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Mo, 10:35 Uhr
28.11.2016
Gebäude am Bahnhof versteigert

Unter dem Hammer

In Leipzig kommen heute gleich mehrere Immobilien unter den Hammer, darunter auch das Hochhaus am Nordhäuser Bahnhof sowie der Wasserturm und ein Lagerschuppen. Wie die Auktion ausgegangen ist, hat die nnz in Erfahrung gebracht...

Unter dem Hammer - Verwaltungsgebäude am Nordhäuser Bahnhof (Foto: Angelo Glashagel) Unter dem Hammer - Verwaltungsgebäude am Nordhäuser Bahnhof (Foto: Angelo Glashagel)

Für mindestens 19.000 Euro wollte die Sächsische Grundstücksauktionen AG das Mehrzweckgebäude am Bahnhof an den Mann bringen. Das ehemalige Verwaltungsgebäude befindet sich nicht im besten Zustand, das Dach ist undicht, die Sanitäranlagen sind defekt, die Fassade schadhaft - der Zahn der Zeit hat an dem 1984 errichteten Gebäude sichtlich genagt. Am Ende ging das Haus für 35.000 Euro weg, wie die Auktionsgesellschaft mitteilte.

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Desweiteren stand auch der Wasserturm des Bahnhofsgeländes zum Verkauf. Was die Bausubstanz angeht sieht es hier nicht besser aus. Es bestehe "allumfassender Sanierungsbedarf", hieß es in der Einschätzung der Auktionsgesellschaft. Zusammen mit dem Turm sollten diverse Lagerhäuser, Verwaltungs- und Dienstgebäude unter den Hammer kommen. Mindestgebot: 25.000 Euro. Verkauft wurde das Areal samt Turm dann für stolze 88.000 Euro.

In der Langen Straße sollte Bahngelände mit Güterschuppen und Laderampen im Umfang von 22.440 qm versteigert werden. Mindestens 3.000 Euro sollten Interessenten hier auf den Tisch legen, der oder die neuen Besitzer erhielten mit einem Gebot von 27.000 Euro den Zuschlag. Wer die einzelnen Immobilien erworben hat, teilte das Auktionshaus indes nicht mit, man wird sehen müssen ob und wie sich auf dem Bahngelände in nächster Zeit etwas bewegt.
Angelo Glashagel
Autor: red

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Kommentare
Flitzpiepe
28.11.2016, 11:08 Uhr
Immerhin
wurden alle 3 Objekte ersteigert. Damit hätte ich erstmal nicht gerechnet. Gerade das Hochhaus zieht ja immense Kosten nach sich.
Hoffentlich tut sich dann dort in Zukunft auch was Positives.
alterNeunordhäuser
28.11.2016, 13:32 Uhr
Hochhaus????
jedem Ding seinen Namen, aber dieses Gebäude Hochhaus zu nennen, ist das nun Größenwahnsinn oder provinziale Hochstapelei??
Flitzpiepe
28.11.2016, 13:49 Uhr
Und sich über diese Wortwahl aufzuregen
ist provinzielle Kleinkariertheit.
Laut Bauordnung ist ein Haus ein Hochhaus, wenn die Nettorettungshöhe von 23 Meter überschritten wird.
Und ich denke , die ist überschritten.
NDHler
28.11.2016, 15:09 Uhr
Ganz richtig @Flitzpiepe
Bleib zu hoffen das dort auch vernünftig investiert wird. Die Stadt wollte das Gelände des alten Güterbahnhofes schon zur Landesgartenschau erwerben und weiterentwickeln. Damals wollte die Bahn als Eigentümer aber noch horrende Summen für das Gelände.
Anwohnerin
29.11.2016, 12:41 Uhr
Die Stadt hat ihre Chance vertan?
Die Stadt hätte es ja positiv unterstützen können. Vor ein oder zwei Jahren gab es eine Versammlung mit Vertretern der Stadtentwicklung zur Umgestaltung der Bahnumgebung. Als privater Besitzer eines Wohnhauses durfte ich es nicht als Wohnhaus sanieren. Die Stadt sagt die Wohnhäuser sind im Gewerbegebiet. Es dürfen nur Gewerbe, Rotlicht usw. dort gebaut werden. Mir wurde die Sanierung des bestehenden Wohnhauses zu Wohnzwecken verboten und so wurde es abgesichert und gammelt vor sich hin. An dem großen Glasgebäude hatte ich auch Interresse bekundet aber bin auf wenig Unterstützung gestoßen. Nach einen halben Jahr hätte ich es mal ansehen können, aber da war mein Interresse gestorben. Jetzt zur Versteigerung habe ich die drei Objekte nur noch aus reiner Neugier angesehen. Mehrere der Anwesenden hatten dort nach der Zulässigkeit zur Rotlichtnutzung gefragt. Ich weiß jetzt nicht wer es gekauft hat. Eine Versteigerung war das ungüstigste was man machen konnte. Vielleicht hat es wer von weiter weg ersteigert der es spekulativ weiterverkaufen will und es vor sich hingammeln lässt, so ähnlich wie das Eckgebäude beim Landratsamt das für wenig ersteigert wurde und dann teuer für Flüchtlinge gekauft werden sollte. Das war jetzt auch wieder für mehr Geld unterm Hammer. Wann gibt es mal Entscheider bei der Stadtplanung die potentielle Investoren mit einbeziehen und nicht nur einen kleinen Freundeskreis? Warum darf der eine bauen und der Nachbar nicht?
Wolfi65
29.11.2016, 13:55 Uhr
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