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Fr, 12:26 Uhr
09.09.2016
Unterstützung aus Nordhausen

Äpfel für Aleppo

Eine Autofahrt von nur 36 Stunden trennt uns von Krieg, Schmerz und Verlust – im 3.600 km entfernten Aleppo bangen Menschen in ihrer belagerten Heimatstadt täglich um ihr Leben. Hilfsorganisationen wie „Ärzte ohne Grenzen“ oder Unicef versuchen das Leid zu lindern, wo es möglich ist. In Nordhausen ist man auf ganz eigene Ideen gekommen, wie man helfen kann...

Seit einiger Zeit leben Menschen, denen die Flucht aus Syrien gelang in Nordhausen; sie bangen um das Leben ihrer Freunde, Familien und Nachbarn; sie stehen dem Grauen hilflos gegenüber; sie haben ihr Leben retten können und sind oft die einzige Hoffnung für ihre Syrischen Angehörigen. Doch wie kann Unterstützung und Hilfe aus dem fernen Nordhausen aussehen?

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Mitarbeiter des Familienzentrum Nordhausen entwickelten zusammen mit Geflüchteten die Idee, gemeinsam mit der Stadt Nordhausen und Schrankenlos eine Aktion durchzuführen, deren Erlös den Menschen in Aleppo zugute kommen soll.

Äpfel für Aleppo - Hilfe für den Nahen Osten auf Nordhäuser Art (Foto: Sylvia Spehr) Äpfel für Aleppo - Hilfe für den Nahen Osten auf Nordhäuser Art (Foto: Sylvia Spehr) Am 17. September ab 9 Uhr sind insbesondere Flüchtlinge und Migranten, aber auch alle anderen Menschen, zum Apfelpflücken eingeladen. Es wird das Obst gesammelt, was sonst als Fallobst in Massen verrotten würde. „Äpfel für Aleppo“ können entweder auf der Streuobstwiese „Wildes Hölzchen“ (hinter dem Parkplatz Parkallee/ Zufahrt Gumpetal) oder auf der Streuobstwiese Leimbach (oberhalb An der Hardt am Schützenhaus/ Festhalle Leimbach) gemeinsam gepflückt werden. Die gesammelten Äpfel werden in der Flarichsmühle weiterverarbeitet.

Es besteht auch die Möglichkeit am 19. September von 7-19 Uhr selbst gesammelte Früchte auf dem Parkplatz der Verwaltung des JugendSozialwerk in der Arnoldstraße 17 abzugeben.

Der finanzielle Erlös der Sammlung wird vollständig an Hilfsorganisationen in Aleppo weitergeleitet. Das JugendSozialwerk Nordhausen beteiligt sich zusätzlich, indem der Erlös der Apfelernte durch eine eigene Spende verdoppelt wird.

Die Aktion „Äpfel für Aleppo“ wird unterstützt von der Stadt Nordhausen mit Stadtwerken und Verkehrsbetrieben, schrankenlos e.V., der Flarichsmühle und dem JugendSozialwerk Nordhausen e.V.
Autor: red

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Kommentare
EITEL
09.09.2016, 16:40 Uhr
Das wird eine tolle Aktion!
Bitte nicht vergessen die polnischen Apfelplücker zum Event zu bestellen oder sollen gar traumatisierte Flüchtlinge meterhohe Leitern besteigen.
Röhrich2
09.09.2016, 19:55 Uhr
So bekämpft man lange Weile,
aber der Ami und seine Verbündeten geben deswegen dort keine Ruhe. Da könnt ihr noch so viele Äppel pflücken und verkaufen wollen. Mit den Kriegstreibern könnt ihr damit nicht mithalten.
Icke82ndh
13.09.2016, 20:12 Uhr
Menschen statt Äpfel
In Aleppo herrscht Waffenstillstand
Auszug aus einem Bericht
"In #Aleppo genossen heute viele Kinder die Ruhe nach der ersten Nacht des landesweiten #Waffenstillstands. Die wichtigsten Konfliktzonen blieben Berichten zufolge über die Nacht friedlich, nachdem der Waffenstillstand begann. Das Video zeigt überfüllte Spielplätze und fröhliche Kinder, die den neu gewonnenen Frieden genießen."

https://www.youtube.com/watch?v=ERBfvPGu_4c

Wir sollten keine Äpfel nach Aleppo schicken, sondern die Menschen die ihre Familien im Stich gelassen haben und nun hier einen auf Asyl machen. Denn Aleppo benötigt nun ihre Hände.
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