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Do, 15:29 Uhr
21.07.2016
Läuft auf Hochtouren

Kulturpflege in den Harzrevieren

Während viele von uns die Ferien-und Urlaubszeit genießen, gehen die Arbeiten in den Harzwäldern weiter. Zur Zeit sind die Waldarbeiter des Thüringer Forstamtes Bleicherode-Südharz vor allem mit Pflegearbeiten in den hiesigen Forstrevieren beschäftigt...

Azubis 2. Lehrjahr  (von links) Marcus Thannhäuser aus Bleicherode und Samuel Tettenborn aus Walkenried bei Kulturpflegearbeiten im Revier Christianenhaus. (Foto: privat) Azubis 2. Lehrjahr (von links) Marcus Thannhäuser aus Bleicherode und Samuel Tettenborn aus Walkenried bei Kulturpflegearbeiten im Revier Christianenhaus. (Foto: privat)
Unterstützt werden sie dabei von den Azubis, welche im Forstamt ihre dreijährige Lehre im Ausbildungsberuf Forstwirt absolvieren.

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Wie hier im Forstrevier Christianenhaus beseitigen sie auf neu angepflanzten Kulturen und Waldumbauflächen den verdämmenden Graswuchs mit Sichel, Waldsense oder Freischneider. Eine schweißtreibende aber wichtige Arbeit in den Sommermonaten. Die Kulturpflege wird auf Schwerpunktbereiche in den Revieren reduziert.

Sie wird vor allem dort durchgeführt, wo die jungen Eichen, Buchen und Bergahorne von der Begleitvegetation fast erstickt werden. Besonders das mannshoch werdende Waldweidenröschen kann die kleinen Pflanzen stark bedrängen. Durch die Pflegearbeiten wird dem Wasser-und Lichtentzug vorgebeugt, Mäuseschäden werden minimiert. Die jungen Bäume können sich somit in ihrer Wuchsleistung schneller entfalten und sind gegenüber der Umwelt vitaler.

Vorausgegangen waren die immensen Schäden durch die Sturmtiefs Kyrill und Emma, welche ihre Spuren in unseren Wäldern hinterlassen hatten. Es kam zu großflächigen, stark verlichteten Beständen und Kahlflächen. Das entstandene Flächenpotential wurde vor allem mit einheimischen Laubbaumarten aufgeforstet. Allein dieses Jahr stehen im Forstamtsbereich 56 Hektar Kulturpflegearbeiten in den Revieren an.
Autor: nnz

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