So, 14:46 Uhr
15.08.2004
Besuch von Gothardus
Nordhausen (nnz). Was den Nordhäusern ihr Roland, ist den Gothaern ihr Sankt Gothardus. Was der Schutzpatron auf der Landesgartenschau wollte, hat nnz im Gespräch mit Martina Grauel vom Stadtmarketing Gotha erfahren.
Besuch von Gothardus (Foto: nnz)
Die Landesgartenschau strahlt weit über Nordhausen hinaus. Gäste aus Polen und Frankreich waren schon da. Heute durfte sich nun Gotha im Rahmen der Städtetage präsentieren.
Martina Grauel, Abteilungsleiterin beim Stadtmarketing, freute sich sehr hier zu sein. "Hier erreichen wir nicht nur die Nordhäuser, sondern auch Gäste von überall her, um ihnen zu zeigen, daß Gotha immer eine Reise wert ist." Ein Dreivierteljahr hat die Stadt für die Vorbereitungen genutzt. Viele Vereine und Gruppen, darunter auch zahlreiche Jugendliche, meldeten sich spontan zum Mitmachen. So entstand ein Programm, wo jeder Gast etwas fand.
Sankt Gothardus ist der Schutzpatron der Stadt. Ebenso wie unser Roland hat er ein fröhliches Gefolge dabei, seine Stadtwachen.
Mit den Nordbrand Eiszeittieren freundeten sich die Gäste sofort an, natürlich auch mit dem Nordhäuser Korn. Ebenso gut kamen die "Walk acts" vom "Art der Stadt Gotha e.V." an. Diese jungen Stelzenläufer machten in ihrer Übergröße viel Spaß mit den Besuchern.
Auf der Bühne spielte währenddessen die Musikschule Luis Spohr. Punkt 10.00 Uhr waren die Nordhäuser bereits von den Fanfaren des Showorchesters geweckt worden. Die Tanzschule "Swing" bot moderne Choreographien dar. Gemeinsam mit Martina Grauel hatte Rene Eckhardt die Moderation übernommen. Die Gartenschau selbst gefiel beiden sehr gut. Die Stimmung an der Bühne sei großartig.
Warum es sich lohne nach Gotha zu reisen, wollte nnz wissen. Da fiel der Frau vom Stadtmarketing natürlich eine ganze Menge ein, zum Beispiel das Museumsfest Ende August.
Die ehemalige Residenzstadt verfügt über vier Museen, das Schloß Friedensstein und über eine spannend zu besichtigende "Unterwelt". Wer schon in Gotha war, sollte wegen der Kasematten unbedingt noch einmal hinfahren, die sind nämlich erst seit dem letzten Jahr für Besucher geöffnet.
Am letzten Wochenende im September lockt dann der Herbstmarkt. Besonders Freunde alter Handwerke und der Schmiedekunst sollen da voll auf ihre Kosten kommen.
Pferdefreunde kennen den Boxberg in Gotha ganz bestimmt. Auch heute fand dort ein Rennen statt. Das "My fair Lady"-Rennen, wo Frauen, die Hüte tragen, kostenlos zusehen dürfen. Martina Grauel, natürlich mit Strohhut ausgerüstet, bedauerte, nicht dabei sein zu können.
Im Mai 2005 lädt Sankt Gothardus zum Fest. Da ist dann auch Zeit für den Gegenbesuch der Nordhäuser. Der Roland ist mitsamt Hexe, ollem Ewersberg und Professor Zwanziger herzlich in die Residenzstadt eingeladen. Alle anderen Nordhäuser natürlich auch.
Wenn Sie sich beeilen, dann können Sie noch zwei Stunden des Städtetages Gotha erleben, heute auf der Landesgartenschau.
Autor: wf
Besuch von Gothardus (Foto: nnz)
Die Landesgartenschau strahlt weit über Nordhausen hinaus. Gäste aus Polen und Frankreich waren schon da. Heute durfte sich nun Gotha im Rahmen der Städtetage präsentieren. Martina Grauel, Abteilungsleiterin beim Stadtmarketing, freute sich sehr hier zu sein. "Hier erreichen wir nicht nur die Nordhäuser, sondern auch Gäste von überall her, um ihnen zu zeigen, daß Gotha immer eine Reise wert ist." Ein Dreivierteljahr hat die Stadt für die Vorbereitungen genutzt. Viele Vereine und Gruppen, darunter auch zahlreiche Jugendliche, meldeten sich spontan zum Mitmachen. So entstand ein Programm, wo jeder Gast etwas fand.
Sankt Gothardus ist der Schutzpatron der Stadt. Ebenso wie unser Roland hat er ein fröhliches Gefolge dabei, seine Stadtwachen.
Mit den Nordbrand Eiszeittieren freundeten sich die Gäste sofort an, natürlich auch mit dem Nordhäuser Korn. Ebenso gut kamen die "Walk acts" vom "Art der Stadt Gotha e.V." an. Diese jungen Stelzenläufer machten in ihrer Übergröße viel Spaß mit den Besuchern.
Auf der Bühne spielte währenddessen die Musikschule Luis Spohr. Punkt 10.00 Uhr waren die Nordhäuser bereits von den Fanfaren des Showorchesters geweckt worden. Die Tanzschule "Swing" bot moderne Choreographien dar. Gemeinsam mit Martina Grauel hatte Rene Eckhardt die Moderation übernommen. Die Gartenschau selbst gefiel beiden sehr gut. Die Stimmung an der Bühne sei großartig.
Warum es sich lohne nach Gotha zu reisen, wollte nnz wissen. Da fiel der Frau vom Stadtmarketing natürlich eine ganze Menge ein, zum Beispiel das Museumsfest Ende August.
Die ehemalige Residenzstadt verfügt über vier Museen, das Schloß Friedensstein und über eine spannend zu besichtigende "Unterwelt". Wer schon in Gotha war, sollte wegen der Kasematten unbedingt noch einmal hinfahren, die sind nämlich erst seit dem letzten Jahr für Besucher geöffnet.
Am letzten Wochenende im September lockt dann der Herbstmarkt. Besonders Freunde alter Handwerke und der Schmiedekunst sollen da voll auf ihre Kosten kommen.
Pferdefreunde kennen den Boxberg in Gotha ganz bestimmt. Auch heute fand dort ein Rennen statt. Das "My fair Lady"-Rennen, wo Frauen, die Hüte tragen, kostenlos zusehen dürfen. Martina Grauel, natürlich mit Strohhut ausgerüstet, bedauerte, nicht dabei sein zu können.
Im Mai 2005 lädt Sankt Gothardus zum Fest. Da ist dann auch Zeit für den Gegenbesuch der Nordhäuser. Der Roland ist mitsamt Hexe, ollem Ewersberg und Professor Zwanziger herzlich in die Residenzstadt eingeladen. Alle anderen Nordhäuser natürlich auch.
Wenn Sie sich beeilen, dann können Sie noch zwei Stunden des Städtetages Gotha erleben, heute auf der Landesgartenschau.


