Mi, 13:53 Uhr
11.08.2004
Wenig Bekanntes der Stadtgeschichte
Nordhausen (nnz). Viele Bücher, Abhandlungen und berichte sind schon über die Nordhäuser Geschichte veröffentlicht worden. Und trotzdem gibt es immer was, das es wert ist, betrachtet zu werden. Jetzt ist ein neues Buch auf den Markt gekommen.
Im Nordhäuser Museum "Tabakspeicher" in der Bäckerstraße wird am 17. August 2004 um 18 Uhr eine neue Publikation mit dem Titel "Nordhausen - Tor zum Harz" vorgestellt. Auftraggeber des Buches ist die Stadt Nordhausen, Bürgermeister Klaus Wahlbuhl eröffnet die Buchpräsentation.
Acht Autoren aus der Region widmeten sich in dem Buch vornehmlich Themen, die in bisherigen Veröffentlichungen nur sehr wenig bzw. gar nicht abgehandelt wurden. So handelt Rainer Hellberg die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis zur Gegenwart ab. Jörg-Michael Junker zeichnete die Kulturgeschichte Nordhausens auf und Eisenbahnexperte Paul Lauerwald geht in einem Kapitel auf die Verkehrsinfrastruktur der Stadt ein.
Die Geologen Peter Pohl, Helmut Garleb und Mario Weise widmen sich in ihrem Beitrag den geologischen Verhältnissen in Nordhausen und der Umgebung. Gartenbaulichen Traditionen in der Stadt am Südharz geht Prof. Dr. Albrecht Pfeiffer nach, und Hans-Jürgen Grönke berichtet über das städtische Bildungswesen und die archäologischen Untersuchungsergebnisse aus jüngster Zeit sowie den Sehenswürdigkeiten entlang der alten Stadtmauer. Enthalten sich in dieser Publikation auch die Geschichte der Stadt (Lauerwald) und die städtischen Grünanlagen (Hellberg). Im letzten Kapitel widmen sich die Autoren touristischen Zielen, die man von Nordhausen aus unternehmen kann, beispielsweise auf den Brocken, zum Kurort Neustadt und Umgebung, nach Stolberg, in das Rosarium Sangerhausen, auf den Kyffhäuser und in das Bodetal bei Thale.
"Mit diesem Buch soll dem Besucher der Stadt ein anspruchsvolles Druckerzeugnis angeboten werden, um ihn neugierig auf Nordhausen zu machen und ihm die Möglichkeit zu geben, sich über die wichtigsten Bereiche der Stadt zu informieren. Für die Nordhäuser ist diese Publikation eine Bereicherung zu den bisher erschienen Veröffentlichungen über die Stadt, soll das Heimatgefühl stärken und die regionale Identität fördern", so Rainer Hellberg, der mit Paul Lauerwald das Buch im Auftrag der Stadt herausgegeben hat.
Über 120 Fotos aus dem alten und dem neuen Nordhausen bereichern das Buch (ISBN 3-00-014133-2), das in der Druckerei Kirchner in Gotha erschien. Den Umschlag gestaltete der Nordhäuser Markus Veit, von dem auch alle Ganzseitenfotos stammen. Zu der Buchpräsentation am kommenden Dienstag um 18 Uhr im Tabakspeicher sind alle Interessenten herzlich eingeladen.
Autor: nnzIm Nordhäuser Museum "Tabakspeicher" in der Bäckerstraße wird am 17. August 2004 um 18 Uhr eine neue Publikation mit dem Titel "Nordhausen - Tor zum Harz" vorgestellt. Auftraggeber des Buches ist die Stadt Nordhausen, Bürgermeister Klaus Wahlbuhl eröffnet die Buchpräsentation.
Acht Autoren aus der Region widmeten sich in dem Buch vornehmlich Themen, die in bisherigen Veröffentlichungen nur sehr wenig bzw. gar nicht abgehandelt wurden. So handelt Rainer Hellberg die wirtschaftliche Entwicklung der Stadt von den Anfängen bis zur Gegenwart ab. Jörg-Michael Junker zeichnete die Kulturgeschichte Nordhausens auf und Eisenbahnexperte Paul Lauerwald geht in einem Kapitel auf die Verkehrsinfrastruktur der Stadt ein.
Die Geologen Peter Pohl, Helmut Garleb und Mario Weise widmen sich in ihrem Beitrag den geologischen Verhältnissen in Nordhausen und der Umgebung. Gartenbaulichen Traditionen in der Stadt am Südharz geht Prof. Dr. Albrecht Pfeiffer nach, und Hans-Jürgen Grönke berichtet über das städtische Bildungswesen und die archäologischen Untersuchungsergebnisse aus jüngster Zeit sowie den Sehenswürdigkeiten entlang der alten Stadtmauer. Enthalten sich in dieser Publikation auch die Geschichte der Stadt (Lauerwald) und die städtischen Grünanlagen (Hellberg). Im letzten Kapitel widmen sich die Autoren touristischen Zielen, die man von Nordhausen aus unternehmen kann, beispielsweise auf den Brocken, zum Kurort Neustadt und Umgebung, nach Stolberg, in das Rosarium Sangerhausen, auf den Kyffhäuser und in das Bodetal bei Thale.
"Mit diesem Buch soll dem Besucher der Stadt ein anspruchsvolles Druckerzeugnis angeboten werden, um ihn neugierig auf Nordhausen zu machen und ihm die Möglichkeit zu geben, sich über die wichtigsten Bereiche der Stadt zu informieren. Für die Nordhäuser ist diese Publikation eine Bereicherung zu den bisher erschienen Veröffentlichungen über die Stadt, soll das Heimatgefühl stärken und die regionale Identität fördern", so Rainer Hellberg, der mit Paul Lauerwald das Buch im Auftrag der Stadt herausgegeben hat.
Über 120 Fotos aus dem alten und dem neuen Nordhausen bereichern das Buch (ISBN 3-00-014133-2), das in der Druckerei Kirchner in Gotha erschien. Den Umschlag gestaltete der Nordhäuser Markus Veit, von dem auch alle Ganzseitenfotos stammen. Zu der Buchpräsentation am kommenden Dienstag um 18 Uhr im Tabakspeicher sind alle Interessenten herzlich eingeladen.

