Fr, 13:32 Uhr
13.07.2001
Kampf mit neuen Strukturen angesagt
Nordhausen (nnz). Das Arbeitsamt Nordhausen verzeichnet einen zunehmenden Missbrauch der illegalen Beschäftigung. Mit neuen Strukturen soll dagegen vorgegangen werden.
Die Stelle zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung hatte insbesondere die Aufgabe, überregionale Verfahren der Arbeitnehmerüberlassung nicht nur für den Arbeitsamtsbezirk Nordhausen, sondern auch in den Bezirken Halberstadt und Sangerhausen zu klären. Seit Anfang des Jahres sind beide Bereiche zu einem Team zusammengeführt worden und nur noch für die Bereich des Nordhäuser Arbeitsamtes zuständig. Damit unterliegen alle Aufgaben einer konzentrierten Führung, so dass keine Informationsverluste auftreten können und eine effektive Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden möglich ist. Außerdem erfolgten zwischen dem Arbeitsamt und dem Hauptzollamt Erfurt klare Absprachen über die Prüfzuständigkeit nach Wirtschaftsbereichen.
Allein im ersten Halbjahr 2001 sind 122 Verfahren wegen Leistungsmissbrauch eingeleitet worden. Die aufgedeckten Fälle von Sozialleistungsmissbrauch sind gegenüber vergangener Zeiträume schwerwiegender. So wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 33 Vorgänge bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, vor einem Jahr gab es im gleichen Zeitraum nur einen Fall.
Im vergangenen Halbjahr erfolgten erneut viele Kontrollen im Bereich der illegalen Ausländerbeschäftigung, hier laufen zur Zeit noch zahlreiche Ermittlungen. Bis Ende Juni wurden 40 Verfahren abgeschlossen. Geprüft wurde auch die Zahlung des Mindestentgeltes. Dabei wurden analog dem Vorjahr zahlreiche Verletzungen festgestellt. In 80 Fällen wird noch weiter ermittelt, für bereits abgeschlossene Verfahren wurden Bußgelder in Höhe von 132.000 Mark festgesetzt.
Autor: nnzDie Stelle zur Bekämpfung der illegalen Beschäftigung hatte insbesondere die Aufgabe, überregionale Verfahren der Arbeitnehmerüberlassung nicht nur für den Arbeitsamtsbezirk Nordhausen, sondern auch in den Bezirken Halberstadt und Sangerhausen zu klären. Seit Anfang des Jahres sind beide Bereiche zu einem Team zusammengeführt worden und nur noch für die Bereich des Nordhäuser Arbeitsamtes zuständig. Damit unterliegen alle Aufgaben einer konzentrierten Führung, so dass keine Informationsverluste auftreten können und eine effektive Zusammenarbeit mit den örtlichen Behörden möglich ist. Außerdem erfolgten zwischen dem Arbeitsamt und dem Hauptzollamt Erfurt klare Absprachen über die Prüfzuständigkeit nach Wirtschaftsbereichen.
Allein im ersten Halbjahr 2001 sind 122 Verfahren wegen Leistungsmissbrauch eingeleitet worden. Die aufgedeckten Fälle von Sozialleistungsmissbrauch sind gegenüber vergangener Zeiträume schwerwiegender. So wurden in den ersten sechs Monaten dieses Jahres 33 Vorgänge bei der Staatsanwaltschaft angezeigt, vor einem Jahr gab es im gleichen Zeitraum nur einen Fall.
Im vergangenen Halbjahr erfolgten erneut viele Kontrollen im Bereich der illegalen Ausländerbeschäftigung, hier laufen zur Zeit noch zahlreiche Ermittlungen. Bis Ende Juni wurden 40 Verfahren abgeschlossen. Geprüft wurde auch die Zahlung des Mindestentgeltes. Dabei wurden analog dem Vorjahr zahlreiche Verletzungen festgestellt. In 80 Fällen wird noch weiter ermittelt, für bereits abgeschlossene Verfahren wurden Bußgelder in Höhe von 132.000 Mark festgesetzt.


