Fr, 06:10 Uhr
16.07.2004
nnz-Rückspiegel: 16. Juli 2003
Nordhausen (nnz). Wenn Sie wissen wollen, was vor exakt einem Jahr in Nordhausen und Umgebung los war, dann sollten Sie jetzt unbedingt auf MEHR klicken. Die nnz-Redaktion hat die Meldungen von damals für Sie noch einmal aufbereitet.
Heute: Für Bulgarien, Hitze und Innovationen
Feuerlöschtechnik für Bulgarien
"Bulgarien braucht dringend Feuerlöschtechnik", meint Margot Kessler, Abgeordnete im Europäischen Parlament. Als Mitglied im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Bulgarien wurde sie vom zuständigen bulgarischen Ministerium um Hilfe gebeten. "In Bulgarien werden traditionell Holzhäuser gebaut. Einige von ihnen sind schon sehr alt und stehen unter Denkmalschutz", erklärt Margot Kessler. Doch hier wirft sich ein Problem auf. In sehr trockenen Sommern kommt es in der Region häufiger zu Waldbränden, von denen dann auch umliegende Ortschaften betroffen sein können. Während der letzten zehn Jahre haben sich die Waldbrände in Bulgarien sehr verstärkt. 1999 erreichten sie sogar das Ausmaß einer Naturkatastrophe. Von 1991 bis ins Jahr 2000 verbrannten etwa 130.000 Hektar Waldfläche. Mit genügend Feuerlöschfahrzeugen und entsprechender technischer Ausrüstung hätte man in Bulgarien eine Chance, Herr über die Flammen zu werden...ausführlich im nnz-Archiv
Innovationen gefragt
In diesem Jahr geht es wieder um Innovationen. Die besten von ihnen sollen prämiert und vorgestellt werden. Zum neunten Mal übrigens. Landrat Joachim Claus (CDU) hat wieder einen Preis ausgeschrieben. Und dabei sind Ideen gefragt. Der Innovationspreis 2003 des Landkreises Nordhausen, der vom Landrat Joachim Claus im Jahr 2003 zum 9. Mal ausgeschrieben wird, ist wieder eine Herausforderung. Die technische und volkswirtschaftliche Zukunft hängt in hohem Maße von den Innovationen ab, die erdacht und umgesetzt werden. Aufgrund der Rohstoffarmut und der Exportabhängigkeit Deutschlands sowie der zunehmenden Wettbewerbsverschärfung auf den Weltmärkten ist unsere Wirtschaft einem besonderen Innovationszwang ausgesetzt...ausführlich im nnz-Archiv
Noch kein Italien
Italien ist in Deutschland in alle Munde. Erst durch einen unbeherrschten Staatssekretär, dann durch die Urlaubsabsage des Kanzlers aller Deutschen, jetzt durch die anhaltende Trockenheit. Die belastet auch Nordhausen. Doch gibt es schon italienische Verhältnisse? Wir haben zwar noch keine italienischen Verhältnisse – aber die Trockenheit macht uns zu schaffen. Die kurzen Schauer haben praktisch nur den Staub von den Blättern gespült – wir brauchen dringend einen ordentlichen Dauerregen! Hinzu kommt der ständig wehende Wind: Der trocknet den Boden zusätzlich aus, sagte Uwe Patzig, Sachgebietsleiter Grünordnung im städtischen Umweltamt. Nordhausen liege im Windschatten des Harzes und sei deshalb ohnehin regenarm. Wir haben noch Glück, dass es zu Beginn der Pflanzperiode im Mai geregnet hat.Die Mitarbeiter, welche die städtischen Grünflächen pflegten, seinen in diesen Tagen praktisch im Dauereinsatz: In ‚normalen’ Zeiten müssen die Blumen ein bis zweimal die Woche gegossen werden, wenn es zwischendurch einen Landregen gegeben hat, muss manchmal die ganze Woche nicht gegossen werden. Jetzt muss jedes Beet, jede Pflanze jeden 2. Tag Wasser bekommen. Zwei Trupps seien an sieben Tagen in der Woche unterwegs: Der eine mit Traktor und 5000-Liter Wasserbehälter auf dem Anhänger, der zweite mit einem Multicar und einem 1000 Liter Wasserfass...ausführlich im nnz-Archiv
Autor: nnzHeute: Für Bulgarien, Hitze und Innovationen
Feuerlöschtechnik für Bulgarien
"Bulgarien braucht dringend Feuerlöschtechnik", meint Margot Kessler, Abgeordnete im Europäischen Parlament. Als Mitglied im Gemischten Parlamentarischen Ausschuss EU-Bulgarien wurde sie vom zuständigen bulgarischen Ministerium um Hilfe gebeten. "In Bulgarien werden traditionell Holzhäuser gebaut. Einige von ihnen sind schon sehr alt und stehen unter Denkmalschutz", erklärt Margot Kessler. Doch hier wirft sich ein Problem auf. In sehr trockenen Sommern kommt es in der Region häufiger zu Waldbränden, von denen dann auch umliegende Ortschaften betroffen sein können. Während der letzten zehn Jahre haben sich die Waldbrände in Bulgarien sehr verstärkt. 1999 erreichten sie sogar das Ausmaß einer Naturkatastrophe. Von 1991 bis ins Jahr 2000 verbrannten etwa 130.000 Hektar Waldfläche. Mit genügend Feuerlöschfahrzeugen und entsprechender technischer Ausrüstung hätte man in Bulgarien eine Chance, Herr über die Flammen zu werden...ausführlich im nnz-Archiv
Innovationen gefragt
In diesem Jahr geht es wieder um Innovationen. Die besten von ihnen sollen prämiert und vorgestellt werden. Zum neunten Mal übrigens. Landrat Joachim Claus (CDU) hat wieder einen Preis ausgeschrieben. Und dabei sind Ideen gefragt. Der Innovationspreis 2003 des Landkreises Nordhausen, der vom Landrat Joachim Claus im Jahr 2003 zum 9. Mal ausgeschrieben wird, ist wieder eine Herausforderung. Die technische und volkswirtschaftliche Zukunft hängt in hohem Maße von den Innovationen ab, die erdacht und umgesetzt werden. Aufgrund der Rohstoffarmut und der Exportabhängigkeit Deutschlands sowie der zunehmenden Wettbewerbsverschärfung auf den Weltmärkten ist unsere Wirtschaft einem besonderen Innovationszwang ausgesetzt...ausführlich im nnz-Archiv
Noch kein Italien
Italien ist in Deutschland in alle Munde. Erst durch einen unbeherrschten Staatssekretär, dann durch die Urlaubsabsage des Kanzlers aller Deutschen, jetzt durch die anhaltende Trockenheit. Die belastet auch Nordhausen. Doch gibt es schon italienische Verhältnisse? Wir haben zwar noch keine italienischen Verhältnisse – aber die Trockenheit macht uns zu schaffen. Die kurzen Schauer haben praktisch nur den Staub von den Blättern gespült – wir brauchen dringend einen ordentlichen Dauerregen! Hinzu kommt der ständig wehende Wind: Der trocknet den Boden zusätzlich aus, sagte Uwe Patzig, Sachgebietsleiter Grünordnung im städtischen Umweltamt. Nordhausen liege im Windschatten des Harzes und sei deshalb ohnehin regenarm. Wir haben noch Glück, dass es zu Beginn der Pflanzperiode im Mai geregnet hat.Die Mitarbeiter, welche die städtischen Grünflächen pflegten, seinen in diesen Tagen praktisch im Dauereinsatz: In ‚normalen’ Zeiten müssen die Blumen ein bis zweimal die Woche gegossen werden, wenn es zwischendurch einen Landregen gegeben hat, muss manchmal die ganze Woche nicht gegossen werden. Jetzt muss jedes Beet, jede Pflanze jeden 2. Tag Wasser bekommen. Zwei Trupps seien an sieben Tagen in der Woche unterwegs: Der eine mit Traktor und 5000-Liter Wasserbehälter auf dem Anhänger, der zweite mit einem Multicar und einem 1000 Liter Wasserfass...ausführlich im nnz-Archiv

