Do, 12:26 Uhr
08.07.2004
nnz-Forum: Erlebnisse besonderer Art
Nordhausen (nnz). Wenn einer eine Reise tut, dann kann er viel erzählen. So ging es auch Schülern der Nordhäuser Lessing-Schule, die haben ihre Erlebnisse im nnz-Forum aufgeschrieben.
nnz-Forum: Erlebnisse besonderer Art (Foto: nnz)
Wie in jedem Jahr ist die letzte Schulwoche von Projekttagen geprägt. So konnte unsere Klasse, die 7 HS II der Gotthold-Ephraim-Lessing-Schule Nordhausen, eine interessante Exkursion zu den Stadtwerken unternehmen, um dort die Kläranlage zu besichtigen. Ein weiteres Projekt war die Renovierung des Biologie-Fachkabinettes. Das Tapezieren, Streichen und Gestalten erforderte nicht nur handwerkliches, sondern auch kreatives Geschick.
Am letzten Wochenende vor den Sommerferien gab es einen weiteren Höhepunkt. Nach einer Wanderung vom Ilfelder Bad zum Hufhaus bauten wir nach einer Stärkung durch Pommes Frites und Currywurst auf dem dortigen Zeltplatz unsere Zelte auf. Zelten?! Nicht, das dies etwas besonderes wäre. Aber unsere Eltern organisierten für uns, der Computer-Handy-Generation, ein Überlebenstraining. Sie scheuten keine Mühen, uns dafür zwei Survival-Trainer zu engagieren.
Sehr begeistert waren wir von dieser Idee nicht. Renè Jaeschke aus Sangerhausen und Frank Hilpert aus Bielen übernahmen trotzdem diese schwierige Aufgabe. Sicherlich fragen einige, wozu denn das? Aber welcher 7klässler des 21. Jahrhunderts kann noch Feuer machen ohne Feuerzeug, Bogen und Fallen bauen, Pfeifen aus Ästen basteln, sich mit und ohne Kompass orientieren oder essbare von giftigen Pflanzen unterscheiden. All das brachten uns die beiden in einem Schnellkurs bei. Es hat viel Spaß gemacht und hat gleichzeitig dafür gesorgt, das theoretisches Wissen aus dem Chemie-, Biologie- und Physikunterricht praktisch umgesetzt werden konnte.
Anschließend wurde bei strömenden Regen gegrillt und trotz Feuchtigkeit ein zünftiges Lagerfeuer angezündet. Mit einer Nachtwanderung endete dieser Tag. Übrigens, unsere Eltern zelteten zum Teil mit und meinten, dass dies Überlebenstraining genug gewesen wäre.
Ein Dankeschön für diese interessante Projektwoche an unsere Klassenlehrerin Kati Krumbein und an alle Eltern, die zum Gelingen des Abschlusszeltens, ob kulinarisch oder organisatorisch, beigetragen haben
Tino Hoffmann, Nordhausen
Autor: nnz
nnz-Forum: Erlebnisse besonderer Art (Foto: nnz)
Wie in jedem Jahr ist die letzte Schulwoche von Projekttagen geprägt. So konnte unsere Klasse, die 7 HS II der Gotthold-Ephraim-Lessing-Schule Nordhausen, eine interessante Exkursion zu den Stadtwerken unternehmen, um dort die Kläranlage zu besichtigen. Ein weiteres Projekt war die Renovierung des Biologie-Fachkabinettes. Das Tapezieren, Streichen und Gestalten erforderte nicht nur handwerkliches, sondern auch kreatives Geschick. Am letzten Wochenende vor den Sommerferien gab es einen weiteren Höhepunkt. Nach einer Wanderung vom Ilfelder Bad zum Hufhaus bauten wir nach einer Stärkung durch Pommes Frites und Currywurst auf dem dortigen Zeltplatz unsere Zelte auf. Zelten?! Nicht, das dies etwas besonderes wäre. Aber unsere Eltern organisierten für uns, der Computer-Handy-Generation, ein Überlebenstraining. Sie scheuten keine Mühen, uns dafür zwei Survival-Trainer zu engagieren.
Sehr begeistert waren wir von dieser Idee nicht. Renè Jaeschke aus Sangerhausen und Frank Hilpert aus Bielen übernahmen trotzdem diese schwierige Aufgabe. Sicherlich fragen einige, wozu denn das? Aber welcher 7klässler des 21. Jahrhunderts kann noch Feuer machen ohne Feuerzeug, Bogen und Fallen bauen, Pfeifen aus Ästen basteln, sich mit und ohne Kompass orientieren oder essbare von giftigen Pflanzen unterscheiden. All das brachten uns die beiden in einem Schnellkurs bei. Es hat viel Spaß gemacht und hat gleichzeitig dafür gesorgt, das theoretisches Wissen aus dem Chemie-, Biologie- und Physikunterricht praktisch umgesetzt werden konnte.
Anschließend wurde bei strömenden Regen gegrillt und trotz Feuchtigkeit ein zünftiges Lagerfeuer angezündet. Mit einer Nachtwanderung endete dieser Tag. Übrigens, unsere Eltern zelteten zum Teil mit und meinten, dass dies Überlebenstraining genug gewesen wäre.
Ein Dankeschön für diese interessante Projektwoche an unsere Klassenlehrerin Kati Krumbein und an alle Eltern, die zum Gelingen des Abschlusszeltens, ob kulinarisch oder organisatorisch, beigetragen haben
Tino Hoffmann, Nordhausen
| Anmerkung der nnz-Redaktion: Die im nnz-Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor. |
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Die im Forum dargestellten Äußerungen und Meinungen sind nicht unbedingt mit denen der Redaktion identisch. Für den Inhalt ist der Verfasser verantwortlich. Die Redaktion behält sich das Recht auf Kürzungen vor.
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