Mi, 12:42 Uhr
18.07.2001
Weniger Rinder+Schafe, mehr Schweine
Nordhausen (nnz/tls). In den landwirtschaftlichen Betrieben Thüringens wurden nach den vorläufigen Ergebnissen der Viehzählung vom 3. Mai dieses Jahres 387.900 Rinder, 685.500 Schweine und 238.900 Schafe gehalten. Das waren 12.300 Rinder und 5.400 Schafe weniger als im Mai 2000. Der Bestand an Schweinen stieg um 17.600 Tiere an.
Wie das Thüringer Landesamtes für Statistik mitteilt, nahm der Bestand an Rindern gegenüber Mai 2000 um 12.300 Tiere bzw. 3 Prozent ab. Diese Ergebnis ist maßgeblich auf die gesunkenen Bestände an Milchkühen sowie an weiblichen Nutz- und Zuchttieren zurückzuführen. Die Anzahl der Milchkühe ging binnen Jahresfrist um 5 Prozent auf 134.500 Tiere, die der weiblichen Zucht- und Nutztiere im Alter von 1 bis 2 Jahren um 5 Prozent auf 53.700 Tiere zurück. Mit 25.600 Nutz- und Zuchtfärsen wurde das Vorjahresergebnis um 12 Prozent unterschritten.
Unverändert blieb die Anzahl der Ammen- und Mutterkühe, deren Bestand mit 39.000 Tieren weiter auf hohem Niveau lag. Der Bestand an Schlachtrindern (ab 1 Jahr alt ) entsprach mit 26.400 Tieren (+2 Prozent) annähernd dem Bestand des Vorjahrs. Der Gesamtbestand an Schweinen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 17.600 Tiere bzw. 3 Prozent. Der Bestand an Sauen wurde um 3 Prozent auf 83.800 Tiere aufgestockt, wodurch auch der Ferkelbestand um knapp ein Fünftel (+18 Prozent) auf 150.700 Stück anstieg. Der Jungschweinebestand nahm um 6 Prozent auf 224.900 Tiere zu. Im Gegensatz dazu ging der Bestand an Mastschweinen um 8 Prozent auf 225.200 Tiere zurück. Ursache dafür könnten verstärkte Verkäufe, als Reaktion auf die in den Nachbarländern aufgetretene Maul- und Klauenseuche, sein.
Der Bestand an Schafen fiel mit 238.900 Tieren um 5.400 Schafe geringer aus als der vom Mai 2000 (-2 Prozent). Besonders die Bestände der Altersgruppe bis 1 Jahr gingen um 8 Prozent auf 59.200 Tiere zurück. Der Bestand an weiblichen Schafen zur Zucht entsprach mit 176.300 Tieren dem Vorjahresniveau.
Autor: nnzWie das Thüringer Landesamtes für Statistik mitteilt, nahm der Bestand an Rindern gegenüber Mai 2000 um 12.300 Tiere bzw. 3 Prozent ab. Diese Ergebnis ist maßgeblich auf die gesunkenen Bestände an Milchkühen sowie an weiblichen Nutz- und Zuchttieren zurückzuführen. Die Anzahl der Milchkühe ging binnen Jahresfrist um 5 Prozent auf 134.500 Tiere, die der weiblichen Zucht- und Nutztiere im Alter von 1 bis 2 Jahren um 5 Prozent auf 53.700 Tiere zurück. Mit 25.600 Nutz- und Zuchtfärsen wurde das Vorjahresergebnis um 12 Prozent unterschritten.
Unverändert blieb die Anzahl der Ammen- und Mutterkühe, deren Bestand mit 39.000 Tieren weiter auf hohem Niveau lag. Der Bestand an Schlachtrindern (ab 1 Jahr alt ) entsprach mit 26.400 Tieren (+2 Prozent) annähernd dem Bestand des Vorjahrs. Der Gesamtbestand an Schweinen erhöhte sich im Vergleich zum Vorjahr um 17.600 Tiere bzw. 3 Prozent. Der Bestand an Sauen wurde um 3 Prozent auf 83.800 Tiere aufgestockt, wodurch auch der Ferkelbestand um knapp ein Fünftel (+18 Prozent) auf 150.700 Stück anstieg. Der Jungschweinebestand nahm um 6 Prozent auf 224.900 Tiere zu. Im Gegensatz dazu ging der Bestand an Mastschweinen um 8 Prozent auf 225.200 Tiere zurück. Ursache dafür könnten verstärkte Verkäufe, als Reaktion auf die in den Nachbarländern aufgetretene Maul- und Klauenseuche, sein.
Der Bestand an Schafen fiel mit 238.900 Tieren um 5.400 Schafe geringer aus als der vom Mai 2000 (-2 Prozent). Besonders die Bestände der Altersgruppe bis 1 Jahr gingen um 8 Prozent auf 59.200 Tiere zurück. Der Bestand an weiblichen Schafen zur Zucht entsprach mit 176.300 Tieren dem Vorjahresniveau.

