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Di, 16:28 Uhr
20.07.2004

Eine guter Tag für Nordhausen

Nordhausen (nnz). Über 100 Arbeitsplätze entstehen bei einem großen Backwarenhersteller. Wie die Stadtverwaltung diese Zukunftsperspektive bewertet, erfahren Sie mit einem Klick.


"Ein weiterer guter Tag für unsere Stadt!" - so kommentiert Nordhausens Bau- und Wirtschaftsdezernent Dietrich Beyse die Entscheidung des Backwarenherstellers Klemme AG, in Nordhausen eine Produktionsstätte zu errichten, mit der 100 Arbeits- und 12 Auszubildenden-Stellen entstehen. "Darauf kann unsere Stadt und können unsere Menschen hier sehr stolz sein." Denn bei der Entscheidung für Nordhausen habe auch das Arbeitskräftepotenzial eine Rolle gespielt. Es sei richtig, dass die Stadt über Monate engen Kontakt zum Investor, der Thüringer Landesentwicklungsgesellschaft und -regierung gehalten habe.

Nordhausens Bürgermeister Klaus Wahlbuhl sieht mögliche positive Effekte für eine Gruppe, die es besonders schwer auf dem Arbeitsmarkt habe: "Vielleicht können ja vor allem die Frauen von den Arbeitsplätzen profitieren, die entstehen werden."

Das Engagement der Klemme AG sei in wirtschaftlich schwieriger Zeit ein "wichtiges positives Signal für die Menschen in unserer Stadt und in der gesamten Region - und vor allem auch für die Firmen, die schon eine lange Tradition am Standort Nordhausen haben", so Beyse weiter. Die Entscheidung sei besonders erfreulich, weil der Investor ein klares Bekenntnis zum Standort Nordthüringen und damit auch zu Deutschland abgelegt habe." Und die Anbindung Nordhausen an die Autobahn 38 trage nun weitere Früchte.

Die Entscheidung der Klemme AG sei zugleich ein wichtiger Hinweis darauf, dass die Entwicklung des geplanten Industriegebietes in der Goldenen Aue - unmittelbar an der Autobahn - richtig und sinnvoll sei und zügig voran gebracht werden müsse: "Das Beispiel `Klemme AG´ zeigt ein weiteres Mal: Kann eine fertig geplante Industriefläche angeboten werden, greifen die Investoren zu", so der Dezernent.

Er wünsche sich, dass die jüngste Investition eine ebenso positive Entwicklung nehmen werde wie zum Beispiel die zurückliegende Neuansiedlung des Kurbelwellenherstellers "feuer powertrain." "Nordhausen ist ein guter Boden für erfolgreiche Geschäftsentwicklungen", sagte der Dezernent.

Für die Stadt sicherte Beyse die volle Unterstützung des Investors zu: "Wir werden schnell und unbürokratisch handeln, damit die Investition schnell Formen annehmen kann."
Autor: nnz

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