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Sa, 14:03 Uhr
09.07.2016
Personalie Siegfried Gentele

Schon wieder parteilos

Der einstige AfD-Landtagsabgeordnete Siegfried Gentele ist wieder auf der Suche nach einer neuen Partei. Die Familienpartei, in der er eine neue politische Heimat gefunden hatte, wollte ihn nicht länger in ihren Reihen haben...


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Aus vertraulicher Quelle des Bundesvorstandes der Familien-Partei Deutschlands ist nun bekannt geworden, dass dieser von seinem Veto-Recht gebraucht gemacht hat und Herrn Genetele aus der Partei ausgeschlossen hat. Von den sieben anwesenden Mitgliedern des Bundesvorstandes stimmten fünf gegen Gentele. Es gab eine Gegenstimme sowie eine Enthaltung.

Der fraktionslose und nunmehr aus wieder parteilose Landtagsabgeordnete sagte der nnz: „Den Bundesvorstand hat es nicht gepasst, dass ich die kleine Partei zusammen mit meinem Landesverband aus dem Dornröschenschlaf wecken wollte. Wir arbeiteten an einem Parteiprogramm für Thüringen, außerdem war ich gegen das Familienwahlrecht. Auch meine Ankündigung, alle Landesverbände besuchen zu wollen, wurde nicht wohlwollend aufgenommen, auch wollte ich einen Streit zwischen dem Landesverband Bayern und dem Bundesvorstand schlichten, daher der Ausschluss“, so Gentele in seiner Erklärung heute in Nordhausen.

Siegfried Gentele war im März in die Familienpartei eingetreten. Einen Monat später hatte ihn der Thüringer Landesverband zum Generalsekretär gewählt. Die endgültige Aufnahme in die Partei scheiterte nun am Veto des Bundesvorstandes.
Peter-Stefan Greiner
Autor: psg

Kommentare
Franz Tabak
09.07.2016, 15.31 Uhr
Armer Siegfried?!?
Wie wäre es denn, wenn Sie, Herr Gentele, jetzt in die LINKE gehen? (Ironisch gemeint, ich denke, dass KEINE Partei gerade SIE möchte!)

Wenn Sie ein wenig Rückgrat zeigen, ziehen Sie sich aus der Politik zurück, sonst wird es langsam mehr als albern!
milfhunter
09.07.2016, 20.30 Uhr
warum nicht spd?
da sagen die parteien immer "demokratie lebt vom mitmachen", wenn sie um neue mitglieder werben, und dann wollen sie ausgerechnet herrn gentele nicht bei sich mitmachen lassen? vielleicht versucht er es mal bei der spd, die haben ja neulich auch ein ex-afd-mitglied bei sich aufgenommen. da hörte man auch keine gewissensgründe, die dagegen sprachen, ausgerechnet jemanden von der partei bei sich mitmachen zu lassen, die man offiziell als rechtsextrem und europafeindlich bezeichnet. wenn es bei der spd trotzdem nicht klappen sollte, dann könnte er ja mal über die gründung einer "mich-will-keiner-haben-partei" nachdenken
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