eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Mo, 10:33 Uhr
14.11.2016
Veranstaltungen zum Reformationsjubiläum

Martin Luther – Reformator und Ketzer und privat

Am Donnerstag dieser Woche findet im Rahmen des Reformationsjubiläums um 19.30 Uhr der Vortrag „Martin Luther – Reformator und Ketzer“ im Raatssaal des Bürgerhauses Nordhausen statt. Das aber ist noch nicht alles...


Der Referent Armin Kohnle ist Professor für Kirchengeschichte an der Universität Leipzig und Fachmann für die Reformationszeit.

Kurz vor dem 500. Reformationsjubiläum veröffentlicht Armin Kohnle die erste großformatige Bildbiografie über Martin Luther seit 30 Jahren. Der Kirchenhistoriker und Lutherforscher, Armin Kohnle, zeigt dabei die unterschiedlichen Facetten des großen Reformators: Mönch, Ehemann und Familienvater, einfühlsamer Prediger und zugleich streitbarer Reformator.

Anzeige Refinery (lang)
Luther prägte nicht nur unsere heutige Sprache, sondern formulierte auch ein neues Verständnis von Kirche und Welt. Gleichzeitig räumt Kohnle mit zahlreichen Legenden auf, die sich um Martin Luther ranken. Der Schwerpunkt des Vortrages liegt auf den politischen Anschauungen Martin Luthers vor allem sein Verständnis vom Staat. Was soll und muss dieser tun. Der Eintritt zu dieser Veranstaltung des Lutherforums ist frei.

Am 2. Dezember folgt an gleichem Ort um 19 Uhr ein Abend zu Martin Luther als privater Mensch. Elke Strauchenbruch aus Wittenberg hat viele Bücher zu Luthers Familie und zum Alltagsleben in der Reformationszeit geschrieben. „Luther privat“ heißt der Abend und gibt Einblicke in Luthers Familie, seine Kinder und seine Zeit. Der Abend wird bereichert mit Chormusik erklingt mit Adventsliedern der Reformationszeit. Karten für 5 Euro in der Stadtbibliothek. Eine Veranstaltung des Fördervereins der Stadtbibliothek Nicolai in foro
Autor: red

Anzeige symplr (6)
Kommentare
Wolfi65
14.11.2016, 13:19 Uhr
Dieser Luther!
Ein unmöglicher Mensch ist er wohl gewesen?! Was hat er sich erlaubt, dafür zu sorgen, dass das Judentum so in Misskredit gebracht wurde? Dass an verschiedenen Bauwerken der damaligen Zeit eine so genannte Judensau angebracht wurde. Ein unmöglicher Mensch, welcher die Frechheit besessen hat, die Katholische Kirche und den Papst anzugreifen. Jetzt wird ihm nach 500 Jahren wieder ein Denkmal gesetzt. Mit welchen Recht?
othello
14.11.2016, 18:38 Uhr
Nordhäuser Seilschaften !
Diese Veranstaltung des Fördervereins Nicolai in Foro ist ein kleiner Einblick in die Macht der Evangelischen Kirche in der Stadt und im Kreis Nordhausen.
Mit einer Dreistigkeit wird diese Stadtbibliothek mit Lutherverehrung, Chorsingen und weiteren christlichen Erbauungen zu Missionierungsveranstaltungen genutzt. Ohne Widerspruch wird dieses einfach so hingenommen. Und es ist sicher nur der Anfang, denn das Lutherjahr beginnt ja erst jetzt.
Da wird sich damit gebrüstet, dass eine Jugendkirche in Nordhausen für mindestens 2Millionen Euro fertig gestellt wird, ohne zu erwähnen, dass ein Großteil der Mittel dafür aus unseren Steuergeldern stammt. Steuergelder zur evangelischen Missionierung, wie unschwer aus dem obigen Text zu entnehmen ist. Widerstand aus dem Kreistag, der Stadt und dem Land sind nicht zu erwarten. Nordhäuser Seilschaft ist unmittelbar mit dem evangelischen Kirchenkreis in Verbindung zu bringen. Der Verein Nicolai in Foro wird beherrscht von Mitgliedern der evangelische Kirche, welche sicher nicht nur selbstlos diesen Verein gegründet haben, wenn ich nur an die Leiterin der Bibliothek mit ihrer verwandtschaftlichen Beziehung zum Inhaber des Buchhauses Rose denke.
Fröhliches Bücher verkaufen, Herr Rose !
Der evangelische Kirchenkreis hat in den meisten öffentlichen Institutionen Führungsposten besetzt, so in der Kreissparkasse, der Hochschule, Stadtwerke, Jugendsozialwerk, um nur einige Beispiele zu nennen. Nicht zu vergessen, den Landrat des Kreises Nordhausen. Ohne evangelische Kirche bzw. gegen die evangelische Kirche geht im Kreis Nordhausen nichts.
Ihnen geht es nicht nur um die Missionierung, nein es geht auch darum, Gelder aus allen möglichen Fördermitteln zur Stärkung ihrer auch wirtschaftlichen Macht zu akquirieren, denn die evangelische Kirche ist auch ein Wirtschaftsunternehmen, vor allem im sozialen Bereich. Mit Steuergeldern kann man diesen Bereich , vor allem auch mit zusätzlichen Personal ( z.B.Flüchtlingshilfe ) aufwerten, oder gewinnbringende Einrichtungen wie Altenheime vorteilhaft erbauen, wie die Caritas in Nordhausen. Liebe Bürger, sehen sie genau hin, wer tatsächlich diese ganzen kirchlichen Einrichtungen mit ihrem Personal finanziert. Geld, Macht, Machterhalt, auf Kosten der Allgemeinheit unter dem Deckmantel der Gemeinnützigkeit, Barmherzigkeit und Nächstenliebe ist der wahre Kern dieser Seilschaften. Freiwillige Helfer sind dabei nur willkommen und werden ausgenutzt. Wo sind die Politiker, die sich diesem System entgegen stellen ?
Gudrun1974
14.11.2016, 19:42 Uhr
Othello macht den Nordhäuser Donald Trump
So ein Blödsinn othello. Sie sind offenbar nur neidisch und mimen hier den nordhäuser Donal Trump ala Wutbürger.
Treuhänder
14.11.2016, 20:45 Uhr
@Othello
Alles richtig. Ich kann diesem Beitrag nur zustimmen.
Liane Enzinger
15.11.2016, 07:16 Uhr
Die Nordhäuser Politchristen setzen ethische Maßstäbe und füllen sich die Taschen
Unsere Nordhäuser Politchristen Nüßle, Primas, Jendricke, Rinke, Hartmann etc. bilden nicht nur ein festes Netzwerk, nein, man ist auch untereinander Taufpate usw.

Das Beste: Die genannten, insbesondere Jendricke, Rinke und Nüßle sind mit ihren Affären (Dienstreise, Datenlöschung, Veruntreuung etc) als Christenmenschen stets auch die "besten" Vorbilder, was Ethik betrifft. Die Taschen haben sie sich jedenfalls mit und trotz aller Affären ordentlich gefüllt und auch die Pension gesichert.

Amen.
Liane Enzinger
15.11.2016, 08:35 Uhr
Ergänzung zum "katholischen" Rathaus
Dort sollen es ja wiederum allesamt katholische Christen aus der Domgemeinde sein, die den Oberbürgermeister beraten.
Flitzpiepe
15.11.2016, 09:35 Uhr
Stimmt
es ist nicht gut, dass es in diesem Land keinerlei Trennung gibt zwischen Staat und Religion.
Selbst ein Ramelow als 'Linker' gibt mehr religös bezogene Statements ab als andere.
Religion ist reine Privatsache und hat in Ämtern nichts verloren.
Genauso ist für mich ein NoGo, dass der Staat die Kirchensteuer eintreibt und trotzdem den Kirchen noch zig Millionen zusätzlich rüberreicht.
Wieso hat an Schulen der Religionsunterricht Vorrang gegenüber dem Ethik Unterricht?
Die Liste kann vervollständigt werden.
free Gigi
15.11.2016, 10:13 Uhr
kein Grund zur Beunruhigung
die Kirchengemeinden und auch die Politik bzw. die angesprochenen Verstrickungen beider Systeme werden demnächst durch eine weitere Weltreligion kräftig aufgemischt.
Wenn erst einmal der erste muslimsiche Politiker OB oder Landrat wird dann verschiebt sich das gegenwärtige Ungleichgewicht wieder etwas - fragt sich eben nur wie weit...
Momentmal
15.11.2016, 18:23 Uhr
Staat und Religion
@Flitzpiepe
Zeigen Sie mir mal eine Zivilnutzende Verbindung zwischen Staat und Kirche in Deutschland.
Gegenbeispiele- Eine kirchliche Trauung,sei sie noch so feierlich mit Gelöbnissen und Pfarrerssegen hat keinen Bestand ohne die Zeremonie beim Standesbeamten, meist vorher. Nur dort ist auch eine kirchliche Ehe rechtskräftig. Sämtliche Sakramentssufen der Kinder in der Kirche ( Erstkommunion, Firmung, Konfirmation, Ausbildung zum Messdiener, Diakonatshelfer usw. ) haben überhaupt keine Relevanz vor Justiz, Gerichten, Lehrstellensuche späteren Arbeitgebern usw.
Sie sehen schon,hier schreibt ein Insider,der sich in der Kirche bißchen auskennt.
Hätten wir eine innige Verbindung zwischen Staat und Kirche sehen diese Dinge anders aus
Kommentare sind zu diesem Artikel nicht mehr möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)