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Fr, 06:14 Uhr
27.05.2016
nnz-Forum

Was lange währt, wird endlich gut

Eine Leserin der nnz möchte berichten, berichten von einer Odyssee durch die Welt der Augenoptik. "Dieser Leserbrief soll keine Anprangerung oder Diskreditierung sein. Er soll einfach nur ein großes Dankeschön für Engagement und Einsatz sein", schreibt Anja Gösel...


Seit einigen Jahren bin ich auf die unterstützende Hilfe einer Brille zur Erreichung meiner vollen Sehstärke angewiesen. Bereits von Anfang an hatte ich immer Probleme mit meiner ersten, für mich angefertigten Brille. Ich hatte stets das Gefühl, eine Brille auf der Nase zu haben welche nicht für mich bestimmt war. Immer hieß es, „ich müsse mich erst daran gewöhnen“. Doch so wirklich konnte ich mich nie gewöhnen.

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Mit der zweiten Brille wurde alles besser. Ich setzte sie auf und es war vom ersten Moment an alles super. Kein verzerrtes Bild, kein „schwimmender“ Boden, alles war klar und an der Stelle wo es hingehörte. Doch natürlich unterliegt auch eine Brille einem gewissen Verschleiß. Und nachdem ich meine Brille über einen langen Zeitraum getragen hatte, wurde es einfach Zeit für ein neues Modell mit neuen Gläsern.

In der Filiale meines Vertrauens bei Deutschlands größtem Augenoptik-Filialist fand ich ein schönes Modell und es wurden die passenden Gläser dazu ausgemessen und bestellt. Voller Vorfreude kam ich nach der Fertigstellung in die Filiale, setzte meine neue Brille auf, und… hatte sofort wieder Probleme. Da sich meine Sehstärken etwas geändert hatten, sagte man mir wieder „ich müsse mich daran gewöhnen“.

Nachdem ich am selben Tag noch mit Übelkeit und Kopfschmerzen zu kämpfen hatte, konnte und wollte ich mich nicht daran gewöhnen. Daraufhin wurden meine Augen neu vermessen, neue Gläser bestellt und eingepasst und alles sollte gut sein. Gedacht, gehofft, und doch wieder enttäuscht. Das Endergebnis war dasselbe. Dieses Prozedere wiederholte sich noch mehrmals, immer mit demselben Ergebnis. Es war einfach nicht möglich, eine Brille anzufertigen mit der ich ohne Probleme klar und deutlich sehen konnte.

Also wurden alle Verträge rückgängig gemacht und ich stand weiterhin ohne neue Brille da. Was nun? Ich wendete mich hilfe- und Brille suchend an eine andere Optikerkette mit Filiale in Nordhausen. Abgesehen vom Filialchef, der durch seine rüde und abwertende Art auffiel, war man auch hier sehr bemüht mir eine taugliche Sehhilfe anzufertigen. Leider waren auch hier die Probleme die selbigen und es war in mehreren Anläufen nicht möglich, das ich vernünftig in die Welt schauen konnte.

Ich resignierte und legte das Projekt Brille erst einmal ad acta. Aber jetzt hatte ich immer noch meine alte Brille mit den alten Gläsern durch die man nicht mehr besonders gut schauen konnte.

Nach ein paar Wochen wurde das Thema wieder aktuell, denn ich brauchte ja immer noch eine neue Brille. Ich hörte mich um, und der Name „Weitblick- Optik“ kam aus mehreren Richtungen als Empfehlung ins Spiel. Das Ladengeschäft, gerade frisch in die Töpferstraße umgezogen, war mir schon öfter ins Auge gefallen. Also gesagt, getan…

Ich versuchte mein Glück. Nachdem ich mein Problem vorgetragen hatte, versprach man mir, sich meiner anzunehmen und mir ein funktionierende Sehhilfe anzufertigen. Ich war zuversichtlich und schöpfte neue Hoffnung. Nach der Auswahl eines schönen Modells und einer intensiven Augenmessung konnte es losgehen. Die Brille war fertig, ich probierte sie auf und… das Problem war wieder da. Was nun. Ich war verzweifelt, traurig und demotiviert.

Aber da hatte ich die Rechnung ohne Herr Ebert und seine Mitarbeiterinnen gemacht. Der Kampfgeist war geweckt. Jetzt hieß es testen, feilen, austauschen und neu messen. Und siehe da, das „Wunder“ wurde vollbracht. Der Teufelskreis wurde durchbrochen. Ich verfüge heute über eine funktionstüchtige Brille mit der ich ohne Beschwerden durch die Welt gehen und alles ganz prima erkennen kann. Die Freude ist groß, so groß, dass die Zweitbrille gerade fertiggestellt wurde.

Ich möchte mich an dieser Stelle herzlich für das Engagement von Herr Ebert und seinen Mitarbeiterinnen von „Weitblick- Optik & Hörakustik“ in der Töpferstraße bedanken. Ich fühle mich sehr gut aufgehoben, verstanden und zu keiner Zeit als Spinner oder Querulant abgestempelt. Mit gleichbleibender Freundlichkeit werden Probleme anerkannt und abgestellt. Ein großes „Daumen hoch“ dafür!
Und die Moral von der Geschicht: „Man sollte alles mal mit „Weitblick“ betrachten“
Anja Gösel
Autor: nnz

Anmerkung der Redaktion:
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