Mo, 13:38 Uhr
19.07.2004
Exposition verlängert
Nordhausen (nnz). In ehemaligen Feuerwache der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora soll ein Ausstellung verlängert werden. Was es dort noch wie lange zu sehen gibt? Die Antwort auf diese Frage gibt es mit dem bekannten Klick.
Die im April eröffnete Sonderausstellung In Stein gehauen – historische Sinnstiftung auf Nordhäuser Denkmalen wird bis einschließlich den 12. September 2004 in der ehemaligen Feuerwache der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu sehen sein. Aufgrund des regen Besucherinteresses entschlossen sich die Mitarbeiter der Gedenkstätte zu einer Verlängerung der Ausstellung. Die Sonderausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, montags und freitags bleibt sie geschlossen. Der Besuch ist ebenso wie der aller übrigen Ausstellungen in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora kostenfrei.
Ziel der Ausstellung ist zum einen die dokumentarische Aufgabe, in Vergessenheit geratene lokale Denkmäler in Erinnerung zu rufen. Zum anderen lassen sich anhand der vielfältigen Veränderungen innerhalb der Nordhäuser Denkmalslandschaft die Auswirkungen der politischen Umbrüche im 20. Jahrhundert auf die Alltagskultur einer mittelgroßen deutschen Stadt aufzeigen. Häufig wurden Denkmäler bereits nach wenigen Jahren aufgrund einer geänderten politischen Situation wieder entfernt oder umgewidmet.
Die Sonderausstellung wirft in erster Linie mit Hilfe von Fotos Blicke in die Nordhäuser Vergangenheit. Neben den Denkmälern werden dabei gleichzeitig die großen Veränderungen im Stadtbild gezeigt. Als Beispiel für ein aus dem öffentlichen Raum entferntes Denkmal dient der Albert-Kuntz-Gedenkstein, der zwischen 1946 und 2000 vor dem Bahnhof an den im KZ Mittelbau-Dora ermordeten Albert Kuntz erinnerte. Während der Sonderausstellung ist der originale Stein in der ehemaligen Feuerwache zu sehen.
Autor: nnzDie im April eröffnete Sonderausstellung In Stein gehauen – historische Sinnstiftung auf Nordhäuser Denkmalen wird bis einschließlich den 12. September 2004 in der ehemaligen Feuerwache der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora zu sehen sein. Aufgrund des regen Besucherinteresses entschlossen sich die Mitarbeiter der Gedenkstätte zu einer Verlängerung der Ausstellung. Die Sonderausstellung ist täglich von 10 bis 18 Uhr geöffnet, montags und freitags bleibt sie geschlossen. Der Besuch ist ebenso wie der aller übrigen Ausstellungen in der KZ-Gedenkstätte Mittelbau-Dora kostenfrei.
Ziel der Ausstellung ist zum einen die dokumentarische Aufgabe, in Vergessenheit geratene lokale Denkmäler in Erinnerung zu rufen. Zum anderen lassen sich anhand der vielfältigen Veränderungen innerhalb der Nordhäuser Denkmalslandschaft die Auswirkungen der politischen Umbrüche im 20. Jahrhundert auf die Alltagskultur einer mittelgroßen deutschen Stadt aufzeigen. Häufig wurden Denkmäler bereits nach wenigen Jahren aufgrund einer geänderten politischen Situation wieder entfernt oder umgewidmet.
Die Sonderausstellung wirft in erster Linie mit Hilfe von Fotos Blicke in die Nordhäuser Vergangenheit. Neben den Denkmälern werden dabei gleichzeitig die großen Veränderungen im Stadtbild gezeigt. Als Beispiel für ein aus dem öffentlichen Raum entferntes Denkmal dient der Albert-Kuntz-Gedenkstein, der zwischen 1946 und 2000 vor dem Bahnhof an den im KZ Mittelbau-Dora ermordeten Albert Kuntz erinnerte. Während der Sonderausstellung ist der originale Stein in der ehemaligen Feuerwache zu sehen.


