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Mo, 19:57 Uhr
28.11.2016
Keine Antwort auf die Frage

Wer wird der Ausrichter?

Selten war eine Sitzung des städtischen Kulturausschusses mit einer solchen Spannung erwartet worden. Schließlich sollte der Ausrichter des diesjährigen Rolandsfestes bekanntgegeben werden...

Holger Gonska trug sich im Namen des Jazzclubs in das Ehrenbuch der Stadt ein. (Foto: nnz) Holger Gonska trug sich im Namen des Jazzclubs in das Ehrenbuch der Stadt ein. (Foto: nnz)
Doch zuvor wurde es im Lesesaal des Nordhäuser Bürgerhauses noch einmal feierlich. Der Jazzclub Nordhausen und die Stadtbibliothek durften sich ins Ehrenbuch der Stadt Nordhausen eintragen.

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Damit sollten die Arbeit und das Engagement des Vereins und der Einrichtung gewürdigt werden. Der Jazzclub war zum wiederholten Male mit dem Bundespreis "Auszeichnung der Programmplanung unabhängiger Spielstätten" geehrt worden und die Stadtbibliothek wurde vor wenigen Tagen mit dem Thüringer Bibliothekspreis 2016 ausgezeichnet.

Für die mittlerweile 55 Mitglieder des Jazzclubs trug sich dessen „Chef“ Holger Gonska in das Ehrenbuch Nordhausen ein. Für die Stadtbibliothek tat dies der Vorsitzende des Fördervereins.

Dann sollte es spannend werden, denn der eigentliche Favorit zur Ausrichtung des Rolandsfestes, die Wippertaler Getränke GmbH, hatte in der vergangenen Woche sich nicht viele Freunde im Ausschuss gemacht. Wippertaler-Chef Peter Winsel war - ob der Verspätung bei der Sitzung - nicht zur Vorstellung seines Konzeptes gekommen, beziehungsweise hatte das Rathaus nach längerer Wartezeit verlassen. Peter Winsel war dann jedoch noch ein weiterer Termin zur Präsentation zugesagt worden, unmittelbar vor der heutigen Ausschusssitzung.

Im öffentlichen Teil der heutigen Sitzung dann die trockene Information, dass es noch keine Entscheidung zum Rolandsfest gebe, zumindest nicht im öffentlichen Teil.

Für die Öffentlichkeit waren dann noch einige Zahlen der Tourismusentwicklung für Nordhausen gedacht. Zum Beispiel, dass im ersten Halbjahr in Nordhausen rund 20.000 Gästeankünfte und 41.000 Übernachtungen registriert wurden. Gegenüber dem Vorjahreszeitraum ist das ein Plus von mehr als 12 Prozent. Birgit Adam referierte noch zu den Aktivitäten der Stadt in punkto Tourismus, die auf Grund der finanziellen Situation sehr beschränkt sind. Im Anschluss an Frau Adam zog Jessica Piper für den Tourismusverband Südharz-Kyffhäuser eine Bilanz, die ähnlich bereits in der vergangenen Woche im Kreistag präsentiert wurde.
Peter-Stefan Greiner

Update: Kurz vor 20 Uhr war dann die Entscheidung gefallen. Die Wippertaler Getränke GmbH wird das Rolandsfest im nächsten Jahr ausrichten. Es soll zuvor eine intensive Diskussion gegeben haben. Schließlich soll geheim abgestimmt worden sein. Das Ergebnis: 4:3 für Peter Winsel.
Autor: red

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Kommentare
NDHler
28.11.2016, 20:10 Uhr
Sehr Gut!
Richtige Entscheidung! Ein Unternehmen von hier richtet das Fest aus.
(Meine Meinung!)
city
28.11.2016, 21:54 Uhr
Glückwunsch von City
Die richtige Entscheidung wurde getroffen. In jedem Unternehmen der Region sind auch Menschen aus der Region beschäftigt. Nichts ist für ein traditionelles Stadtfest authentischer als eine Ausrichtung durch einheimische Unternehmen. Viel Erfolg!
Sven-Bolko
29.11.2016, 07:02 Uhr
Jo weiter so...
Jo, weiter soo....Da werden Konzepte abgegeben, Submissionen durch geführt , aber keiner hat sich je das abgegeben durch gelesen. Wir mussten alle Unterlagen in einem dafür bereit gestelltem Umschlag versenden. Haben auf dem Gebiet der Vermarktung klare Vorteile, weil wir Deutschlandweit arbeiten. Garantieren einen vernünftigen Werbeauftritt, auch im Internet (seit Jahren nicht vorhanden), wollen mit spektakulären Aktionen auf das Fest aufmerksam machen. Plakatierung in drei Bundesländern (seit zwei Jahren keine Plakatierung), ein Mehrwert der wegen einem Versprechen im Vorfeld keine Beachtung findet.

2016 schon das Gleiche, da ist man so dreist, dass die Neuerungen im Konzept als die Neuerung des Rolandsfestes verkauft wird (Kaffeeklatsch). In der freien Wirtschaft heißt das Verletzung des Urheberrechtes. Aber weiter so. Im übrigen gewinnt Herr Winsel die Ausschreibung der Getränkerechte nun schon zehn Jahre - Vetternwirtschaft? Aber der Kulturausschuss ist nur beratend?
Günther Hetzer
29.11.2016, 08:59 Uhr
jo - weiter sooo -??????
Der Kommentar von Sven-Bolko hört sich für mich nach "mimimimimi" an. Auch wenn jetzt vielleicht das große "L" für Loser auf der Stirn prangt, sollte man das ganze doch mit etwas Würde hinnehmen. Schön das nach dem Nordhäuser Autofrühling, jetzt nicht auch noch das Rolandsfest den Bach runtergeht. (meine Meinung)
Altstadtfan
29.11.2016, 12:00 Uhr
Endlich der richtige Schritt !
Von der Region für die Region , war immer der richtige Weg.
Wir brauchen keinen Klamauk , wir brauchen ein Fest an dem sich alle Bürger für ihre Stadt einbringen .
E20
29.11.2016, 12:12 Uhr
3 Stimmen
gegen das Unternehmen der Region - da frage ich mich, wer in diesem städtischen Kulturausschuss sitzt ...
Paulinchen
29.11.2016, 12:31 Uhr
Kann man denn nicht...
...auch mal den MDR-Thüringen mit ins Boot ziehen? Die wissen offensichtlich gar nicht, dass Nordhausen noch in Thüringen liegt. Bei jedem Fest, in einem Erfurt naheliegenden Nest, ist er meist dabei. Warum nicht mal in Nordhausen.

Wäre vielleicht mal ganz interessant, wenn er mit seinem Container, in dem Nachrichten gemacht/gesendet werden (so auf seiner Hausmesse gesehen) der Jugend präsentiert. Es ist durchaus interessant mal zu sehen, wie Fernsehen gemacht und übertragen wird. Auch die Personen vor und hinter der Kamera werden mal älter und es fehlt dann der Nachwuchs. Vielleicht sehen wir dadurch mal ein Gesicht im TV aus Nordhausen. ;-)

Sorry - war nur mal so ein Gedanke von mir, weil am Tag der offenen Tür des MDR, in Erfurt, tausende Interessenten auf Einlass warten.
NDH-3
30.11.2016, 17:18 Uhr
Schon komische Kommentare hier...
Also manche Kommentare hier sind schon komisch... Das lokale Unternehmen gewinnt? Ein Unternehmen in NDH unter einem Bruefkasten zu führen kostet vielleicht 100,- € im Jahr. Herr Heck ist gebürtiger Nordhäuser, beschäftigt beim Altstadtfest fast zu 100% Nordhäuser Subunternehmer. Was ist hier nicht Regional? Gewerbesteuern werden auch erst ab bestimmten Summen fällig...

Das sollte evtl mal erwähnt werden. Nun zum Thema Herr Heck hat den Autofrühling zerstört... Ich glaube das Fest war ein großer Erfolg. Das Altstadtfest bringt zahlreiche Touristen in die Stadt, dass sogar die Hotels und Jugendherbergen Aufschläge verlangen. Evtl ist in dem Kommentar etwas Frust zu lesen, da eine Band beim Altstadtfest nicht mehr spielen durfte.

Dann der Kommentar des Herrn Heck. Viel Wahres. Gab es zum Rolandsfest mit städtischen Fördergeldern jemals eine Getränkeauschreibung? Wie kann es sein, dass man zu einem Pitch nicht erscheint, sich kullärisch verabschiedet und dann 1 Woche später doch Pitchen darf? Was ist wenn jemand im Rat Insider Wissen an Herrn Winsel weitergibt, damit sein Pitch besser wird? Evtl sollte man einmal in Betracht ziehen, dass NDH eben ohne Heck auch eine Chance zu einem großen Ereignis wie dem Jubiäumsfest verliert.

Herr Winsel hat in den letzten 2x schon gezeigt was er kann: Bier verkaufen. Schuster bleib bei deinen Leisten.
Paulinchen
30.11.2016, 19:40 Uhr
Herr Heck hat den Autofrühling zerstört?
Da habe ich aus der Branche aber etwas ganz anderes gehört. Es mag zwar jetzt etwas weh tun, aber das muss mal raus. Zerstört haben den Autofrühling leider einige, unbelehrbaren "Autointeressierten" selbst. Denn am Ende der Veranstaltung fehlten immer alle beweglichen Teile aus den Innenräumen der Fahrzeuge. Die Polster waren mir allerlei Fettigkeiten und sonstigen Dreck verschmiert, was den Autohäusern danach alles abverlangte, diese Verschmutzungen wieder zu entfernen. Meist musste beim Verkauf eines solchen Fahrzeuges, ein nicht unerheblicher Nachlass dem Kunden gewährt werden, weil man trotz modernster Reinigungsmittel noch Restspuren erkennen konnte.

Deshalb haben nicht wenige Autohäuser kein Interesse mehr, ihre Fahrzeuge dort zu präsentieren. Sie vertreten nunmehr die Auffassung, wer wirklich für unser Produkt Interesse hat, der möge in unser Haus kommen und hier wird er exklusiv (!) beraten, inclusive einer Probefahrt. Ganz sicher haben somit beide künftigen Vertragspartner wesentlich mehr davon.
Günther Hetzer
01.12.2016, 09:05 Uhr
Interessante Infos...
Sie haben aus der Branche etwas "anderes" gehört @Paulinchen? Na da bin ich ja beruhigt, dass Sie solch fundierte Aussagen treffen können.

Mir ist zumindest noch nie zu Ohren gekommen, dass die Autos förmlich ausgeschlachtet wurden bzw. das die Verschmutzungen so erheblich waren, dass die Fahrzeug nicht wieder herzurichten waren. Vielmehr dürfte es viele aktive und ehemalige Aussteller stören, dass der Fokus dieser Veranstaltung nicht mehr auf dem Thema Automobil liegt und somit schon gar nicht, auf den regionalen Vertretern dieser Branche. Dadurch das sich der Nordhäuser Autofrühling, mittlerweile mehr in eine Dorfkirmes verwandelt hat, fühlt sich inzwischen auch ein ganz anderes Klientel angesprochen. Dieses Klientel ist meiner Einschätzung nach, zu einem großen Teil nicht jenes, welches sich irgendwann einmal in eines dieser Autohäuser verirrt um ein Kraftfahrzeug zu erwerben. Nicht heute, nicht morgen und auch nicht übermorgen. Der Autofrühling dient inzwischen der Unterhaltung von Nichtinteressierten, auf Kosten der ansässigen Autohäuser.

Natürlich macht der Wandel der Zeit auch vor der Automobilbranche kein halt und potenzielle Interessenten informieren sich vorab im Internet. Somit verliert diese Form der Fahrzeugpräsentation als Informationsquelle an Bedeutung. Jedoch kann ich dem nicht damit begegnen, irgendwelche "Attraktionen" abseits des Themas "Automobil" in den Fokus zu rücken. Mehr sollte das Konzept (und für dieses zeichnet sich der Veranstalter als "Profi" mitverantwortlich)die Faszination am Thema wiedererwecken. Wenn ich die Interessenten aber nur mit Dorfkirmesattraktionen anlocke und wie bereits erwähnt das Thema Automobil im Gesamtkonzept nur dahingehend berücksichtige, dass eben Autos rumstehen, geht eine solche Veranstaltung de facto den Bach runter. Wahre Profis hätten hier bessere und neue Konzepte bei der Durchführung eines solchen Events.

Zum anderen und so hörte ich, sind die Kosten für die Aussteller wegen den mit "Attraktionen" gespicktem Programm auch gestiegen in den vergangenen Jahren. Was bei Abnahme an Quantität und Qualität der Besucher, kein gutes Argument für die Durchführung der Veranstaltung ist.
Dies ist meine bescheidene Meinung zu diesem Event. Sollte sich dort nichts ändern, gibt es spätestens in 5 Jahren keinen Autofrühling mehr, Wetten werden gern angenommen!
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