Mo, 13:54 Uhr
26.07.2004
Puppen tanzten auf dem Berg
Nordhausen (nnz). Wer die Landesgartenschau in Nordhausen regelmäßig besucht, der konnte sich schon mehrere Städtetage reinziehen. Doch gestern, da tanzten die Puppen und das im wahrsten Sinne des Wortes. Ihre nnz war dabei …
Puppen tanzten auf dem Berg (Foto: nnz)
Der Sonntag auf der Landesgartenschau stand im Zeichen Frankreichs: Nordhausens Partnerstadt Charleville-Mézières präsentierte sich den Besuchern. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band Leolo auf der Gartenschaubühne – das Repertoire reichte von Chansons bis zur Rockmusik. Im Atrium der Petersberg-Schule warteten dann die Puppenspieler mit ihren Figuren, die zwei Stücke spielten. Nach den Aufführungen konnten sich die Zuschauer auch selbst an Marionetten und Handpuppen probieren.
Jeweils vor den Aufführungen waren zwei überdimensionale Monster-Puppen über das Gelände gezogen, um die Gartenschau-Besucher zu den Aufführungen einzuladen – nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen waren, ob des Aussehens und der Größe der Figuren, sichtlich beeindruckt. Begehrtes Foto-Objekt waren die beiden menschengroßen Marionetten-Figuren aus Hecken-Pflanzen, die die Stadtgärtner aus Charleville mit nach Nordhausen gebracht und vor der Bühne aufgebaut hatten.
Ebenfalls in der Petersbergschule hatte sich der französische Sylvain Paris mit einem farbenprächtigen Riesen-Mosaik, Portraits und Akt-Malereien präsentiert. Er ist noch bis zum kommenden Sonntag auf dem Gartenschau-Gelände – wer möchte, kann sich von ihm portraitieren lassen. Auch kulinarische Köstlichkeiten aus den Ardennen hatten die französischen Gäste aus Charleville mitgebracht, die der stellvertretende Bürgermeister von Charleville gemeinsam mit den Nordhäuser Mitgliedern der Freundschaftsgesellschaft Nordhausen – Charleville-Mézières den Nordhäusern zum Verkosten präsentierte.
Abschluss des Städtetages war am Abend im Judenturm eine deutsch-französische Lesung aus den Werken des Dichters Arthur Rimbaud, dem berühmtesten Sohn Charleville-Mézières. Der nächste Städtetag am kommenden Sonntag, dem 1. August, wird von Nordhausens polnischer Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski gestaltet.
Autor: nnz
Puppen tanzten auf dem Berg (Foto: nnz)
Der Sonntag auf der Landesgartenschau stand im Zeichen Frankreichs: Nordhausens Partnerstadt Charleville-Mézières präsentierte sich den Besuchern. Für musikalische Unterhaltung sorgte die Band Leolo auf der Gartenschaubühne – das Repertoire reichte von Chansons bis zur Rockmusik. Im Atrium der Petersberg-Schule warteten dann die Puppenspieler mit ihren Figuren, die zwei Stücke spielten. Nach den Aufführungen konnten sich die Zuschauer auch selbst an Marionetten und Handpuppen probieren.
Jeweils vor den Aufführungen waren zwei überdimensionale Monster-Puppen über das Gelände gezogen, um die Gartenschau-Besucher zu den Aufführungen einzuladen – nicht nur die Kinder, sondern auch die Erwachsenen waren, ob des Aussehens und der Größe der Figuren, sichtlich beeindruckt. Begehrtes Foto-Objekt waren die beiden menschengroßen Marionetten-Figuren aus Hecken-Pflanzen, die die Stadtgärtner aus Charleville mit nach Nordhausen gebracht und vor der Bühne aufgebaut hatten.
Ebenfalls in der Petersbergschule hatte sich der französische Sylvain Paris mit einem farbenprächtigen Riesen-Mosaik, Portraits und Akt-Malereien präsentiert. Er ist noch bis zum kommenden Sonntag auf dem Gartenschau-Gelände – wer möchte, kann sich von ihm portraitieren lassen. Auch kulinarische Köstlichkeiten aus den Ardennen hatten die französischen Gäste aus Charleville mitgebracht, die der stellvertretende Bürgermeister von Charleville gemeinsam mit den Nordhäuser Mitgliedern der Freundschaftsgesellschaft Nordhausen – Charleville-Mézières den Nordhäusern zum Verkosten präsentierte.
Abschluss des Städtetages war am Abend im Judenturm eine deutsch-französische Lesung aus den Werken des Dichters Arthur Rimbaud, dem berühmtesten Sohn Charleville-Mézières. Der nächste Städtetag am kommenden Sonntag, dem 1. August, wird von Nordhausens polnischer Partnerstadt Ostrow-Wielkopolski gestaltet.


