eic kyf msh nnz uhz tv nt
Anzeige symplr (4)
Di, 11:45 Uhr
20.07.2004

Enttäuschender Mai

Nordhausen (nnz). Die Hotels und Pensionen in Thüringen kommen nicht aus ihrer Krise heraus. Selbst der Mai brachte nicht die erwarteten Gäste. Die exakten Zahlen und Fakten wie immer in Ihrer nnz.


Im Mai 2004 wurden in den Thüringer Beherbergungsbetrieben 323.400 Gäste begrüßt, die 860.700 Übernachtungen buchten1). Das waren nach Mitteilung des Thüringer Landesamtes für Statistik 1,2 Prozent weniger Gäste und 2,6 weniger Übernachtungen als Mai 2003. Damit konnte das Thüringer Beherbergungsgewerbe nicht an die positiven Ergebnisse der Vormonate anknüpfen. Die durchschnittliche Aufenthaltsdauer der Gäste blieb mit 2,7 Tagen unverändert.

Die Entwicklung der Gäste- und Übernachtungszahlen verlief in den fünf Thüringer Reisegebieten unterschiedlich:
Nordthüringen meldete im Mai 2004 im Vergleich zum entsprechenden Vorjahresmonat 7,8 Prozent mehr Gäste und 4,6 Prozent mehr Übernachtungen. Ebenfalls ansteigende Gäste- und Übernachtungszahlen gab es in Ostthüringen mit 3,3 bzw. 2,3 Prozent und im Saaleland mit 2,9 bzw. 1,5 Prozent.

Dagegen gab es im Thüringer Wald 3,3 Prozent weniger Gäste und 4,7 Prozent weniger Übernachtungen. Noch höhere Einbußen musste im Mai 2004 das Thüringer Kernland hinnehmen. Hier wurden 9,1 Prozent weniger Gäste begrüßt, die 9,7 Prozent weniger Übernachtungen buchten.

Von Januar bis Mai 2004 kamen 1,1 Millionen Gäste nach Thüringen, die 3,1 Millionen Übernachtungen buchten. Das waren 2,6 Prozent mehr Gäste und 0,2 Prozent mehr Übernachtungen als im vergleichbaren Vorjahreszeitraum. Die durchschnittliche Verweildauer der Gäste blieb mit 2,9 Tagen unverändert. In den ersten fünf Monaten meldete unter den fünf Thüringer Reisegebieten nur der Thüringer Wald weniger Gäste und Übernachtungen.

Unabhängig von Plus und Minus besuchten in den ersten fünf Monaten rund 41,5 Prozent aller Gäste den Thüringer Wald, gefolgt vom Reisegebiet Saaleland (26,0 Prozent), dem Thüringer Kernland (16,7 Prozent), Nordthüringen (9,0 Prozent) und Ostthüringen (6,8 Prozent).
Autor: nnz

Anzeige symplr (6)
Kommentare

Bisher gibt es keine Kommentare.

Kommentare sind zu diesem Artikel nicht möglich.
Es gibt kein Recht auf Veröffentlichung.
Beachten Sie, dass die Redaktion unpassende, inhaltlose oder beleidigende Kommentare entfernen kann und wird.
Anzeige symplr (8)