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Sa, 17:21 Uhr
17.07.2004

nnz-Kurz-News am Wochenende (1)

Nordhausen (nnz). Die nnz-Redaktion hat die wichtigsten Meldungen aus Thüringen von diesem Samstag zusammengetragen. Dabei geht es unter anderem um ein außergewöhnliches Museum und um die Rosenholz-Datei.


Geburtstag und Neueröffnung
Auf dem Gelände des Zwergen-Parks Trusetal im Landkreis Schmalkalden-Meiningen ist heute das Thüringer Gartenzwerg-Museum eröffnet worden. Fotos, Dokumente und natürlich jede Menge liebevoll bemalter Gnome zeichnen in neun Glasvitrinen die Geschichte der so beliebt wie belächelten Wichtel nach. Nach Angaben des Museums war schon zu Beginn der Andrang groß. Unweit des Zwergen-Parks am Randes Thüringer Waldes des soll vor rund 130 Jahren die Wiege des deutschen Gartenzwerge gestanden haben. Der Zwergenpark in Truseltal feiert an diesem Wochenende auch seinen 8. Geburtstag.


Statistiken in der Diskussion
Mehr als 200 Wissenschaftler aus 35 Ländern diskutieren seit heute in Jena über die neuesten statistischen Methoden in den Sozial- und Verhaltenswissenschaften. Die Experten tragen bei der Konferenz bis zum Donnerstag unter anderem neu entwickelte Mess- und Analysemodelle vor, die einen unverzerrten, Länder übergreifenden Vergleich von Fähigkeiten und Befindlichkeiten ermöglichen. Zahlreiche Effekte können Ergebnisse wie etwa die der PISA-Bildungsstudie stark beeinflussen.


Keine Erkenntnisse
Die Stasi-Überprüfung mit Hilfe der Rosenholz- Datei hat für den letzten Thüringer Landtag keine neuen Erkenntnisse gebracht. Demnach gab es bei keinem Parlamentarier der Dritten Legislaturperiode Hinweise auf Stasi-Kontakte, berichtet MDR 1 Radio Thüringen unter Berufung auf die Landtagsverwaltung. Die Überprüfung von Ministerien und Staatskanzlei sei noch nicht abgeschlossen. Bisherige Informationen zur Staatskanzlei brachten keine Hinweise, sagte Regierungssprecher Uwe Spindeldreier der Nachrichtenagentur dpa.


Befreiung für mehr als 80.000
Sechseinhalb Monate nach dem Start der Gesundheitsreform hat die AOK Thüringen bereits rund 81 000 Versicherte komplett von Zuzahlungen befreit. Das sei nahezu jeder zehnte Versicherte, teilte die Krankenkasse auf Anfrage mit. Für diesen Kreis entfallen für den Rest des Jahres beispielsweise die Praxisgebühr und der Eigenanteil bei Medikamenten. Das gelte allein für mehr als 78 000 chronisch kranke Patienten, sagte ein Sprecher.
Autor: nnz

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