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Mi, 11:17 Uhr
07.09.2016
Arbeitsagentur investiert in künftige Fachkräfte

"Gewinn für den Arbeitsmarkt"

Arbeitsagentur und Jobcenter sichern den Fachkräftebedarf in der Region verstärkt durch die Qualifizierung von Arbeitslosen. Wie das funktionieren soll, das haben wir in Erfahrung gebracht...



"Im Fokus stehen dabei vor allem die Branchen, die bereits mit einer erhöhten Personalnachfrage auf uns zu kommen", erklärt Karsten Froböse, Vorsitzender der Geschäftsführung der Nordhäuser Arbeitsagentur. "Aktuell qualifiziertes Personal ist ein Gewinn für den Arbeitsmarkt." Für die Betroffenen sei Qualifizierung außerdem eine gute Basis für die Zukunft.

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Allein im letzten Jahr begann in Nordthüringen für über 1.200 Personen eine geförderte Weiterbildung. Für rund 1.400 Männer und Frauen endete die, teilweise in den Jahren zuvor begonnene Qualifizierung. Rund 80 Prozent der Teilnehmer nahmen erfolgreich bis zum Schluss teil.

"Das sind finanzielle Ausgaben, die sich lohnen", so der Agenturchef. Vor allem Berufskraftfahrer hätten gute Aussicht auf Beschäftigung im Anschluss. Über 70 Prozent aller Teilnehmer standen sechs Monate nach dem Ende der Schule in einem sozialversicherungspflichtigen Beschäftigungsverhältnis. Überdurchschnittlich gute Chancen boten sich auch den Absolventen aus den Bereichen Metall und Elektro, Logistik, sowie aus der Altenpflege. Rund 60 Prozent der Teilnehmer fanden hier innerhalb eines halben Jahres eine neue Beschäftigung.

Präventiv tätig zu sein, hält Karsten Froböse für wichtig. "Mit aktuellen beruflichen Kenntnissen lässt sich Arbeitslosigkeit häufig vermeiden. Deshalb unterstützen wir bereits Arbeitnehmer im Beschäftigungsverhältnis." Die Förderung von Beschäftigten in Unternehmen über das von der Arbeitsagentur finanzierte Programm "Weiterbildung Geringqualifizierter und beschäftigter Arbeitnehmer in Unternehmen" (WeGebAU), bietet Arbeitnehmern neben einem besseren Schutz vor Arbeitslosigkeit, die Chance auf mehr Einkommen und dem Arbeitgeber die dringend benötigte Fachkraft. Die Arbeitsagentur Nordhausen hat allein im letzten Jahr über 50 Beschäftigte über dieses Programm mit rund 200.000? gefördert.

Das Programm "WeGebAU" richtet sich explizit an kleine und mittlere Unternehmen, denn laut aktueller Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung ermöglichen insbesondere Kleinstbetriebe ihren Mitarbeitern in vergleichsweise geringerem Umfang eine Weiterbildung.

Der gemeinsame Arbeitgeber-Service der Arbeitsagentur und der Jobcenter berät die Arbeitgeber gern zu den Fördermöglichkeiten. Kontakt über den persönlichen Ansprechpartner oder über die kostenlose Arbeitgeber-Hotline 0800 4 5555 20.
Autor: nnz

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Kommentare
geloescht.20250302
07.09.2016, 16:48 Uhr
Auch schon wach, Herr Senius?
Wenn Sie und Ihre Agentur bei Einführung von Hartz4 den Schwerpunkt auf Fördern und nicht hauptsächlich auf Fordern gesetzt hätten, müssten Sie jetzt nicht um öffentliche Anerkennung für Ihre genialen Geistesblitze betteln.

Dann wären Menschen, die jetzt von Arbeitgebern als zu alt und nicht genügend qualifiziert abgelehnt werden, tatsächlich Fachkräfte und seit Jahren in einer sozialversicherungspflichtigen Beschäftigung. Dann müsste die Arbeitslosigkeitsstatistik auch nicht geschönt werden, damit Leute wie Sie sich feiern lassen können.

Nebeneffekt natürlich: Dem deutschen Pack hätten nicht fremde Gäste und Bereicherer, die in ihrer eigenen Muttersprache Analphabeten sind, als Fachkräfte untergejubelt werden müssen.
Pe_rle
07.09.2016, 19:41 Uhr
Froböse Arbeitsamt
glaubt Herr Froböse eigendlich was er da von sich gibt????
Nächste Frage,wie viele von den 1400 Ausgebildeten sind in einem Job aktiv auf dem 1ten Arbeitsmarkt????
Herr Froböse,aber diesmal bitte EHRLICHE Zahlen
ich glaub aber eher das er nicht antwortet
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