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Mi, 13:19 Uhr
09.11.2016
Präventionsveranstaltung im Familienzentrum

Recht und Gesetz zum zweiten

Rainer Stranz von der Landespolizeiinspektion erläuterte im Familienzentrum die Arbeit der Polizei (Foto: Familienzentrum Nordhausen) Rainer Stranz von der Landespolizeiinspektion erläuterte im Familienzentrum die Arbeit der Polizei (Foto: Familienzentrum Nordhausen)
In der Wahrnehmung von Recht und Gesetz, für den Umgang mit Familie, Kinder, Nachbarn und Mitmenschen und auch im Verhältnis zwischen Mann und Frau gibt es in Deutschland klare Regeln, die im Alltag von Land und Leuten fest veranktert sind. Um dieses Wissen auch Neuankömmlingen und kulturelle Unterschiede deutlich zu machen, lud man jetzt wieder ins Familienzentrum...

Züchtigung der Kinder oder des Partners ist strafbar, beobachte ich eine Straftat oder geschieht mir ein Unrecht, wende ich mich an die Polizei, Selbstjustiz endet im Gefängnis - wer hier aufgewachsen ist, für den sind die hiesiegen Rechtsnormen und allgemeine Verhaltensregeln selbstverständlich.

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Wer in anderen Ländern aufgewachsen ist, der wird mitunter sehr unterschiedliche Vorstellungen von Recht und Gesetz haben, wird vielleicht Praktiken erfahren und erlernt haben, die in der alten Heimat gesellschaftlich akzeptabel waren, es hierzulande aber nicht sind. Die Überwindung dieser kulturellen Unterschiede ist denn auch eine, wenn nicht gar die große Herausforderung der Integrationspolitik der kommenden Jahre und darüber hinaus.

Deswegen traf man sich diese Woche wieder im Familienzentrum zum Crashkurs Recht und Gesetz in Deutschland bei der Geflüchtete nicht nur belehrt wurden, sondern auch Fragen stellen konnten. Eine ähnliche Veranstaltung hatte es zuletzt im April gegeben, man informierte gemeinsam mit der Polizei, dem Weißen Ring und der Interventionsstelle häusliche Gewalt über Recht und Gesetz in Deutschland. Besonderer Fokus lag auch dieses mal auf den Rechten von Kindern- und Jugendlichen.

Was tue ich bei Bedrohung oder Verleumdung? Wie gehe ich mit körperlicher Gewalt um? Welche Beratungsstellen gibt es und warum sind vor allem Frauen von häuslicher Gewalt betroffen? - Fragen konnten auch die Gäste stellen.
Es ging dabei nicht nur um Gewalt und Straftaten, sondern auch Möglichkeiten der Unterstützung bei anderen Problemlagen, etwa bei der Eingewöhnung im Kindergarten.
Autor: red

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Kommentare
U. Alukard
09.11.2016, 15:26 Uhr
Ist das eine Pflichtveranstaltung für alle Gäste?
Wenn nicht, dann erwischen sie nur die, die sich ohnehin anständig benehmen wollen.
Die potentiellen Straftäter kommen dahin eh nicht!
Also, nur sinnvoll wenn alle Neuen das aufnehmen müssen!!!
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