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Mo, 12:49 Uhr
16.01.2017
nnz-Ergebnisdienst: Kegeln

Salzaer Frauen retten ein Unentschieden

Die einen wussten nicht so recht, ob sie sich über das mit den letzten drei Würfen noch erreichte Unentschieden freuen sollten, die anderen waren maßlos enttäuscht wegen des mit mit den letzten Würfen noch aus der Hand gegebenen Sieges. Im Landesligaspiel der Salzaer Frauen gegen den favorisierten Tabellenzweiten aus Thamsbrück durchlebten beide Teams ein Wellenbad der Gefühle...


Bei den personell derzeit arg gehandikapten Gastgeberinnen fehlte die sich zuletzt gut in die Mannschaft gespielte Michelle Boldt wegen Krankheit. So ging Toni Herrmann trotz ihrer noch immer bestehenden Beinverletzung auf die Bahn. In die Vollen ging es einigermaßen gut. Im Räumen aber fehlte die Sicherheit und sie musste sich letztlich deutlich ohne Bahnsieg geschlagen geben. Auch Kapitän Steffi Boenki war der jungen Julia Schwarz zunächst klar unterlegen, lag nach zwei Bahnen mit 0:2 und um 18 Holz zurück.

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Und es schien noch schlimmer zu kommen, denn die Thamsbrückerin führte auf der dritten Bahn nach den 15 Wurf in die Vollen mit überragenden 103:87. Auch der Punkt schien damit schon weg. Doch plötzlich ging bei Julia Schwarz nichts mehr, leistete sich die bis dahin so sichere Spielerin einen Fehlwurf nach dem anderen. Nur noch 17 Räumer und Hoffnung bei der Salzaerin, die die Bahn noch überraschend deutlich gewonnen hatte.

Die Thambrückerin hatte ihr Missgeschick dann aber schnell abgehakt und ließ kaum einen Zweifel aufkommen, dass sie Bahn Vier und damit ihr Einzel gewinnen würde. Steffi Boenki kämpfte, aber es schien aussichtslos. Bis plötzlich bei der Gegnerin Mitte des letzten Räumens doch wieder der Faden riss und der Salzaer Kapitänsfrau starke Anwürfe gelangen. Mit den letzten Würfen zog sie noch an der völlig fassungslosen Julia Schwarz vorbei. Ein glückiches 1:1, aber deutliche 44 Holz Rückstand für Salza vor dem zweiten Durchgang.

Der begann vielversprechend für die TSG. Ines Werner startete glänzend mit einem 143:121 Bahnerfolg und auch Heike Hase war erfolgreich. 30 Holz waren schon aufgeholt. Ines Werner bekam dann zwar mit 113:114 einen kleinen Dämpfer, dafür blieb Heike Hase auf der Erfolgsspur und brachte Salza mit sieben Holz in Führung. Doch sie hatte damit ihr Pulver an diesem Tag leider verschossen. Fortan keine Konstanz mehr in ihrem Spiel. Und ihr zunächst sicher scheinender Vorsprung von 30 Holz schrumpfte zusehends.

Und da auch Ines Werner trotz wieder leichter Steigerung nicht mehr zur Form von der ersten Bahn zurückfand, zwar am Ende ihr Spiel noch sicher gewann, aber den Holzvorsprung nicht mehr entscheidend ausbauen konnte, schien vor den letzten drei Würfen der Partie die Salzaer Niederlage mit 2:4 besiegelt. Denn Heike Hases Vorsprung war nicht nur restlos aufgebraucht, auch ihr Einzel schien verloren. Zu sicher spielte ihre Gegnerin Ute Teichmann. Bis ihr beim letzten Anwurf die Nerven versagten und auch die beiden letzten Würfe nicht optimal gelangen. Mit einem einzigen mehr gefallenen Kegel holte Heike Hase doch noch den dritten Einzelsieg für Salza. In der Gesamtholzbilanz standen aber für Tamsbrück zwei mehr gefallene Kegel zu Buche und damit am Ende ein 3:3-Unentschieden.

Landesliga Frauen 120 Wurf
TSG Salza – Thamsbrücker SV 1922 3:3 (1962:1964/7:9)
Steffi Boenki 1:0 (525:521/2:2)
Toni Herrmann 0:1 (461:509/0:4)
Heike Hase 1:0 (477:476/2:2)
Ines Werner 1:0 (499:458/3:1)
Uwe Tittel
Autor: nnz

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