereimtheiten sollte heute Abend vor allem eines verbreitet werden: Optimismus. Dafür sorgten bereits zum Auftakt der Tenor Marvin Scott und Annette Franzke am Klavier mit "Freunde, das Leben ist lebenswert".

Danach begrüßten Oberbürgermeister Dr. Klaus Zeh und Hochschul-Präsident Prof. Dr. Jörg Wagner gemeinsam die rund 250 Gäste des Abends, gefolgt von den Ausführungen des Oberbürgermeisters.

Andreas West (Foto: nnz) Andreas West (Foto: nnz)
Insbesondere wurde Andreas West (Bild) begrüßt. Der Sprengmeister erlöste im vergangenen Jahr die Nordhäuser von zwei Blindgängern - einen zwischen Leimbach und Steigerthal und den zweiten am Strohmühlenweg. Für den Mann gab es herzlichen Beifall der Gäste.

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Anschließend ergriff Prof. Wagner das Wort. Der musste zuerst das Publikum um Aufmerksamkeit bitten und tat kund, dass die Hochschule einen Antrag zur Forschungsförderung formulieren müsse, bei der die Region mit gefragt sei. Innovative Hochschule heißt das Projekt.

In der kommenden Woche wird der Wissenschaftsrat der Bundesrepublik die Hochschule besuchen und wird sich über die neuen Studiengänge Informatik oder Maschinenbau informierten. Diese gebe es zigfach in dieser Republik, warum also hier? Dies sollen die Unternehmen der Region der Hochschule mitteilen und sie somit unterstützen.

In diesem Jahr feiert die Hochschule ihren 20. Geburtstag. Aus diesem Grund wird es 2017 keine "Lange Nacht der "Wissenschaften", sondern eine "Nacht der Zukunft" geben.

Danach war es dann der Reden zuviel, es wurde gesungen, um anschließend die vier verschiedenen Suppen des Buffets zu genießen.
Peter-Stefan Greiner
Autor: red

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Kommentare
Checker
19.01.2017, 22:15 Uhr
Neujahrsempfang...
Na da wissen wir doch unsere Steuergelder gut angelegt...
RaWu
20.01.2017, 07:20 Uhr
Nicht gescheckt, Checker.
Fängt das wieder an.
Da melden Sie Leute, die "ihre Steuergelder" verprasst sehen. Wieviel Gewerbe- und Grundsteuer haben Sie den im letzten Jahr gezahlt?

Ein Großteil der Gäste hat mit den Gewerbesteuern den Nordhäuser Finanzaushalt zum Großteil aufgebracht.

... und übrigens: Das Buffet wurde gesponsert und nicht von Omas Erspartem bezahlt.
Motte83
20.01.2017, 07:22 Uhr
Steuergelder
Nein, Checker. Sie wissen nicht, Sie mutmaßen.
Wolfi65
20.01.2017, 08:47 Uhr
Genau
Die Fleisigen Unternehmer und damit die Leuchttürme der Thüringischen Wirtschaft waren dort vertreten, welche im Schweiße ihres Angesichts, gute Taten vollbracht haben.
blackbird
20.01.2017, 09:39 Uhr
Alltag eines fleißigen Unternehmers Wolfi,
ein kleiner Einblick für Sie:
Unternehmer- seit 11 Jahren selbstständig- eine Angestellte
Arbeitsbeginn: 8.00 Uhr
Arbeitsende: ca. 21.00 Uhr
das ganze jeden Tag, kein Wochenende, kein Feiertag, gearbeitet wird auch wenn man eigentlich krank ist.
jeden Monat pünktlich Gewerbesteuern, Umsatzsteuern etc. egal ob von den Kunden das Geld pünktlich kommt oder nicht.
Das was unterm Strich übrig bleibt entspricht pro Stunde ungefähr dem Mindestlohn bei vollem unternehmerischen Risiko. Die Gewerbesteuern halten übrigens eine Region mit am Laufen.
Vorteile: Wunschberuf, kein Chef
Na Wolfi, wär das nicht was für Sie?
Günther Hetzer
20.01.2017, 10:57 Uhr
Mir kommen die Tränen...
@blackbird,

Oh was sind Sie doch für ein fleißiger Wohltäter.
Jedoch erkenne ich keinen Unterschied zu vielen Arbeitnehmern. Mit dem kleinen Unterschied, dass diese oftmals noch ein Ar****och als Chef haben.

Nehmen wir das Beispiel Gastronomie, auch dort sind Arbeitstage mit 10 und mehr Stunden nicht die Ausnahme, sondern oftmals die Regel. Auch in diesem Gewerbe müssen angestellte am Wochenende und Feiertags arbeiten. Auch dort sind die Gehälter in der Regel nicht höher. Im Krankheitsfall zu arbeiten ist heute im Allgemeinen fast zu einer Selbstverständlichkeit verkommen. Und auch der Arbeitnehmer im Gastronomiegewerbe muss seine Rechnungen zahlen und seinen finanziellen Verpflichtungen nachkommen, egal ob der Chef pünktlich zahlt.

Also warum verdammt nochmal drücken Sie hier so auf die Tränendrüse? Keiner zwingt Sie zur Selbstständigkeit, sofern Ihnen Ihre Tätigkeit jedoch Spaß bereitet, müssen sie mit diesen Umständen einfach leben. Zudem ist die Wirtschaft ein Kreislauf, somit halten nicht Ihre Gewerbesteuern den Motor am laufen, sondern alle die sich in diesem Kreislauf befinden. Wenn keiner mehr in der Lage wäre, Ihre Produkte oder Dienstleistungen zu kaufen, würden Sie auch keine Gewerbesteuern zahlen können. Arbeitgeber und Arbeitnehmer sind zu gleichen Teilen von Bedeutung. Und im Normalfall wird der Unternehmer für sein Risiko auch besser entlohnt wie seine Angestellten. Sollte dieses Verhältnis irgendwann nicht mehr gegeben sein, läuft eh etwas falsch.
h3631
20.01.2017, 11:12 Uhr
Der Beitrag wurde deaktiviert – Anm. d. Red.: Gehört nicht zum Thema
Wolfi65
20.01.2017, 12:11 Uhr
Jeder Zeit@blackbird
Leider bin ich durch ein schleichendes Burnout-Syndrom bereits durch den Gang zur Toilette, an den Grenzen meiner Belastbarkeit angekommen.
Deswegen bewundere ich solche wie oben beschriebenen Leuchttürme der deutschen Wirtschaft.
Ich weiß gar nicht, wieso meine Bewunderung der guten Taten, nicht in meinen Kommentar verstanden wurde?
Jeden Menschen Recht getan, ist eine Kunst, die Niemand kann.
In diesem Sinne- Ich bin zu Tisch!
blackbird
20.01.2017, 13:45 Uhr
Schade, Highvoltage
sonst bin ich eigentlich immer ein Fan Ihrer Beiträge und habe auch schon oft genug Kommentare zu Ihrer "Verteidigung" verfasst. Alles was Sie da anführen ist richtig.
Ich bin auch nicht der fleißige Unternehmer , sondern die Angestellte. Ich selbst habe schon harte Arbeitsjahre als Angestellte hinter mir, teilweise auch in der Gastronomie mit nicht nur 10 sondern auch gern mal 15 Arbeitstagen am Stück.
Ich find es aber auch nicht fair, Unternehmer einfach mal pauschal zu verunglimpfen und so zu tun, als ob die alle den ganzen Tag Däumchen drehen und Angestellte drangsalieren.
Sie können gern glauben das man es zumindest als Einzelkämpfer oder mit sehr kleinem Unternehmen sehr schwer hat und ackert wie ein Pferd. Hier noch ein kleines Zitat von Winston Churchill für Sie:

Es gibt Leute, die halten Unternehmer für einen räudigen Wolf, den man totschlagen müsse, andere meinen, der Unternehmer sei eine Kuh, die man ununterbrochen melken kann. Nur ganz wenige sehen in ihm das Pferd, das den Karren zieht.
Günther Hetzer
20.01.2017, 16:34 Uhr
Der Kern meiner Aussage war...
Wenn Ihr Beispiel nicht auf Sie bezogen war, dann streichen Sie selbstverständlich das "Sie" und setzen dafür "der Selbstständige" ein. Weiterhin bedauere ich Ihren Kommentar falsch interpretieret zu haben, muss aber sagen das es für mich so zu lesen war, als schilderten Sie Ihren Alltag.

Das von Ihnen genannte Zitat, passt wohl kaum zu der Kernaussage meines Kommentars. Denn weder sehe ich den Unternehmer als Kuh noch als Wolf. Wenn Sie meinen Kommentar aufmerksam gelesen haben sehen Sie, dass ich den Stellenwert von Arbeitgeber und Arbeitnehmer als absolut gleichwertig betrachte. Beide Seiten müssen verinnerlichen das Sie beliebig austauschbar, und jedoch trotzdem auf einander angewiesen sind. Diese selbstverständliche Sichtweise, gelingt aber beiden Seiten bisweilen nur in seltenen Fällen.

Die Weichen zu Spannungen zwischen Arbeitnehmern und Arbeitgebern stellt die Politik. Wobei es kleineren Unternehmen mehr schadet als den großen. Aufgrund meiner Tätigkeit, kann ich beide Seiten sehr gut verstehen.
Wolfi65
20.01.2017, 16:35 Uhr
Wären alles Aktivisten geworden
Bei soviel fleißigen Überstundlern, bleibt einem ja glatt die Spucke weg.
Beim Ausfüllen der Stundenzettel, bloß nicht eine 25 drauf schreiben, da der Tag nur 24 Stunden hat.@blackbird
Waldemar Ceckorr
20.01.2017, 17:34 Uhr
@wolfi
wenn ich die pause durchmache komme ich dann auf 25 std. ?

waldi
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